RS OGH 1990/3/14 3Ob570/77, 8Ob517/78, 4Ob590/78, 6Ob645/80, 6Ob711/80, 7Ob723/80, 2Ob578/80, 4Ob529

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.11.1977
beobachten
merken

Norm

AußStrG §14 Abs2 B3
AußStrG §16 A1
ZPO §502 Abs2 Z1 Ca1
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Anfechtung einer zweitinstanzlichen Entscheidung über die Unterhaltsbemessung wird durch § 14 Abs 2 AußStrG ausgeschlossen, welcher Fehler immer dem Rekursgericht dabei unterlaufen sein möge (EFSlg 12686 ua). Der gelegentlich vertretenen gegenteiligen Ansicht (so SZ 39/196), daß gewisse Fehler der zweiten Instanz bei der Entscheidung über die Höhe des gesetzlichen Unterhaltes als nicht zur Bemessung gehörig anzusehen seien und daß daher in einem solchen Fall die Entscheidung des Rekursgerichtes durch ein weiteres Rechtsmittel anfechtbar sei, kann nicht beigetreten werden. Vielmehr sind selbst Rekursgründe im Sinne des § 16 AußStrG wie eine behauptete Nichtigkeit, in einem solchen Fall nicht zu prüfen.Die Anfechtung einer zweitinstanzlichen Entscheidung über die Unterhaltsbemessung wird durch Paragraph 14, Absatz 2, AußStrG ausgeschlossen, welcher Fehler immer dem Rekursgericht dabei unterlaufen sein möge (EFSlg 12686 ua). Der gelegentlich vertretenen gegenteiligen Ansicht (so SZ 39/196), daß gewisse Fehler der zweiten Instanz bei der Entscheidung über die Höhe des gesetzlichen Unterhaltes als nicht zur Bemessung gehörig anzusehen seien und daß daher in einem solchen Fall die Entscheidung des Rekursgerichtes durch ein weiteres Rechtsmittel anfechtbar sei, kann nicht beigetreten werden. Vielmehr sind selbst Rekursgründe im Sinne des Paragraph 16, AußStrG wie eine behauptete Nichtigkeit, in einem solchen Fall nicht zu prüfen.

Entscheidungstexte

Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten