RS OGH 2023/12/20 4Ob75/92; 6Ob42/14s; 6Ob173/23v

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.07.1992
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Norm

ABGB §1330 BV
  1. ABGB § 1330 heute
  2. ABGB § 1330 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Erstattung eines Privatgutachtens wäre demnach nur dann nicht gerechtfertigt, wenn der Sachverständige wissentlich ein falsches Gutachten abgegeben hätte, als wider besseres Wissen von einem falschen Befund ausgegangen wäre oder auch einem richtigen Befund falsche Schlüsse gezogen hätte.

Entscheidungstexte

  • RS0031996">4 Ob 75/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 75/92
    Veröff: JBl 1993,518 (Koziol) = RdW 1993,74
  • RS0031996">6 Ob 42/14s
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 6 Ob 42/14s
    Vgl auch; Beisatz: Im Allgemeinen wird von der Rechtsprechung eine grundsätzlich anzunehmende Rechtfertigung einer ehrenbeleidigenden oder kreditschädigenden Äußerung dann verneint, wenn diese wissentlich falsch ist. (T1)
    Beisatz: Hier: Rechtfertigung nach § 1330 Abs 2 dritter Satz ABGB. (T2)
  • RS0031996">6 Ob 173/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.12.2023 6 Ob 173/23v
    vgl; Beisatz nur wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0031996

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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