RS OGH 2017/12/12 13Os25/83, 11Os30/88, 11Os109/91, 12Os126/05d, 14Os104/17a

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.04.1983
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Norm

StGB §22
StPO §281 Abs1 Z11 C
StPO §435 Abs2
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 435 heute
  2. StPO § 435 gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StPO § 435 gültig von 01.06.2009 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  4. StPO § 435 gültig von 01.03.1988 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Nur die gesetzlich beschriebenen (zwingenden) materiellrechtlichen Voraussetzungen des § 22 StGB sind nach der Z 11 des § 281 Abs 1 StPO überprüfbar. Die Ermessensentscheidung betreffend die Gefährlichkeit des Täters (§ 22 Abs 1, letzter Halbsatz, StGB) und die Erfolgsaussicht einer Entwöhnung (§ 22 Abs 2 Ende StGB) ist wie jene Entscheidung des Gerichts auf dem Sanktionsbereich, die sich im Rahmen des ihm eingeräumten Ermessen bewegt, nur mit Berufung bekämpfbar.Nur die gesetzlich beschriebenen (zwingenden) materiellrechtlichen Voraussetzungen des Paragraph 22, StGB sind nach der Ziffer 11, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO überprüfbar. Die Ermessensentscheidung betreffend die Gefährlichkeit des Täters (Paragraph 22, Absatz eins,, letzter Halbsatz, StGB) und die Erfolgsaussicht einer Entwöhnung (Paragraph 22, Absatz 2, Ende StGB) ist wie jene Entscheidung des Gerichts auf dem Sanktionsbereich, die sich im Rahmen des ihm eingeräumten Ermessen bewegt, nur mit Berufung bekämpfbar.

Entscheidungstexte

  • RS0090075">13 Os 25/83
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 13 Os 25/83
    Veröff: SSt 54/37 = ÖJZ-LSK 1983/136
  • RS0090075">11 Os 30/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 11 Os 30/88
    nur: Die Ermessensentscheidung betreffend die Erfolgsaussicht einer Entwöhnung (§ 22 Abs 2 Ende StGB) ist wie jene Entscheidung des Gerichts auf dem Sanktionsbereich, die sich im Rahmen des ihm eingeräumten Ermessen bewegt, nur mit Berufung bekämpfbar. (T1)
  • RS0090075">11 Os 109/91
    Entscheidungstext OGH 17.09.1991 11 Os 109/91
  • RS0090075">12 Os 126/05d
    Entscheidungstext OGH 22.12.2005 12 Os 126/05d
    Vgl
  • RS0090075">14 Os 104/17a
    Entscheidungstext OGH 12.12.2017 14 Os 104/17a
    Auch; Beisatz: Gegenstand der Nichtigkeitsbeschwerde ist jedenfalls die Überschreitung der Anordnungsbefugnis, deren Grundvoraussetzungen die Ergebenheit des Rechtsbrechers gegenüber dem Missbrauch eines berauschenden Mittels oder Suchtgifts sowie die Verurteilung wegen einer im Rausch oder sonst im Zusammenhang mit der Gewöhnung des Täters begangenen strafbaren Handlung oder wegen Begehung einer mit Strafe bedrohten Handlung im Zustand voller Berauschung (§ 287 StGB) sind. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0090075

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.01.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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