RS OGH 2025/10/15 10Os76/82; 10Os206/83 (10Os27/84); 12Os82/84; 11Os195/85; 12Nds32/86; 13Os168/86;

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.09.1982
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Norm

FinStrG §53
  1. FinStrG Art. 1 § 53 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 53 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025
  3. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 22.07.2023 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  4. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.2021 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2020
  5. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  6. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 23.07.2019 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  7. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.2011 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  8. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2007
  9. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  10. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 13.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  11. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.1995 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  12. FinStrG Art. 1 § 53 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985

Rechtssatz

Regelt nicht eine Frage der prozessualen (sachlichen, funktionellen oder örtlichen) Kompetenz (eines bestimmten Gerichts oder gerichtlichen Spruchkörpers), sondern ausschließlich die Voraussetzung gerichtlicher Strafbarkeit von Finanzvergehen überhaupt (§ 281 Abs 1 Z 9 lit a StPO), also eine Frage des materiellen Rechts (so schon 10 Os 59/82 = SSt 53/41).Regelt nicht eine Frage der prozessualen (sachlichen, funktionellen oder örtlichen) Kompetenz (eines bestimmten Gerichts oder gerichtlichen Spruchkörpers), sondern ausschließlich die Voraussetzung gerichtlicher Strafbarkeit von Finanzvergehen überhaupt (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 9, Litera a, StPO), also eine Frage des materiellen Rechts (so schon 10 Os 59/82 = SSt 53/41).

Entscheidungstexte

  • RS0086793">10 Os 76/82
    Entscheidungstext OGH 07.09.1982 10 Os 76/82
    Veröff: EvBl 1983/75 S 277
  • 10 Os 206/83
    Entscheidungstext OGH 13.03.1984 10 Os 206/83
  • 12 Os 82/84
    Entscheidungstext OGH 27.09.1984 12 Os 82/84
    Vgl auch
  • RS0086793">11 Os 195/85
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 11 Os 195/85
    Vgl auch; Veröff: SSt 57/6
  • RS0086793">12 Nds 32/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 12 Nds 32/86
    Vgl; Beisatz: § 53 Abs 4 FinStrG regelt zwar primär die Frage der gerichtlichen Zuständigkeit und deren Abgrenzung von der verwaltungsbehördlichen Kompetenz zur Ahndung von Finanzvergehen. Aus dem Hinweis des - auch für den Fall der objektiven Konnexität nach Abs 4 geltenden (vgl 13 Os 104/79, 13 Os 10/81) - § 53 Abs 3 FinStrG auf das Zusammentreffen von Finanzvergehen, die alle in die örtliche und sachliche Zuständigkeit derselben Finanzstrafbehörde fallen, ergibt sich jedoch, daß die Zuständigkeit des Gerichtes zur Durchführung des Strafverfahrens gegen einen Täter gegebenenfalls seine Zuständigkeit auch gegenüber anderen an der Tat Beteiligten sowie gegenüber jenen Personen begründen soll, welche sich mit Beziehung auf das betreffende Finanzvergehen einer Abgabenhehlerei schuldig gemacht haben. (T1)
  • RS0086793">13 Os 168/86
    Entscheidungstext OGH 22.12.1986 13 Os 168/86
    Vgl auch; Veröff: SSt 57/97
  • 13 Os 176/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1994 13 Os 176/93
    Vgl auch
  • RS0086793">13 Os 47/25y
    Entscheidungstext OGH 15.10.2025 13 Os 47/25y
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0086793

Im RIS seit

07.09.1982

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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