RS OGH 1991/4/17 14Os93/90, 13Os20/91

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.11.1990
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Norm

FinStrG §2 Abs2
GeflügelwirtschaftsG 1969 §11
StGB §146 E
  1. FinStrG Art. 1 § 2 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 2 gültig ab 23.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  3. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.2011 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  4. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  5. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.05.1993 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 449/1992
  7. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.1988 bis 30.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 579/1987
  8. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 259/1976

Rechtssatz

§ 11 GeflügelwirtschaftsG 1969 war (bis zum Inkrafttreten des GeflügelwirtschaftsG 1988 BGBl 1987/579) als abschließende Strafbarkeitsregelung bei Verkürzung eines in diesem Gesetz vorgesehenen Importausgleichs gedacht, derzufolge sämtliche abgabenrechtliche Verstöße beim Import von Erzeugnissen aus der gerichtlichen Strafkompetenz verwiesen werden sollten. Diese Verwaltungsübertretung stellte - bei vorsätzlicher Begehung - (auch) gegenüber dem Betrugstatbestand die speziellere Norm dar, weshalb - anders als bei einem subsidiären Tatbestand - die Ahndung von Gesetzesverstößen allein der zuständigen Verwaltungsbehörde vorbehalten blieb.Paragraph 11, GeflügelwirtschaftsG 1969 war (bis zum Inkrafttreten des GeflügelwirtschaftsG 1988 BGBl 1987/579) als abschließende Strafbarkeitsregelung bei Verkürzung eines in diesem Gesetz vorgesehenen Importausgleichs gedacht, derzufolge sämtliche abgabenrechtliche Verstöße beim Import von Erzeugnissen aus der gerichtlichen Strafkompetenz verwiesen werden sollten. Diese Verwaltungsübertretung stellte - bei vorsätzlicher Begehung - (auch) gegenüber dem Betrugstatbestand die speziellere Norm dar, weshalb - anders als bei einem subsidiären Tatbestand - die Ahndung von Gesetzesverstößen allein der zuständigen Verwaltungsbehörde vorbehalten blieb.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0059555

Dokumentnummer

JJR_19901106_OGH0002_0140OS00093_9000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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