RS OGH 1977/6/22 10Os57/77, 9Os44/79, 14Os32/90, 13Os134/05p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.06.1977
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Norm

StGB §31 Abs1

Rechtssatz

Enthält zwei bloße Strafbegrenzungen (dem Wesen nach gleich § 265 StPO aF). Daraus folgt, daß mittels der Summierung von Werten oder Schadensbeträgen aus verschiedenen Urteilen Qualifikationen (etwa § 128 Abs 2 StGB) nicht gewonnen werden können.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 57/77
    Entscheidungstext OGH 22.06.1977 10 Os 57/77
    Veröff: SSt 48/49 = RZ 1977/126 S 245
  • 9 Os 44/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 9 Os 44/79
    Beisatz: Zusammenrechnung nur zur Ermittlung der Strafobergrenze. (T1) Veröff: SSt 50/53 = EvBl 1980/57 S 189
  • 14 Os 32/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 14 Os 32/90
    Vgl auch
  • 13 Os 134/05p
    Entscheidungstext OGH 18.01.2006 13 Os 134/05p
    Auch; Beisatz: Diese Bestimmung erlaubt nicht, Sachverhaltselemente aus dem Vorurteil zur Begründung der Strafbarkeit oder einer Qualifikation (etwa iS einer Zusammenrechnung nach § 29 StGB oder nach § 84 Abs 3 StGB) heranzuziehen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0090941

Dokumentnummer

JJR_19770622_OGH0002_0100OS00057_7700000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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