RS OGH 2004/2/19 6Ob287/01a, 6Ob305/03a

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.07.2002
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Norm

VOG §8 Abs3
  1. VOG § 8 heute
  2. VOG § 8 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. VOG § 8 gültig von 01.05.2013 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2013
  4. VOG § 8 gültig von 01.07.1993 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 112/1993
  5. VOG § 8 gültig von 01.07.1993 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1993
  6. VOG § 8 gültig von 13.02.1993 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 112/1993
  7. VOG § 8 gültig von 01.01.1992 bis 12.02.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 687/1991
  8. VOG § 8 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 648/1989

Rechtssatz

§8 Abs3 VOG ist in dem Sinn auszulegen, dass Personen von kongruenten Hilfeleistungen nach §2 VOG ausgeschlossen sind, die auf entsprechende privatrechtliche Leistungsansprüche aus dem Verbrechen im Rahmen der §§1325ff ABGB verzichtet haben.

Entscheidungstexte

  • RS0116679">6 Ob 287/01a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 287/01a
  • RS0116679">6 Ob 305/03a
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 305/03a
    Auch; Beisatz: Hier: Die Frau (=Opfer) hat im Scheidungsvergleich vom Mann (=Täter des Mordversuches) nichts verlangt außer die Übertragung seiner Liegenschaftshälfte an die Tochter.(T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116679

Dokumentnummer

JJR_20020711_OGH0002_0060OB00287_01A0000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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