RS OGH 2014/11/19 1Ob580/91; 1Ob6/00i; 1Ob97/10m; 1Ob217/10h; 5Ob30/14v; 6Ob129/14k

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Veröffentlicht am 20.11.1991
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Rechtssatz

Eine erteilte Baubewilligung als eine öffentlich - rechtliche Zulässigerklärung kann niemals privatrechtliche Einwendungen präjudizieren. Die Baubehörde ist nicht berufen, über Privatrechte zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • RS0045664">1 Ob 580/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 580/91
    Veröff: RZ 1993/72 S 180
  • RS0045664">1 Ob 6/00i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 6/00i
    Beisatz: Gerade deshalb hat die Baubehörde den Verfahrensbeteiligten auch mit darauf gegründeten Einwendungen auf den ordentlichen Rechtsweg zu verweisen. (T1)
  • RS0045664">1 Ob 97/10m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2010 1 Ob 97/10m
    Beisatz: Auf ihre zivilrechtliche Stellung der aus einer behaupteten Servitut allenfalls verpflichteten Eigentümer hat eine dingliche Wirkung eines Baubewilligungsbescheids keinerlei Einfluss. (T2)
  • RS0045664">1 Ob 217/10h
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 217/10h
    Beis wie T2
  • RS0045664">5 Ob 30/14v
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 30/14v
    Vgl auch; Dringliche Wirkung eines Bescheids nach der damals geltenden Regelung des § 43 Abs 7 EisbG (T3)
  • RS0045664">6 Ob 129/14k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 129/14k
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Eine nach Einräumng der Servitut in Kraft getretene Bauordnung macht die seinerzeitige Dienstbarkeit nicht funktionslos. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0045664

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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