RS OGH 1981/12/3 13Os64/81, 9Os119/82, 11Os206/83, 12Os158/84

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.12.1981
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Norm

StGB §127 Abs2 Z1 D1

Rechtssatz

Gesellschaftsdiebstahl setzt zwar keine vorherige Verabredung, wohl aber einen gemeinsamen Tatentschluß, ein - wenn auch nur in schlüssiger Weise - vor Beginn oder erst während der Tatausführung, spätestens aber bis zur Vollendung des Vergehens zustandegekommenes Einverständnis der Täter voraus.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 64/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 13 Os 64/81
    Veröff: SSt 52/64 = JBl 1982,385
  • 9 Os 119/82
    Entscheidungstext OGH 17.08.1982 9 Os 119/82
    Vgl auch; Beisatz: Eine vorsätzliche Unterlassung der Verhinderung der Tatausführung kann den erforderlichen, auf Mitwirkung an der Begehung des Diebstahls bzw gemeinsame Verübung des Diebstahls gerichteten Vorsatz nicht ersetzen. (T1)
  • 11 Os 206/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1984 11 Os 206/83
  • 12 Os 158/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 12 Os 158/84
    Beisatz: Spontanes Einverständnis genügt (hier zum Gesellschaftsraub). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0093627

Dokumentnummer

JJR_19811203_OGH0002_0130OS00064_8100000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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