RS OGH 1985/12/3 10Os140/85, 13Os71/86, 11Os22/92 (11Os23/92, 11Os28/92), 12Os112/93, 11Os49/03

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.12.1985
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Norm

StPO §3
StPO §258
StPO §281 Abs1 Z4 B

Rechtssatz

Dem Gericht ist es schon im Hinblick auf die ihm gemäß den §§ 3 und 258 StPO obliegenden Pflichten verwehrt, den Umfang des Beweisverfahrens von einer vorzeitig gewonnenen Überzeugung von der Schuld des Angeklagten bestimmen zu lassen.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 140/85
    Entscheidungstext OGH 03.12.1985 10 Os 140/85
  • 13 Os 71/86
    Entscheidungstext OGH 12.06.1986 13 Os 71/86
    Vgl auch; Beisatz: Das Gericht ist im Rahmen der ihm gemäß §§ 3, 232 Abs 2, 254, 258 StPO obliegenden Pflichten nicht berechtigt, schon auf Grund einer vorzeitig gewonnenen Überzeugung das Beweisverfahren einzuschränken und angebotene, aber nicht durchgeführte Beweise vorgreifend auf ihren Beweiswert zu würdigen. (T1) Veröff: SSt 57/37
  • 11 Os 22/92
    Entscheidungstext OGH 24.03.1992 11 Os 22/92
    Vgl auch
  • 12 Os 112/93
    Entscheidungstext OGH 12.08.1993 12 Os 112/93
  • 11 Os 49/03
    Entscheidungstext OGH 01.08.2003 11 Os 49/03

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0096542

Dokumentnummer

JJR_19851203_OGH0002_0100OS00140_8500000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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