RS OGH 2021/5/4 8Ob643/85, 4Ob46/99i, 8Ob20/11s, 2Ob129/12b, 5Ob178/20t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.04.1986
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Norm

codex iuris canonicae 1917 can1530
codex iuris canonicae 1917 can1533

Rechtssatz

Aus den Bestimmungen der can 1530, 1533 codex iuris canonicae ergibt sich der sogenannte weite Alienationsbegriff. Auch der Abschluss eines den mietengesetzlichen Bestimmungen des Jahres 1975 unterliegenden Bestandvertrages ist ebenso dem kirchenrechtlichen Alienationsbegriff zu unterstellen wie die im Rahmen eines solchen Mietvertrages dem Mieter eingeräumte Befugnis zur Weitergabe des Bestandobjektes.

Entscheidungstexte

  • RS0054319">8 Ob 643/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 643/85
    Veröff: SZ 59/62 = EvBl 1987/74 S 305 = JBl 1987,312 (Primetshofer) = MietSlg XXXVIII/16
  • RS0054319">4 Ob 46/99i
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 46/99i
    Vgl; Beisatz: Der Abschluss eines (den mietengesetzlichen Bestimmungen unterliegenden) Bestandvertrages fällt unter jene (belastenden) Verträge, deren Gültigkeit nach Kirchenrecht an die Zustimmung des Kirchenoberen gebunden ist. (T1)
  • RS0054319">8 Ob 20/11s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 20/11s
    Vgl; Beis wie T1
  • RS0054319">2 Ob 129/12b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 129/12b
    Auch; Beisatz: Die von der Bischofskonferenz erlassenen Ausführungsbestimmungen über die Vermietung und Verpachtung von Kirchenvermögen sehen unter anderem vor, dass Bestandverträge schriftlich abzuschließen sind und der schriftlichen Genehmigung durch den Ordinarius bedürfen. (T2)
  • RS0054319">5 Ob 178/20t
    Entscheidungstext OGH 04.05.2021 5 Ob 178/20t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0054319

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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