RS OGH 2026/3/12 5Ob28/98y; 5Ob124/07g; 5Ob145/08x; 5Ob187/10a; 5Ob210/11k; 5Ob189/12y; 5Ob226/13s;

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.04.1998
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Norm

MRG §37 Abs1
MRG §39
  1. MRG § 37 heute
  2. MRG § 37 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 37 gültig von 01.08.2018 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  4. MRG § 37 gültig von 01.04.2009 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2009
  5. MRG § 37 gültig von 01.10.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  6. MRG § 37 gültig von 01.01.2005 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  7. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  8. MRG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  9. MRG § 37 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  10. MRG § 37 gültig von 01.01.1998 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  11. MRG § 37 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  12. MRG § 37 gültig von 21.02.1997 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 37 gültig von 01.03.1994 bis 20.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 37 gültig von 01.03.1991 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991
  1. MRG § 39 heute
  2. MRG § 39 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2003
  3. MRG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/1999
  4. MRG § 39 gültig von 01.01.1982 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Der vor der Schlichtungsstelle vorgebrachte anspruchsbegründende Sachverhalt darf vor Gericht nicht erweitert werden.

Entscheidungstexte

  • RS0109931">5 Ob 28/98y
    Entscheidungstext OGH 21.04.1998 5 Ob 28/98y
  • RS0109931">5 Ob 124/07g
    Entscheidungstext OGH 20.11.2007 5 Ob 124/07g
    Beisatz: Für die Identität der „Sache" kommt es entscheidend darauf an, dass vor Gericht derselbe Anspruch wie vor der Schlichtungsstelle geltend gemacht wird wobei der herrschende zweigliedrige Streitgegenstandsbegriff heranzuziehen ist. (T1) Beisatz: Hier: Abweichen der im Antrag vor der Schlichtungsstelle vorgebrachten anspruchsbegründenden Tatsachen von jenen im gerichtlichen Verfahren soweit, dass nicht mehr von derselben „Sache" gesprochen werden kann. (T2)
  • RS0109931">5 Ob 145/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 145/08x
    Beis wie T1; Beisatz: Nicht nur die Änderung des Begehrens selbst, sondern auch eine Erweiterung des vor der Schlichtungsstelle vorgebrachten anspruchsbegründenden Sachverhalts vor Gericht ist damit unzulässig. (T3)
  • RS0109931">5 Ob 187/10a
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 187/10a
    Vgl; Beis wie T1; Bem: Hier: Keine durch den Obersten Gerichtshof korrekturbedürftige Fehlbeurteilung im Zusammenhang mit der Qualifizierung einer Antragsmodifizierung als zulässige Präzisierung und nicht als aliud. (T4)
  • RS0109931">5 Ob 210/11k
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 210/11k
    Beisatz: Der vor der Schlichtungsstelle vorgebrachte anspruchsbegründende Sachverhalt darf vor Gericht nicht erweitert oder hinsichtlich der anspruchsbegründenden Tatsachen verändert werden. (T5)
  • RS0109931">5 Ob 189/12y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 189/12y
  • RS0109931">5 Ob 226/13s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 226/13s
    Auch; Beisatz: Die Ausdehnung des Überprüfungsantrags auf weitere Zinsperioden vor Gericht scheitert an der fehlenden Befassung durch die Schlichtungsstelle. (T6)
  • RS0109931">5 Ob 115/14v
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 115/14v
    Auch; Beisatz: Hier: Begehren der Antragsteller ausschließlich nach den § 15 Abs 4, § 37 Abs 1 Z 8a MRG, weshalb eine für die Überprüfung der Zulässigkeit des Hauptmietzinses nach der Aufspaltung des Pauschalmietzinses notwendige eigene Antragstellung nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG fehlt. (T7)
    Beisatz: Die Gesetzmäßigkeit des Hauptmietzinses ist nicht Vorfrage für die Aufspaltung des Pauschalmietzinses, vielmehr ist umgekehrt die Aufspaltung Voraussetzung für die Überprüfung. (T8)
  • RS0109931">5 Ob 57/14i
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 57/14i
    Beis wie T1
  • RS0109931">5 Ob 103/14d
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 103/14d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0109931">5 Ob 64/14v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 64/14v
    Auch; Veröff: SZ 2014/129
  • RS0109931">5 Ob 232/16b
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 5 Ob 232/16b
  • RS0109931">5 Ob 153/17m
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 5 Ob 153/17m
    Beis wie T1
  • RS0109931">5 Ob 139/18d
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 139/18d
    Vgl auch
  • RS0109931">5 Ob 176/19x
    Entscheidungstext OGH 18.12.2019 5 Ob 176/19x
  • RS0109931">5 Ob 94/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.02.2024 5 Ob 94/23v
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T3; Beisatz wie T5
  • RS0109931">5 Ob 134/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 14.11.2024 5 Ob 134/24b
    vgl
  • RS0109931">5 Ob 166/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 12.03.2026 5 Ob 166/25k
    vgl; Beisatz: Der vor der Schlichtungsstelle vorgebrachte anspruchsbegründende Sachverhalt darf vor Gericht nicht erweitert und das Begehren nicht geändert werden. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109931

Im RIS seit

21.05.1998

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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