RS OGH 2021/5/26 2Ob5/79; 8Ob227/79; 8Ob101/81; 2Ob129/81; 8Ob217/81; 6Ob503/82; 8Ob102/82; 8Ob39/85

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.03.1979
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Norm

ABGB §1319a
  1. ABGB § 1319a heute
  2. ABGB § 1319a gültig ab 01.01.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 416/1975

Rechtssatz

Das Wort "Zustand" im § 1319a ABGB bedeutet, dass nicht nur für den Weg selbst im engeren Sinn, sondern für dessen Verkehrssicherheit im weitesten Sinne gehaftet werden solle.Das Wort "Zustand" im Paragraph 1319 a, ABGB bedeutet, dass nicht nur für den Weg selbst im engeren Sinn, sondern für dessen Verkehrssicherheit im weitesten Sinne gehaftet werden solle.

Entscheidungstexte

  • RS0030088">2 Ob 5/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 5/79
    Veröff: SZ 52/33 = EvBl 1979/129 S 392 = JBl 1979,485
  • 8 Ob 227/79
    Entscheidungstext OGH 24.01.1980 8 Ob 227/79
    Veröff: ZVR 1980/324 S 342
  • 8 Ob 101/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 101/81
    Beisatz: Unter "Zustand" sind auch die im Zuge einer Straße (Weges) befindlichen Anlagen wie Gräben und Pflanzungen zu verstehen. (T1)
    Veröff: ZVR 1982/139 S 112
  • 2 Ob 129/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 129/81
    Vgl auch; Beisatz: Einen Ast ungekennzeichnet in einem Bereich innerhalb der höchstzulässigen Fahrzeughöhe über die Fahrbahn ragen zu lassen, ist grob fahrlässig. (T2)
  • 8 Ob 217/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 217/81
  • RS0030088">6 Ob 503/82
    Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 503/82
    Beisatz: Unter dem "Zustand eines Weges" im Sinne des § 1319a ABGB kann eine konkrete gefährliche Situation, die allein durch ein gegen die Vorschriften der StVO verstoßendes Parken eines Verkehrsteilnehmers verursacht wird, nicht verstanden werden. (T3) Veröff: SZ 55/142 = ZVR 1983/89 S 136 = JBl 1984,149
  • 8 Ob 102/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 102/82
  • RS0030088">8 Ob 39/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 39/85
    Veröff: ZVR 1986/106 S 260
  • RS0030088">2 Ob 510/88
    Entscheidungstext OGH 14.06.1988 2 Ob 510/88
    Veröff: ZVR 1989/131 S 223
  • RS0030088">2 Ob 62/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 2 Ob 62/91
    Veröff: SZ 65/26 = EvBl 1992/124 S 546 = JBl 1992,648 = ZVR 1992/98 S 214
  • RS0030088">1 Ob 42/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 42/95
  • RS0030088">2 Ob 191/97w
    Entscheidungstext OGH 09.10.1997 2 Ob 191/97w
  • RS0030088">2 Ob 293/98x
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 293/98x
  • RS0030088">2 Ob 310/02f
    Entscheidungstext OGH 16.01.2003 2 Ob 310/02f
    Auch
  • RS0030088">2 Ob 19/06t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 19/06t
    Auch; Beisatz: Es kommt im jeweils zu prüfenden Einzelfall darauf an, ob der Wegehalter die ihm zumutbare Maßnahme getroffen hat, um die gefahrlose Benützung dieses Weges zu erreichen. (T4)
  • RS0030088">2 Ob 115/08p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 115/08p
  • RS0030088">2 Ob 256/09z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 2 Ob 256/09z
    Beis wie T4
  • RS0030088">5 Ob 130/16b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 130/16b
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0030088">7 Ob 218/16h
    Entscheidungstext OGH 15.02.2017 7 Ob 218/16h
  • RS0030088">6 Ob 117/20d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 6 Ob 117/20d
    Vgl; Beis wie T4
  • RS0030088">2 Ob 218/20b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 218/20b
    Beisatz: Hier: Aufstellung der in § 50 Z 1 StVO geregelten Gefahrenzeichen („Querrinne“ oder „Aufwölbung“) vor dem schadhaften Abschnitt war im konkreten Fall ausreichend. (T5)

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0030088

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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