RS OGH 1975/4/15 5Ob41/75, 4Ob324/76, 4Ob341/76 (4Ob342/76), 4Ob366/76, 4Ob394/76, 7Ob518/77, 7Ob527

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.04.1975
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Rechtssatz

Im Unterlassungsprozess ist der Beklagte für den Wegfall der Wiederholungsgefahr behauptungspflichtig und bescheinigungspflichtig (4 Ob 306, 307/74; ÖBl 1973, 135 ua).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 41/75
    Entscheidungstext OGH 15.04.1975 5 Ob 41/75
    Veröff: SZ 48/45 = JBl 1975,484
  • 4 Ob 324/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 4 Ob 324/76
    Beisatz: "Konkursverkauf I" (T1) Veröff: ÖBl 1976,97
  • 4 Ob 341/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 4 Ob 341/76
    Beisatz: "Unternehmerberatung" (T2)
  • 4 Ob 366/76
    Entscheidungstext OGH 05.10.1976 4 Ob 366/76
    Veröff: ÖBl 1978,16
  • 4 Ob 394/76
    Entscheidungstext OGH 30.11.1976 4 Ob 394/76
    Veröff: SZ 49/147 = ÖBl 1977,19
  • 7 Ob 518/77
    Entscheidungstext OGH 17.02.1977 7 Ob 518/77
  • 7 Ob 527/77
    Entscheidungstext OGH 17.02.1977 7 Ob 527/77
  • 4 Ob 354/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 4 Ob 354/77
  • 8 Ob 502/78
    Entscheidungstext OGH 28.02.1978 8 Ob 502/78
  • 7 Ob 630/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 630/78
  • 7 Ob 650/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 650/79
    Veröff: SZ 52/99
  • 1 Ob 15/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 1 Ob 15/80
  • 4 Ob 377/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 377/80
  • 7 Ob 668/80
    Entscheidungstext OGH 27.11.1980 7 Ob 668/80
  • 5 Ob 774/80
    Entscheidungstext OGH 24.02.1981 5 Ob 774/80
    Vgl; Beisatz: Ausnahmsweise muss der Kläger dartun, dass ungeachtet der Erklärungen des Beklagten und seines Verhaltens, das für deren Ernstlichkeit spricht, die objektive Besorgnis weiterer Eingriffe in die vom Kläger behaupteten Rechte bestehen blieb. (T3)
  • 4 Ob 311/80
    Entscheidungstext OGH 17.03.1981 4 Ob 311/80
  • 4 Ob 315/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 315/81
  • 4 Ob 342/80
    Entscheidungstext OGH 05.05.1981 4 Ob 342/80
    Veröff: ÖBl 1981,122 (BeP Eisenwaren)
  • 4 Ob 400/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 400/81
    Veröff: ÖBl 1982,102
  • 4 Ob 302/82
    Entscheidungstext OGH 19.01.1982 4 Ob 302/82
  • 4 Ob 317/82
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 4 Ob 317/82
  • 4 Ob 386/82
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 4 Ob 386/82
  • 4 Ob 404/82
    Entscheidungstext OGH 11.01.1983 4 Ob 404/82
  • 1 Ob 658/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 658/83
    Veröff: SZ 56/124 = EvBl 1984/60 S 241 = ÖBl 1984,18 = GRUR Int 1985,340 = JBl 1984,492
  • 4 Ob 307/85
    Entscheidungstext OGH 05.02.1985 4 Ob 307/85
  • 6 Ob 720/83
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 6 Ob 720/83
    Veröff: ImmZ 1985,398
  • 4 Ob 397/87
    Entscheidungstext OGH 17.11.1987 4 Ob 397/87
    Veröff: MR 1987,229
  • 4 Ob 6/88
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 6/88
  • 4 Ob 84/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 4 Ob 84/88
  • 4 Ob 37/90
    Entscheidungstext OGH 13.03.1990 4 Ob 37/90
  • 1 Ob 557/92
    Entscheidungstext OGH 01.03.1992 1 Ob 557/92
    Auch
  • 4 Ob 74/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 4 Ob 74/94
    Aber; Beisatz: Die bei Unterlassungsklagen erforderliche Begehungsgefahr, also eine ausreichende Wahrscheinlichkeit künftigen Eingriffsverhaltens, ist vom Anspruchswerber zu behaupten und gegebenenfalls auch zu beweisen. (T4)
  • 4 Ob 1094/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1094/94
  • 6 Ob 16/95
    Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 16/95
  • 6 Ob 1024/95
    Entscheidungstext OGH 22.08.1995 6 Ob 1024/95
  • 1 Ob 227/97g
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 227/97g
    Auch; Beisatz: Bestreitet der Beklagte die Wiederholungsgefahr, so hat er besondere Gründe darzutun, die eine solche Wiederholung in Zukunft als völlig ausgeschlossen oder doch zumindest äußerst unwahrscheinlich erscheinen lassen. (T5)
  • 6 Ob 9/99p
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 6 Ob 9/99p
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Beisatz: Hier: § 1330 ABGB. (T6)
  • 6 Ob 51/01w
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 51/01w
    Auch; Beisatz: Die Beweislast für den Wegfall der Wiederholungsgefahr trifft den Verletzer, der diese nur durch eindeutiges Verhalten widerlegen kann. (T7)
  • 6 Ob 62/02i
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 62/02i
  • 4 Ob 159/03s
    Entscheidungstext OGH 07.10.2003 4 Ob 159/03s
    Auch; Beis wie T7
  • 8 ObA 134/04w
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 ObA 134/04w
  • 4 Ob 123/06a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 123/06a
  • 4 Ob 29/07d
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 29/07d
    Veröff: SZ 2007/61
  • 8 Ob 163/06p
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 163/06p
  • 10 Ob 85/07h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 85/07h
    Beis wie T5
  • 4 Ob 225/07b
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 225/07b
    Auch; Veröff: SZ 2008/32
  • 4 Ob 20/08g
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 20/08g
  • 8 Ob 110/08x
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 110/08x
    Auch; Beisatz: Hier: Zu § 28 KSchG. (T8)
  • 4 Ob 69/10s
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 69/10s
    Auch
  • 9 ObA 56/11t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 ObA 56/11t
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
  • 5 Ob 118/13h
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 118/13h
  • 5 Ob 149/14v
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 149/14v
    Auch
  • 1 Ob 150/14m
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 150/14m
    Auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch der Servitutenklage. (T9)
  • 9 Ob 40/15w
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 40/15w
    Beisatz: Da die Vermutung dafür spricht, dass derjenige, der den Verstoß bereits begangen hat, neuerlich geneigt sein wird, diesen Verstoß zu wiederholen, liegt es an ihm, die besonderen Umstände darzutun, die eine Wiederholung völlig ausgeschlossen oder doch als unwahrscheinlich erscheinen lassen. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0005402

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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