RS OGH 2025/9/17 14Os30/00; 13Os65/02; 14Os121/02; 12Os80/07t; 13Os187/08m (13Os155/09g); 14Os10/10t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.05.2000
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Norm

StPO §246 Abs1
StPO §281 Abs1 Z4 A
StPO §281 Abs1 Z5 A
StPO §345 Abs1 Z5
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Das Vorkommen eines Beweismittels kann - abgesehen von den Fällen des § 345 Abs 1 Z 3 und 4 StPO - nur im Fall rechtzeitiger Antragstellung an den Schwurgerichtshof, die Vorführung eines bestimmten Beweismittels zu unterlassen (§ 246 Abs 1 StPO), aus § 345 Abs 1 Z 5 StPO gerügt werden.Das Vorkommen eines Beweismittels kann - abgesehen von den Fällen des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 StPO - nur im Fall rechtzeitiger Antragstellung an den Schwurgerichtshof, die Vorführung eines bestimmten Beweismittels zu unterlassen (Paragraph 246, Absatz eins, StPO), aus Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 5, StPO gerügt werden.

Entscheidungstexte

  • RS0113618">14 Os 30/00
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 14 Os 30/00
  • RS0113618">13 Os 65/02
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 13 Os 65/02
    Auch; Beisatz: Die Verfahrensrüge verlangt einen Antrag oder einen nach Art von Anträgen substantiierten Widerspruch, womit das mit einem gegnerischen Antrag nicht übereinstimmende Erklären einer Partei gemeint ist. Bloßer Protest gegen amtswegiges Vorgehen genügt nicht. (T1)
  • RS0113618">14 Os 121/02
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 14 Os 121/02
    Vgl auch; Beisatz: Hier im schöffengerichtlichen Verfahren. (T2)
  • RS0113618">12 Os 80/07t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 80/07t
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Es hätte einer begründeten Antragstellung in der Hauptverhandlung auf Einhaltung der Vernehmungsvorschriften des § 245 StPO bedurft, um eine Verletzung dieser Regeln aus dem Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 4 StPO im Rechtsmittelverfahren aufgreifen zu können. (T3)
  • RS0113618">13 Os 187/08m
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 13 Os 187/08m
    Auch; Beisatz: Beweisverbote können nur dann aus § 281 Abs 1 Z 5 StPO releviert werden, wenn der Beschwerdeführer an deren Geltendmachung als Verfahrensmangel gehindert war (WK-StPO § 281 Rz 65 ff, 458). (T4)
  • RS0113618">14 Os 10/10t
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 10/10t
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0113618">13 Os 43/11i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 43/11i
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Nach ? unwidersprochener - Vorführung eines Beweismittels gestellte Anträge, das erkennende Gericht wolle das ? solcherart verfahrensfehlerfrei vorgeführte ? Beweismittel bei der Beweiswürdigung übergehen, dringen nicht durch, weil der Antragsteller einer rechtlichen Obliegenheit zuwidergehandelt hat, indem er sich nicht (bereits) gegen die Vorführung des ? erst nachträglich - als verboten reklamierten Beweismittels zur Wehr gesetzt hat, obwohl er dazu rechtlich wie tatsächlich in der Lage gewesen wäre. (T5)
  • RS0113618">12 Os 77/12h
    Entscheidungstext OGH 10.10.2012 12 Os 77/12h
    Vgl; Vgl auch Beis wie T3
  • RS0113618">15 Os 111/13g
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 15 Os 111/13g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • RS0113618">15 Os 1/14g
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 15 Os 1/14g
    Auch; Beis wie T2
  • RS0113618">15 Os 52/14g
    Entscheidungstext OGH 14.01.2015 15 Os 52/14g
    Beis wie T5; Beisatz: Rechtzeitig ist der Antrag nur, wenn er vor Beginn der Beweisaufnahme gestellt wird, es sei denn, der Antragsteller wäre daran gehindert gewesen. (T6)
    Beisatz: Hier: Antrag auf Enthebung eines Sachverständigen mit der Behauptung zuvor bereits bekannter Befangenheit. (T7)
    Beisatz: Daran ändert im Fall eines Antrags auf Enthebung eines Sachverständigen die bloße Behauptung nichts, der bereits zuvor bekannte Befangenheitsgrund habe sich bei der Gutachtenserstattung in der Hauptverhandlung erneut manifestiert. (T8)
  • RS0113618">14 Os 29/17x
    Entscheidungstext OGH 05.09.2017 14 Os 29/17x
    Auch; Beis wie T6
  • RS0113618">14 Os 129/19f
    Entscheidungstext OGH 31.03.2020 14 Os 129/19f
    Vgl
  • RS0113618">15 Os 16/20x
    Entscheidungstext OGH 18.05.2020 15 Os 16/20x
    Vgl
  • RS0113618">15 Os 106/20g
    Entscheidungstext OGH 11.12.2020 15 Os 106/20g
    Vgl
  • RS0113618">13 Os 52/22d
    Entscheidungstext OGH 07.09.2022 13 Os 52/22d
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T7
  • RS0113618">12 Os 90/25i
    Entscheidungstext OGH 17.09.2025 12 Os 90/25i
    vgl; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7
    Beisatz: Hier: Beiziehung des Sachverständigen zur Hauptverhandlung nach § 434d Abs 2 StPO. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113618

Im RIS seit

15.06.2000

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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