RS OGH 2013/1/24 1Ob2373/96v, 1Ob266/97t, 8Ob37/10i, 9Ob69/11d, 2Ob154/12d

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Veröffentlicht am 16.12.1996
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Rechtssatz

Von den in § 13 KSchG normierten Voraussetzungen zur Geltendmachung eines Terminsverlustes kann gemäß § 2 Abs 2 KSchG zu Lasten des Verbrauchers nicht abgewichen werden.Von den in Paragraph 13, KSchG normierten Voraussetzungen zur Geltendmachung eines Terminsverlustes kann gemäß Paragraph 2, Absatz 2, KSchG zu Lasten des Verbrauchers nicht abgewichen werden.

Entscheidungstexte

  • RS0106803">1 Ob 2373/96v
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2373/96v
    Veröff: SZ 69/280
  • RS0106803">1 Ob 266/97t
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 266/97t
  • RS0106803">8 Ob 37/10i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 37/10i
    Veröff: SZ 2011/19
  • RS0106803">9 Ob 69/11d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 69/11d
    Beisatz: § 13 KSchG wurde durch das Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz BGBl I 2010/28 aufgehoben und trat mit Ablauf des 10. 6. 2010 außer Kraft. Diese Bestimmung ist jedoch weiterhin auf Verträge anzuwenden, die vor dem 11. 6. 2010 abgeschlossen wurden. (T1)
  • RS0106803">2 Ob 154/12d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 154/12d
    Beisatz: Der Terminsverlust soll nicht schon bei geringfügigem Anlass eintreten, überdies soll er so gestaltet sein, dass er den Verbraucher nicht überrascht. (T2)
    Beisatz: Ein die Voraussetzung des § 13 KSchG missachtendes Recht auf Fälligstellung der noch aushaftenden Schuld besteht nicht und kann daher auch nicht wirksam ausgeübt werden. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106803

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2013
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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