RS OGH 1996/1/16 5Ob149/95, 5Ob2056/96f, 5Ob6/96, 5Ob2145/96v, 5Ob243/97i

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.01.1996
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Norm

ABGB §5
3.WÄG ArtII AbschnII Z5

Rechtssatz

Legt man die Bestimmung des Art II Abschnitt II Z 5 Satz 2 des 3. WÄG im Lichte der Zweifelsregel aus, daß Gesetze prinzipiell nicht zurückwirken, sofern der Gesetzgeber nicht eindeutig anderes angeordnet hat, dann kann ihr nur die Bedeutung entnommen werden, daß der Gesetzgeber generell eine nachträgliche Sanierung ehemals rechtsunwirksamer Mietzinsvereinbarungen durch die neuen Mietzinsregelungen ausschließen wollte.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 149/95
    Entscheidungstext OGH 16.01.1996 5 Ob 149/95
  • 5 Ob 6/96
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 5 Ob 6/96
    Beisatz: Ein ähnliches Bekenntnis des Gesetzgebers zum Grundsatz, daß es für die Rechtswirksamkeit von Mietzinsvereinbarungen auf das im Abschlußzeitpunkt geltende Recht ankommt, ist auch in der weitergeltenden Bestimmung des § 43 Abs 2 MRG enthalten. (T1)
  • 5 Ob 2056/96f
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 5 Ob 2056/96f
  • 5 Ob 2145/96v
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 5 Ob 2145/96v
  • 5 Ob 243/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 243/97i
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0083812

Dokumentnummer

JJR_19960116_OGH0002_0050OB00149_9500000_003
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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