RS OGH 1995/4/4 15Os152/94, 14Os24/95

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.10.1994
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Norm

GRBG §7 Abs1
StPO §221 Abs1
StPO §447
StPO §455 Abs2
StPO §459
  1. StPO § 221 heute
  2. StPO § 221 gültig ab 01.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2018
  3. StPO § 221 gültig von 01.06.2009 bis 31.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. StPO § 221 gültig von 01.06.2009 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  5. StPO § 221 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  6. StPO § 221 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 221 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 221 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 459 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2007

Rechtssatz

Die Vorführung eines der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht ferngebliebenen Beschuldigten, der weder unter Aufforderung zum persönlichen Erscheinen (§§ 455 Abs 2, 459 StPO) noch unter Androhung der Vorführung (§ 221 Abs 1 in Verbindung mit § 447 StPO) gehörig geladen worden war, verletzt diesen im Grundrecht auf persönliche Freiheit.Die Vorführung eines der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht ferngebliebenen Beschuldigten, der weder unter Aufforderung zum persönlichen Erscheinen (Paragraphen 455, Absatz 2, 459, StPO) noch unter Androhung der Vorführung (Paragraph 221, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 447, StPO) gehörig geladen worden war, verletzt diesen im Grundrecht auf persönliche Freiheit.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0060954

Dokumentnummer

JJR_19941025_OGH0002_0150OS00152_9400000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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