RS OGH 2026/1/13 13Os24/97; 12Os102/07b; 11Os43/11z; 11Os14/13p; 11Os30/14t; 15Os42/17s; 12Os135/17w

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.03.1997
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Norm

StPO §270 Abs3
StPO §281 Abs1 Z5 B
  1. StPO § 270 heute
  2. StPO § 270 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 270 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 270 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 270 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 270 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Dass die Urteilsausfertigung zwei Tippfehler zu Jahreszahlen enthält (1993 und 1994 anstelle von 1983 und 1984), kann keinen Begründungsmangel im Sinne des Nichtigkeitsgrundes des § 281 Abs 1 Z 5 StPO bewirken, ergibt sich doch vor allem aus dem Spruch, in weiterer Folge jedoch ebenso zwingend aus den Gründen des Urteils, von welchen Zeiträumen das Erstgericht in diesem Zusammenhang wirklich ausgegangen ist. Eine Nichtigkeit hervorrufende Aktenwidrigkeit ist durch diese für jedermann leicht erkennbaren (und jederzeit korrigierbaren: § 270 Abs 3 StPO) Schreibfehler nicht eingetreten.Dass die Urteilsausfertigung zwei Tippfehler zu Jahreszahlen enthält (1993 und 1994 anstelle von 1983 und 1984), kann keinen Begründungsmangel im Sinne des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO bewirken, ergibt sich doch vor allem aus dem Spruch, in weiterer Folge jedoch ebenso zwingend aus den Gründen des Urteils, von welchen Zeiträumen das Erstgericht in diesem Zusammenhang wirklich ausgegangen ist. Eine Nichtigkeit hervorrufende Aktenwidrigkeit ist durch diese für jedermann leicht erkennbaren (und jederzeit korrigierbaren: Paragraph 270, Absatz 3, StPO) Schreibfehler nicht eingetreten.

Entscheidungstexte

  • RS0107358">13 Os 24/97
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 13 Os 24/97
  • RS0107358">12 Os 102/07b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 102/07b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Namensverwechslung bei der Begründung der Kenntnis des Angeklagten vom Alter seiner Tochter. Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen Schreibfehler, der angesichts des einzigen im Verfahren vorkommenden Tatopfers offenkundig ist. (T1)
  • RS0107358">11 Os 43/11z
    Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 43/11z
    Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Verwechslungen der Angeklagten in der Urteilsbegründung, die aus dem Zusammenhang offensichtlich sind, sind unbeachtliche Schreibfehler. (T2)
  • RS0107358">11 Os 14/13p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 14/13p
    Auch
  • RS0107358">11 Os 30/14t
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 11 Os 30/14t
    Vgl
  • RS0107358">15 Os 42/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 42/17s
    Vgl; Beisatz: Hier: Anführung eines Zeugen unter falschem Namen. (T3)
  • RS0107358">12 Os 135/17w
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 12 Os 135/17w
    Auch
  • RS0107358">26 Ds 4/17p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 26 Ds 4/17p
    Auch
  • RS0107358">13 Os 128/18z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2019 13 Os 128/18z
    Vgl
  • RS0107358">11 Os 65/20y
    Entscheidungstext OGH 01.09.2020 11 Os 65/20y
    Vgl
  • RS0107358">23 Ds 6/19p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 23 Ds 6/19p
    Vgl
  • RS0107358">15 Os 90/21f
    Entscheidungstext OGH 15.09.2021 15 Os 90/21f
    Vgl
  • RS0107358">15 Os 26/22w
    Entscheidungstext OGH 07.06.2022 15 Os 26/22w
    Vgl
  • RS0107358">13 Os 51/25m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2025 13 Os 51/25m
    vgl
  • RS0107358">14 Os 66/25z
    Entscheidungstext OGH 13.01.2026 14 Os 66/25z
    vgl; Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107358

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.02.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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