RS OGH 2016/4/5 Bkv1/97, Bkv6/98, Bsw47195/06, Bsw33060/10

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.04.1997
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Norm

MRK Art6 Abs1 II1a
MRK Art6 VI2
MRK Art13 I2
MRK Art13 II
RAO §34
StGG Art18
  1. RAO § 34 heute
  2. RAO § 34 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  3. RAO § 34 gültig von 24.12.2020 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2020
  4. RAO § 34 gültig von 01.04.2020 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  5. RAO § 34 gültig von 01.02.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2019
  6. RAO § 34 gültig von 01.07.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  7. RAO § 34 gültig von 01.01.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  8. RAO § 34 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  9. RAO § 34 gültig von 01.09.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  10. RAO § 34 gültig von 01.08.2010 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  11. RAO § 34 gültig von 01.04.2008 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  12. RAO § 34 gültig von 01.01.2008 bis 31.03.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  13. RAO § 34 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  14. RAO § 34 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  15. RAO § 34 gültig von 01.06.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  16. RAO § 34 gültig von 01.06.1999 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999

Rechtssatz

Eine Entscheidung gemäß § 34 RAO, mit welcher die Berechtigung zur Berufsausübung entzogen wird, stellt eine erhebliche Einschränkung des verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechts auf Erwerbsfreiheit (Art 18 StGG) dar, mithin eines "civil rights" im Sinne des Art 6 MRK, woraus sich ergibt, daß eine derartige Entscheidung mit einer "Beschwerde" im Sinne des Art 13 MRK bei einer "nationalen Instanz" anfechtbar sein muß.Eine Entscheidung gemäß Paragraph 34, RAO, mit welcher die Berechtigung zur Berufsausübung entzogen wird, stellt eine erhebliche Einschränkung des verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechts auf Erwerbsfreiheit (Artikel 18, StGG) dar, mithin eines "civil rights" im Sinne des Artikel 6, MRK, woraus sich ergibt, daß eine derartige Entscheidung mit einer "Beschwerde" im Sinne des Artikel 13, MRK bei einer "nationalen Instanz" anfechtbar sein muß.

Entscheidungstexte

  • Bkv 1/97
    Entscheidungstext OGH 25.04.1997 Bkv 1/97
  • Bkv 6/98
    Entscheidungstext OGH 02.12.1998 Bkv 6/98
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Verweigerung der Erteilung einer Legitimationsurkunde mit Substitutionsberechtigung hat bei weitem nicht die Bedeutung und das Gewicht, das einer Streichung aus der Liste der Rechtsanwälte zuzumessen ist. (T1)
  • RS0107410">Bsw 47195/06
    Entscheidungstext AUSL EGMR 19.02.2013 Bsw 47195/06
    Ähnlich; Beisatz: Ein Verfahren über die Streichung von der Liste der Rechtsanwälte durch die Disziplinarkommission betrifft eine Streitigkeit über zivilrechtliche Ansprüche iSv Art 6 Abs 1 MRK. (Müller-Hartburg gg. Österreich) (T2)
    Veröff: NL 2013,43
  • RS0107410">Bsw 33060/10
    Entscheidungstext AUSL EGMR 05.04.2016 Bsw 33060/10
    Ähnlich; Beis wie T2; Veröff: NL 2016,129

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107410

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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