RS OGH 2011/5/25 12Os91/77, 15Os56/11s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.06.1977
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Norm

StGB §39
StGB §146
StPO §9 Abs1 Z1 A
StPO §10 Z2
StPO §13 Abs2 Z2
  1. StGB § 39 heute
  2. StGB § 39 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StGB § 39 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. StPO § 9 heute
  2. StPO § 9 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 9 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2006
  4. StPO § 9 gültig von 01.05.2004 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  5. StPO § 9 gültig von 01.08.2000 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2000
  6. StPO § 9 gültig von 01.03.1997 bis 31.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 9 gültig von 01.10.1993 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 9 gültig von 31.12.1975 bis 30.09.1993
  1. StPO § 10 heute
  2. StPO § 10 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  3. StPO § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  4. StPO § 10 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 10 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 13 heute
  2. StPO § 13 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 13 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  4. StPO § 13 gültig von 01.10.1998 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  5. StPO § 13 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  6. StPO § 13 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 13 gültig von 01.07.1989 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989

Rechtssatz

Liegen die Rückfallsvoraussetzungen des § 39 StGB vor, so ist die dem Gericht nach dieser Bestimmung gegebene Möglichkeit einer Strafschärfung durch Überschreitung des Höchstmaßes der angedrohten Freiheitsstrafe oder Geldstrafe um die Hälfte bei Beurteilung der sachlichen Zuständigkeit in Betracht zu ziehen. Das Vergehen des Betrugs nach dem § 146 StGB fällt daher bei Vorliegen der Rückfallsvoraussetzungen des § 39 StGB in die Zuständigkeit des Einzelrichters des Gerichtshofs.Liegen die Rückfallsvoraussetzungen des Paragraph 39, StGB vor, so ist die dem Gericht nach dieser Bestimmung gegebene Möglichkeit einer Strafschärfung durch Überschreitung des Höchstmaßes der angedrohten Freiheitsstrafe oder Geldstrafe um die Hälfte bei Beurteilung der sachlichen Zuständigkeit in Betracht zu ziehen. Das Vergehen des Betrugs nach dem Paragraph 146, StGB fällt daher bei Vorliegen der Rückfallsvoraussetzungen des Paragraph 39, StGB in die Zuständigkeit des Einzelrichters des Gerichtshofs.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 91/77
    Entscheidungstext OGH 16.06.1977 12 Os 91/77
  • RS0091398">15 Os 56/11s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 15 Os 56/11s
    Vgl aber; Beisatz: Nach § 29 Abs 2 StPO idF BGBl I 2009/52 ist die Möglichkeit einer Überschreitung des Höchstmaßes der Strafe nach § 39 StGB bei der Bestimmung der sachlichen Zuständigkeit nicht zu berücksichtigen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0091398

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2011
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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