RS OGH 2025/8/13 14Os34/00; 14Os79/03; 14Os67/04; 12Os133/09i; 13Os129/10k; 13Os15/13z (13Os16/13x);

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.06.2000
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Norm

StPO §262 A
StPO §267
StPO §281 Abs1 Z8 A
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Der prozessuale Tatbegriff (nach welchem beurteilt wird, ob Anklage und Urteil denselben Lebenssachverhalt meinen) ist aus Gründen der Prozessökonomie und, um dem Angeklagten mehrfache Verfolgung zu ersparen, vom materiellen Tatbegriff derart zu unterscheiden, dass zwar bei Tateinheit stets auch nur eine Tat im Sinn des Prozessrechtes vorliegt, nicht aber umgekehrt.

Entscheidungstexte

  • RS0113754">14 Os 34/00
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 14 Os 34/00
  • RS0113754">14 Os 79/03
    Entscheidungstext OGH 30.09.2003 14 Os 79/03
    Vgl auch; Beisatz: Eine Tat im prozessualen Sinn (ein angeklagter historischer Sachverhalt) kann ohne weiteres mehreren selbständigen Taten im Sinn des materiellen Rechtes entsprechen, deren Verwirklichung der Ankläger alternativ oder nebeneinander als begangen ansieht. (T1)
  • RS0113754">14 Os 67/04
    Entscheidungstext OGH 05.10.2004 14 Os 67/04
    Vgl
  • RS0113754">12 Os 133/09i
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 12 Os 133/09i
    Vgl
  • RS0113754">13 Os 129/10k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2010 13 Os 129/10k
    Vgl
  • RS0113754">13 Os 15/13z
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 15/13z
    Vgl auch
  • RS0113754">13 Os 42/15y
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 13 Os 42/15y
    Vgl
  • RS0113754">12 Os 136/18v
    Entscheidungstext OGH 06.12.2018 12 Os 136/18v
    Vgl
  • RS0113754">14 Os 61/23m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2025 14 Os 61/23m
    vgl; Beisatz: Teilt die Staatsanwaltschaft ein unter Anklage gestelltes Gesamtgeschehen (Tat im prozessualen Sinn) in mehrere - sachverhaltsmäßig (etwa nach Zeit und Modalität) abgrenzbare - Einzeltaten (im materiellen Sinn), indem sie diese in verschiedenen Anklagepunkten anführt, bildet jede dieser einzelnen Taten den (selbständigen) Bezugspunkt von Schuld- oder Freispruch, Anklage oder Einstellung. (T2)
  • RS0113754">13 Os 90/25x
    Entscheidungstext OGH 13.08.2025 13 Os 90/25x
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113754

Im RIS seit

06.07.2000

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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