RS OGH 2024/3/21 6Ob1/76; 6Ob16/85 (6Ob17/85); 1Ob532/91; 6Ob204/14i; 2Ob9/24y

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Veröffentlicht am 19.02.1976
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Norm

AnerbenG allg

Rechtssatz

Das AnerbenG vom 21.05.1958 BGBl 1956/106, stellt auf die Erhaltung der Erbhöfe als gesunde, krisenfeste landwirtschaftliche Betriebseinheiten ab, also auf eine Vermeidung ihrer Zersplitterung durch Erbteilung.

Entscheidungstexte

  • RS0050211">6 Ob 1/76
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 6 Ob 1/76
    Veröff: SZ 49/27
  • RS0050211">6 Ob 16/85
    Entscheidungstext OGH 12.12.1985 6 Ob 16/85
    Vgl auch; Veröff: SZ 58/206 = NZ 1987,14
  • RS0050211">1 Ob 532/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 532/91
  • RS0050211">6 Ob 204/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 204/14i
    Beisatz: Gläubiger des Erblassers und des Nachlasses sind nicht gehindert, ihre Forderungen auf einem Weg durchzusetzen, der zur Zerschlagung des Erhofs führt. (T1)
  • RS0050211">2 Ob 9/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.03.2024 2 Ob 9/24y
    Beisatz: Neben der Zuweisung an den Anerben dient auch die Bemessung des Übernahmspreises nach dem Grundsatz des Wohlbestehens der Erhaltung des Erbhofs, weil der Übernehmer sonst in vielen Fällen gezwungen wäre, zur Entrichtung des Übernahmspreises Betriebsteile zu verkaufen. (T2)

Schlagworte

Höferecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0050211

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.04.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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