RS OGH 2025/8/7 6Ob704/81; 6Ob10/83; 9ObA6/87; 5Ob1/88; 3Ob162/97p; 1Ob167/97h; 10Ob310/00m; 2Ob12/0

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.08.1981
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Norm

ABGB §914 II
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Haben beide Teile dasselbe gewollt, mag es auch vielleicht unvollkommen oder mehrdeutig ausgedrückt worden sein, so gilt der Satz falsa demonstratio non nocet (hier: Vertragsabschluss mit Gesellschaft mit beschränkter Haftung).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 704/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 704/81
  • 6 Ob 10/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 6 Ob 10/83
    Auch
  • RS0017839">9 ObA 6/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 9 ObA 6/87
    Vgl auch; Veröff: Arb 10637
  • RS0017839">5 Ob 1/88
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 5 Ob 1/88
    Auch; Beisatz: Ist die falsa demonstratio beiderseitig und ergibt sich natürlicher Konsens, so gilt das Gewollte ohne Rücksicht auf die Erklärungen als Vertragsinhalt. (T1)
    Veröff: JBl 1988,714
  • RS0017839">3 Ob 162/97p
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 3 Ob 162/97p
    Auch; Beis wie T1
  • RS0017839">1 Ob 167/97h
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 167/97h
    nur T1
  • RS0017839">10 Ob 310/00m
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 310/00m
    Auch; Beis wie T1
  • RS0017839">2 Ob 12/01f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2001 2 Ob 12/01f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0017839">6 Ob 160/00y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 160/00y
    Auch; Beisatz: Haben beide Vertragsparteien dasselbe gewollt, stellt die undeutliche, ja sogar die abweichende Erklärung nur eine "falsa demonstratio" dar. (T2)
  • RS0017839">5 Ob 188/04i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2004 5 Ob 188/04i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Das hat auch für einseitige empfangsbedürftige Willenserklärungen zu gelten, wenn bei den Beteiligten - in Analogie zum gemeinsamen Wollen der Vertragsteile - ein gemeinsames Verstehen der Willenserklärung vorliegt. (T3)
  • RS0017839">9 ObA 22/05h
    Entscheidungstext OGH 23.02.2005 9 ObA 22/05h
    Auch; Beisatz: Haben beide Teile dasselbe gewollt, mag es auch vielleicht unvollkommen oder mehrdeutig ausgedrückt worden sein, so gilt das Gewollte ohne Rücksicht auf die Erklärungen als Vertragsinhalt. (T4)
  • RS0017839">9 Ob 71/08v
    Entscheidungstext OGH 29.10.2008 9 Ob 71/08v
    Beis wie T1
  • RS0017839">4 Ob 35/10s
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 35/10s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Überweisungsauftrag. (T5)
  • RS0017839">3 Ob 238/10m
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 238/10m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4
  • RS0017839">7 Ob 83/12z
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 83/12z
    Beisatz: Hier: Kaufauftrag lautete auf „Aktien“. (T6)
    Bem: Vgl 4 Ob 93/11x. (T7)
  • RS0017839">5 Ob 237/13h
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 237/13h
    Vgl auch
  • RS0017839">7 Ob 11/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 11/14i
    Auch; Bem: Siehe auch RS0014005. (T8)
  • RS0017839">3 Ob 140/15g
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 140/15g
    Auch
  • RS0017839">1 Ob 4/17w
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 4/17w
    Auch; Beis wie T1
  • RS0017839">5 Ob 30/19a
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 30/19a
    Beis wie T1
  • RS0017839">6 Ob 70/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.05.2023 6 Ob 70/23x
    vgl
  • RS0017839">6 Ob 132/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.02.2025 6 Ob 132/24s
    vgl
  • RS0017839">5 Ob 225/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 03.06.2025 5 Ob 225/24k
  • RS0017839">9 ObA 42/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.07.2025 9 ObA 42/25d
  • RS0017839">7 Ob 113/25f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 07.08.2025 7 Ob 113/25f
    vgl
  • RS0017839">2 Ob 135/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.07.2025 2 Ob 135/25d
    Beisatz: Hier: Die Vertragsparteien hatten beim vereinbarten Erlöschen der Servitut die Errichtung einer – letztlich nicht gebauten – öffentlichen Straße vor Augen, die für die Servitutsberechtigten „ohne tatsächliche und rechtliche Beschränkungen“ befahrbar wäre. (T9)

Schlagworte

Anleger; Aliud, Zertifikat

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0017839

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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