RS OGH 2001/9/5 4Ob58/81, 4Ob49/81, 9ObA66/01y

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.06.1981
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Norm

VBG §13
VBG §36
VBG §38
  1. VBG § 13 heute
  2. VBG § 13 gültig ab 01.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  3. VBG § 13 gültig von 01.07.1981 bis 31.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 37/1981
  1. VBG § 36 heute
  2. VBG § 36 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. VBG § 36 gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. VBG § 36 gültig von 08.01.2018 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  5. VBG § 36 gültig von 01.05.2003 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  6. VBG § 36 gültig von 01.04.2000 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  7. VBG § 36 gültig von 01.01.1999 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  8. VBG § 36 gültig von 15.02.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  9. VBG § 36 gültig von 01.01.1994 bis 14.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 16/1994
  10. VBG § 36 gültig von 01.07.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 256/1993
  11. VBG § 36 gültig von 13.07.1966 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1966
  1. VBG § 38 heute
  2. VBG § 38 gültig ab 30.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. VBG § 38 gültig von 01.09.2025 bis 29.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  4. VBG § 38 gültig von 01.09.2025 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  5. VBG § 38 gültig von 01.04.2025 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  6. VBG § 38 gültig von 10.10.2024 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  7. VBG § 38 gültig von 01.09.2023 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  8. VBG § 38 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  9. VBG § 38 gültig von 30.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  10. VBG § 38 gültig von 01.09.2022 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2022
  11. VBG § 38 gültig von 29.01.2020 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  12. VBG § 38 gültig von 01.09.2019 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2019
  13. VBG § 38 gültig von 01.09.2019 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  14. VBG § 38 gültig von 01.09.2019 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  15. VBG § 38 gültig von 01.09.2019 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2016
  16. VBG § 38 gültig von 01.09.2019 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  17. VBG § 38 gültig von 01.09.2018 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  18. VBG § 38 gültig von 01.09.2018 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  19. VBG § 38 gültig von 08.01.2018 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  20. VBG § 38 gültig von 18.01.2016 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  21. VBG § 38 gültig von 01.09.2015 bis 17.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 211/2013
  22. VBG § 38 gültig von 01.01.1999 bis 31.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  23. VBG § 38 gültig von 01.09.1997 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  24. VBG § 38 gültig von 01.01.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  25. VBG § 38 gültig von 01.07.1990 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  26. VBG § 38 gültig von 01.09.1981 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1982

Rechtssatz

§ 36 VBG setzt voraus, daß in Ausnahmefällen Regelungen getroffen werden sollen, die von den Bestimmungen des VBG abweichen. Er ist aber nicht anzuwenden, wenn eine Regelungslücke zu schließen ist. Dies ist der Fall, wenn ein Lehrer ohne Vorliegen eines Befähigungsnachweises unterrichtet, da dies zwar in § 38 Abs 3 VBG, nicht aber in den Bestimmungen über die Dienstzweige vorgesehen ist. Es kommt daher der allgemeine Grundsatz des VBG zur Anwendung, daß sich die Einstufung nach den tatsächlich geleisteten Diensten richtet.Paragraph 36, VBG setzt voraus, daß in Ausnahmefällen Regelungen getroffen werden sollen, die von den Bestimmungen des VBG abweichen. Er ist aber nicht anzuwenden, wenn eine Regelungslücke zu schließen ist. Dies ist der Fall, wenn ein Lehrer ohne Vorliegen eines Befähigungsnachweises unterrichtet, da dies zwar in Paragraph 38, Absatz 3, VBG, nicht aber in den Bestimmungen über die Dienstzweige vorgesehen ist. Es kommt daher der allgemeine Grundsatz des VBG zur Anwendung, daß sich die Einstufung nach den tatsächlich geleisteten Diensten richtet.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 58/81
    Entscheidungstext OGH 23.06.1981 4 Ob 58/81
  • 4 Ob 49/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 4 Ob 49/81
    Veröff: Arb 10040
  • RS0081874">9 ObA 66/01y
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 66/01y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Vertragslehrer, der weder über eine abgeschlossene Hochschulbildung noch über die Lehramtsprüfung für höhere Schulen oder andere Voraussetzungen laut Art X Abs 2 Z 1 lit a bis c BG BGBl 1982/350 verfügt - eigene Einstufungsregelung in Art X BG BGBl 1982/350, sodass keine zu schließende Regelungslücke mehr besteht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0081874

Dokumentnummer

JJR_19810623_OGH0002_0040OB00058_8100000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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