RS OGH 2017/3/29 7Ob629/85, 3Ob537/87, 4Ob595/87, 2Ob587/89, 1Ob589/94, 5Ob85/02i, 3Ob51/17x

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.11.1985
beobachten
merken

Norm

ABGB §1037
MRG §10
  1. MRG § 10 heute
  2. MRG § 10 gültig ab 01.10.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  3. MRG § 10 gültig von 21.02.1997 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  4. MRG § 10 gültig von 01.03.1994 bis 20.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  5. MRG § 10 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Die Unterscheidung, ob ein Ersatzanspruch nach § 10 MRG oder aber nach § 1037 ABGB besteht, ist deshalb wesentlich, weil für die Höhe dieses Anspruches nach § 10 MRG der objektive Nutzen (für den durchschnittlichen Benützer) maßgebend ist, nach § 1037 ABGB hingegen der - vom Mieter zu beweisende (Rummel in Rummel, ABGB, Rdz 4 zu § 1037) - klare, überwiegende Vorteil für den Vermieter. Nach überwiegender Lehre und ständiger Rechtsprechung kann für eigene (Arbeitsleistungen) Leistungen des Mieters (außer der Mieter ist insoweit befugter Gewerbsmann) kein Ersatz begehrt werden.Die Unterscheidung, ob ein Ersatzanspruch nach Paragraph 10, MRG oder aber nach Paragraph 1037, ABGB besteht, ist deshalb wesentlich, weil für die Höhe dieses Anspruches nach Paragraph 10, MRG der objektive Nutzen (für den durchschnittlichen Benützer) maßgebend ist, nach Paragraph 1037, ABGB hingegen der - vom Mieter zu beweisende (Rummel in Rummel, ABGB, Rdz 4 zu Paragraph 1037,) - klare, überwiegende Vorteil für den Vermieter. Nach überwiegender Lehre und ständiger Rechtsprechung kann für eigene (Arbeitsleistungen) Leistungen des Mieters (außer der Mieter ist insoweit befugter Gewerbsmann) kein Ersatz begehrt werden.

Entscheidungstexte

  • RS0019809">7 Ob 629/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 7 Ob 629/85
    Veröff: ImmZ 1986,216 = RdW 1986,141 = MietSlg XXXVII/48
  • RS0019809">3 Ob 537/87
    Entscheidungstext OGH 09.09.1987 3 Ob 537/87
    nur: Die Unterscheidung, ob ein Ersatzanspruch nach § 10 MRG oder aber nach § 1037 ABGB besteht, ist deshalb wesentlich, weil für die Höhe dieses Anspruches nach § 10 MRG der objektive Nutzen (für den durchschnittlichen Benützer) maßgebend ist, nach § 1037 ABGB hingegen der - vom Mieter zu beweisende (Rummel in Rummel, ABGB, Rdz 4 zu § 1037) - klare, überwiegende Vorteil für den Vermieter. (T1)
    Veröff: MietSlg XXXIX/37 = ImmZ 1988,19
  • RS0019809">4 Ob 595/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 595/87
    nur T1; Veröff: RZ 1988/31 S 138
  • RS0019809">2 Ob 587/89
    Entscheidungstext OGH 31.01.1990 2 Ob 587/89
    nur T1; Veröff: EvBl 1990/111 S 528
  • RS0019809">1 Ob 589/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 589/94
    Auch; nur: Nach überwiegender Lehre und ständiger Rechtsprechung kann für eigene (Arbeitsleistungen) Leistungen des Mieters (außer der Mieter ist insoweit befugter Gewerbsmann) kein Ersatz begehrt werden. (T2)
    Beisatz: Der Bestandnehmer hat aber Anspruch auf Ersatz jener Aufwendungen, die er für den Arbeitseinsatz seiner Helfer zu tragen hatte. (T3)
    Veröff: SZ 67/210
  • RS0019809">5 Ob 85/02i
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 5 Ob 85/02i
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • RS0019809">3 Ob 51/17x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 51/17x
    nur T2; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0019809

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.05.2017
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten