RS OGH 2010/2/15 13Os48/81, 12Os114/81, 12Os30/82, 9Os15/84, 9Os36/84, 13Os97/84, 11Os7/85, 12Os156/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.03.1981
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Norm

StPO §281 Abs1 Z4 A
StPO §281 Abs1 Z4 B
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Ein Beweisantrag darf nicht abgelehnt werden, wenn der Beweisgegenstand nicht unerheblich und ein verwertbares Ergebnis der Beweisaufnahme also eine weitere Klärung des (relevanten) Sachverhalts, nicht von vornherein auszuschließen ist (Mayerhofer-Rieder, Nr 78, 79 zu § 281 Z 4 StPO).Ein Beweisantrag darf nicht abgelehnt werden, wenn der Beweisgegenstand nicht unerheblich und ein verwertbares Ergebnis der Beweisaufnahme also eine weitere Klärung des (relevanten) Sachverhalts, nicht von vornherein auszuschließen ist (Mayerhofer-Rieder, Nr 78, 79 zu Paragraph 281, Ziffer 4, StPO).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 48/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 13 Os 48/81
    Veröff: SSt 52/17
  • 12 Os 114/81
    Entscheidungstext OGH 06.08.1981 12 Os 114/81
  • RS0099226">12 Os 30/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 12 Os 30/82
    Vgl auch
  • 9 Os 15/84
    Entscheidungstext OGH 28.02.1984 9 Os 15/84
    Vgl auch
  • RS0099226">9 Os 36/84
    Entscheidungstext OGH 07.05.1984 9 Os 36/84
    Vgl auch; Beisatz: Ist ein verwertbares Ergebnis der Beweisaufnahme von vornherein nicht zu erwarten, so werden durch die Abweisung des Beweisantrages Verteidigungsrechte nicht verletzt. (T1)
  • 13 Os 97/84
    Entscheidungstext OGH 05.07.1984 13 Os 97/84
    Beisatz: Dies gilt nicht nur für Beweisangebote, die das inkriminierte Tatverhalten an sich betreffen, sondern auch für Beweisanträge, die dazu dienen sollen, Belastungsbeweise zu entkräften. (T2)
  • RS0099226">12 Os 156/83
    Entscheidungstext OGH 06.12.1984 12 Os 156/83
    Beisatz: Zu einem nicht ganz aussichtslosen massenspektographischen Schriftenvergleich zur Datumsbestimmung. (T4)
  • RS0099226">11 Os 7/85
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 11 Os 7/85
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Beweisantrag für ein Thema abgelehnt, dem im Rahmen der Beweiswürdigung ausschlaggebende Bedeutung zugemessen wurde. (T3)
  • RS0099226">13 Os 71/86
    Entscheidungstext OGH 12.06.1986 13 Os 71/86
    Beis wie T2; Veröff: SSt 57/37
  • RS0099226">13 Os 153/86
    Entscheidungstext OGH 13.11.1986 13 Os 153/86
  • RS0099226">10 Os 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 10 Os 21/87
    Vgl auch
  • RS0099226">13 Os 80/87
    Entscheidungstext OGH 11.06.1987 13 Os 80/87
    Vgl auch; Beisatz: Auf einen abschätzbaren Grad der Beweiskraft kann es im Nichtigkeitsverfahren nicht ankommen, sondern nur auf einen nicht von vornherein abzusprechenden maßgebenden Beweiswert der beantragten Beweisaufnahmen (hier zu § 345 Abs 1 Z 5 StPO). (T5)
  • RS0099226">12 Os 122/87
    Entscheidungstext OGH 22.10.1987 12 Os 122/87
    Beisatz: Verstoß gegen den Grundsatz der Erforschung der materiellen Wahrheit (§ 3 StPO). (T6)
  • RS0099226">11 Os 31/88
    Entscheidungstext OGH 10.03.1988 11 Os 31/88
  • RS0099226">11 Os 29/88
    Entscheidungstext OGH 14.03.1988 11 Os 29/88
    Beisatz: Hier: Sich aus Vorakten ergebende Hinweise auf eine episodisch auftretende paranoide Schizophrenie. (T7)
  • RS0099226">12 Os 60/88
    Entscheidungstext OGH 22.06.1988 12 Os 60/88
  • RS0099226">11 Os 71/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 11 Os 71/88
    Vgl auch
  • RS0099226">11 Os 74/89
    Entscheidungstext OGH 28.06.1989 11 Os 74/89
    Beisatz: Unter Hinweis auch auf Art 6 MRK. (T8)
  • RS0099226">11 Os 57/90
    Entscheidungstext OGH 13.06.1990 11 Os 57/90
  • 12 Os 112/93
    Entscheidungstext OGH 12.08.1993 12 Os 112/93
  • 11 Os 193/93
    Entscheidungstext OGH 08.02.1994 11 Os 193/93
  • RS0099226">15 Os 102/00
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 15 Os 102/00
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Die Bestimmung des Alters einer Kugelschreiberschrift ist nach der Gerichtserfahrung generell sehr schwierig. Dazu bedarf es für die Erstellung einer erfolgversprechenden Expertise (unter anderem) jedenfalls eines umfangreichen Vergleichsmaterials (vgl auch 12 Os 156/83). (T9)
  • RS0099226">11 Os 108/00
    Entscheidungstext OGH 21.11.2000 11 Os 108/00
    Vgl auch; Beisatz: Hier verletzte das Erstgericht indem es, ohne die als Entlastungsbeweis geführte Aussage eines Zeugen zu hören, die bis dahin schon vorliegenden Belastungsbeweise für ausreichend hielt, seine sich aus §§ 3, 258 StPO ergebende Pflicht, den Umfang des Beweisverfahrens nicht von einer vorzeitig gewonnenen Überzeugung von der Schuld des Angeklagten bestimmen zu lassen. (T10)
  • RS0099226">14 Os 3/01
    Entscheidungstext OGH 22.05.2001 14 Os 3/01
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ablehnung der Einvernahme eines medizinischen Sachverständigen zur Frage, ob der Angeklagte sich in einem die Zurechnungsfähigkeit ausschließenden Rauschzustand befand, verletzt Verteidigungsrechte. (T11)
  • RS0099226">14 Os 139/01
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 14 Os 139/01
    Auch; Beisatz: Die Vernehmung der beantragten Zeugen wäre zur Beurteilung der einander diametral entgegenstehenden Angaben des Angeklagten und des Zeugen von entscheidender Bedeutung gewesen und hätte auch zu einer anderen Lösung der Schuldfrage Anlass geben können. (T12)
  • 6 Bkd 6/09
    Entscheidungstext OGH 15.02.2010 6 Bkd 6/09
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verfahren vor der Obersten Berufungs- und Disziplinarkommission für Rechtsanwälte. (T13)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0099226

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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