RS OGH 2025/1/9 15Os71/88 (15Os77/88); 13Os99/11z; 12Os100/18z; 15Os35/24x; 12Os88/24v

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.06.1988
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Norm

StPO §290 Abs2 A
StPO §366 Abs2 C
  1. StPO § 290 heute
  2. StPO § 290 gültig ab 01.03.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 366 heute
  2. StPO § 366 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 366 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 169/1978

Rechtssatz

Von einer Aufhebung des Schuldspruchs aufgrund einer nur zugunsten des Angeklagten ergriffenen Nichtigkeitsbeschwerde bleibt eine - im Hinblick auf das Verschlechterungsverbot nicht mehr behebbare - Verweisung des Privatbeteiligten auf den Zivilrechtsweg unberührt.

Entscheidungstexte

  • RS0100510">15 Os 71/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 15 Os 71/88
  • RS0100510">13 Os 99/11z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 13 Os 99/11z
    Gegenteilig; Beisatz: Das Verbot der reformatio in peius erstreckt sich nur auf das Strafübel und nicht auch auf das Adhäsionserkenntnis. (T1); Beisatz: Auch eine Verweisung nach § 366 Abs 2 StPO wird bei erfolgreich bekämpftem Schuldspruch beseitigt, und zwar ? wie im Fall des § 366 Abs 1 StPO ? auch ohne Anfechtung durch den Privatbeteiligten. (T2)
  • RS0100510">12 Os 100/18z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2018 12 Os 100/18z
    Vgl; Beis wie T1
  • RS0100510">15 Os 35/24x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 35/24x
    vgl; Beisatz wie T2
  • RS0100510">12 Os 88/24v
    Entscheidungstext OGH 09.01.2025 12 Os 88/24v
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100510

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.03.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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