RS OGH 2025/3/3 7Ob625/85; 5Ob12/11t; 10Ob20/16p; 17Ob17/24k

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.11.1985
beobachten
merken

Norm

ZPO §503 Z4 E4c9
IO §28
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. IO § 28 heute
  2. IO § 28 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. IO § 28 gültig von 01.07.2010 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  4. IO § 28 gültig von 01.01.1983 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 370/1982

Rechtssatz

Ob mangels eines positiven Beweisergebnisses auf Grund anderer Tatumstände auf einen bestimmten Wissensstand geschlossen werden kann, ist eine Frage der Beweiswürdigung.

Entscheidungstexte

  • RS0043604">7 Ob 625/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 625/85
  • RS0043604">5 Ob 12/11t
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 12/11t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Innere Tatseite bei der Beitragstäterschaft zum schweren Betrug. (T1)
  • RS0043604">10 Ob 20/16p
    Entscheidungstext OGH 13.04.2016 10 Ob 20/16p
  • RS0043604">17 Ob 17/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 03.03.2025 17 Ob 17/24k
    Beisatz: Hinsichtlich innerer seelischer Zustände, einer bestimmten Willensrichtung oder eines bestimmten Wissensstands – wie hier der Benachteiligungsabsicht und ihrer Kenntnis – sind logische Schlussfolgerungen aus äußeren Umständen zulässig und ein Akt der Beweiswürdigung. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0043604

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.04.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten