RS OGH 1997/4/30 13Os24/90, 16Os44/90, 14Os112/91 (14Os113/91), 11Os48/92, 11Os43/93 (11Os51/93), 11

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Veröffentlicht am 03.06.1990
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Rechtssatz

Gewerbsmäßiges Handeln ist ausgeschlossen, wenn der Täter bei den wiederholten Straftaten (Diebstählen) nur dachte, sich fallweise Bargeld zu verschaffen.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 24/90
    Entscheidungstext OGH 03.06.1990 13 Os 24/90
  • 16 Os 44/90
    Entscheidungstext OGH 25.01.1991 16 Os 44/90
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1991/103 S 448
  • RS0092404">14 Os 112/91
    Entscheidungstext OGH 29.10.1991 14 Os 112/91
    Vgl auch
  • 11 Os 48/92
    Entscheidungstext OGH 02.06.1992 11 Os 48/92
    Vgl auch
  • 11 Os 43/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 11 Os 43/93
  • 11 Os 115/93
    Entscheidungstext OGH 18.08.1993 11 Os 115/93
    Vgl auch; Das bloße Einbekenntnis, in Hinkunft möglicherweise unter gleichartigen Umständen erneut für ähnliche Straftaten anfällig zu sein, schließt ein Geständnis gewerbsmäßiger Tatbegehung nicht ein. (T1)
  • 14 Os 78/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 14 Os 78/94
    Vgl auch; Beisatz: Daß der Täter nur gelegentlich und fallweise Diebstähle zur Erzielung von Vermögensvorteilen begehen will, wenn sich etwa zufällig auch künftighin eine günstige Gelegenheit dazu bieten sollte, genügt nicht. (T2)
  • RS0092404">13 Os 107/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 13 Os 107/94
  • RS0092404">15 Os 95/95
    Entscheidungstext OGH 20.07.1995 15 Os 95/95
    Vgl auch
  • RS0092404">12 Os 57/97
    Entscheidungstext OGH 30.04.1997 12 Os 57/97
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0092404

Dokumentnummer

JJR_19900603_OGH0002_0130OS00024_9000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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