RS OGH 1980/4/23 3Ob514/80, 6Ob696/81, 8Ob530/81, 4Ob578/81, 3Ob610/83, 8Ob1547/93, 10Ob528/94, 3Ob1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.04.1980
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Norm

ABGB §1313a I
ABGB §1313a IIb
ABGB §1315 I

Rechtssatz

Der Gehilfe muss mit Willen des Schuldners im Rahmen der dem Schuldner obliegenden Verbindlichkeit tätig werden und es muss sich um einen Schaden handeln, der durch den Gehilfen bei der Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen zugefügt wurde.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 514/80
    Entscheidungstext OGH 23.04.1980 3 Ob 514/80
  • 6 Ob 696/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 6 Ob 696/81
    Auch; Veröff: JBl 1982,654
  • 8 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 530/81
    Veröff: JBl 1983,255 = ZVR 1982/266 S 236
  • 4 Ob 578/81
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 4 Ob 578/81
    Beisatz: Der Schuldner braucht nur dann für den Dritten zu haften, wenn er auf dessen Verwendung im Rahmen des Vertragsverhältnisses Einfluss hatte. (T1) Veröff: SZ 55/123
  • 3 Ob 610/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 3 Ob 610/83
    Auch
  • 8 Ob 1547/93
    Entscheidungstext OGH 22.04.1993 8 Ob 1547/93
    Vgl auch
  • 10 Ob 528/94
    Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 Ob 528/94
    nur: Der Gehilfe muss mit Willen des Schuldners im Rahmen der dem Schuldner obliegenden Verbindlichkeit tätig werden. (T2) Beisatz: Nicht jedes Gehilfenverhalten kann als Erfüllungshandlung des Geschäftsherrn angesehen werden. Es ist zu prüfen, ob der auskunftserteilende Angestellte zur Erfüllung (des Auskunftsvertrages) berufen war oder doch in zurechenbarer Weise ein entsprechender Anschein erweckt wurde. (T3)
    Veröff: SZ 69/86
  • 3 Ob 164/06y
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 164/06y
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Schuldner hat dem Gläubiger die Beiziehung einer bestimmten Person als Baumeister vorgschlagen - den Auftrag an den Baumeister erteilte der Gläubiger selbst. (T4)
  • 10 Ob 96/08b
    Entscheidungstext OGH 22.12.2008 10 Ob 96/08b
    Auch; Beisatz: Der Geschäftsherr hat auch für jene Personen einzustehen, für die der Anschein der Gehilfenstellung besteht (Anscheinserfüllungsgehilfe). Dabei genügt, dass der Geschäftsherr in zurechenbarer Weise den Anschein einer Erfüllungsgehilfeneigenschaft erweckt. (T5)
  • 4 Ob 35/10s
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 35/10s
  • 10 Ob 16/11t
    Entscheidungstext OGH 31.05.2011 10 Ob 16/11t
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 129/12t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 129/12t
    nur T2; Beis wie T5; Veröff: SZ 2012/139
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Selbstständige Vermögensberaterin. (T6); Veröff: SZ 2013/33
  • 2 Ob 4/13x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2013 2 Ob 4/13x
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 150/13k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 150/13k
    Auch
  • 2 Ob 223/14d
    Entscheidungstext OGH 06.08.2015 2 Ob 223/14d
    Beis wie T1
  • 8 Ob 62/16z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 8 Ob 62/16z
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 146/18s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 146/18s
    Veröff: SZ 2018/67
  • 6 Ob 185/18a
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 185/18a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0028566

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2020
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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