RS OGH 1992/2/4 16Os19/91, 14Os82/91

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.05.1991
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Norm

AVG §53a
EGVG ArtV
F-VG §2
GebAG 1975 §1
GebAG 1975 §25
StPO §24 A
VStG §24
  1. AVG § 53a heute
  2. AVG § 53a gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 53a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  4. AVG § 53a gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  5. AVG § 53a gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  6. AVG § 53a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 53a gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  8. AVG § 53a gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 24 heute
  2. VStG § 24 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 24 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 24 gültig von 20.04.2002 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. VStG § 24 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  8. VStG § 24 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Nach § 2 F-VG hat der Bund auch jenen Aufwand "zu tragen", der sich aus der Beiziehung von Dolmetschern durch eine Gemeindepolizei im Dienste der Strafjustiz (Art 10 Abs 1 Z 6 B-VG) ergibt. Diesfalls sind die Gebühren der Dolmetscher gemäß Art V EGVG in Verbindung mit § 24 VStG und § 53 a AVG in sinngemäßer Anwendung des GebAG durch die zuständigen Organe der Gemeinde zu bestimmen und auszuzahlen sowie vom Gericht auf deren Verlangen zu refundieren. Ein unmittelbar an das Gericht zu adressierender Gebührenanspruch hingegen steht den Dolmetschern dann, wenn sie von Sicherheitsbehörden bei Nachforschungen aus eigener Macht (§ 24 StPO) also ohne gerichtlichen Auftrag beigezogen werden, gemäß § 25 Abs 1 GebAG mangels eines gerichtlichen Auftrags nicht zu.Nach Paragraph 2, F-VG hat der Bund auch jenen Aufwand "zu tragen", der sich aus der Beiziehung von Dolmetschern durch eine Gemeindepolizei im Dienste der Strafjustiz (Artikel 10, Absatz eins, Ziffer 6, B-VG) ergibt. Diesfalls sind die Gebühren der Dolmetscher gemäß Artikel römisch fünf, EGVG in Verbindung mit Paragraph 24, VStG und Paragraph 53, a AVG in sinngemäßer Anwendung des GebAG durch die zuständigen Organe der Gemeinde zu bestimmen und auszuzahlen sowie vom Gericht auf deren Verlangen zu refundieren. Ein unmittelbar an das Gericht zu adressierender Gebührenanspruch hingegen steht den Dolmetschern dann, wenn sie von Sicherheitsbehörden bei Nachforschungen aus eigener Macht (Paragraph 24, StPO) also ohne gerichtlichen Auftrag beigezogen werden, gemäß Paragraph 25, Absatz eins, GebAG mangels eines gerichtlichen Auftrags nicht zu.

Entscheidungstexte

  • RS0049483">16 Os 19/91
    Entscheidungstext OGH 17.05.1991 16 Os 19/91
    Veröff: EvBl 1992/11 S 32 = JBl 1992,334 = RZ 1992/12 S 23
  • RS0049483">14 Os 82/91
    Entscheidungstext OGH 04.02.1992 14 Os 82/91
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kosten des Transportes einer gerichtlich zu obduzierenden Leiche. (T1) Veröff: EvBl 1992/143 S 592 = RZ 1993/52 S 157

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0049483

Zuletzt aktualisiert am

16.09.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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