RS OGH 2002/10/15 5Ob175/02z, 5Ob220/02t, 5Ob205/05s, 5Ob70/10w

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Veröffentlicht am 15.10.2002
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Rechtssatz

Bei Pauschalmietzinsvereinbarungen beginnt die Präklusivfrist des § 16 Abs 8 MRG erst mit rechtskräftiger Aufspaltung des Pauschalmietzinses.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 175/02z
    Entscheidungstext OGH 15.10.2002 5 Ob 175/02z
  • 5 Ob 220/02t
    Entscheidungstext OGH 25.02.2003 5 Ob 220/02t
  • 5 Ob 205/05s
    Entscheidungstext OGH 20.09.2005 5 Ob 205/05s
    Beisatz: Wenn zufolge Beendigung eines Mietverhältnisses eine Aufspaltung gemäß § 15 Abs 4 MRG für die Zukunft nicht mehr möglich ist, bedeutet das keineswegs, dass mit der Beendigung des Bestandvertrages eine Überprüfung im Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG nicht mehr möglich wäre. (T1); Beisatz: Die Frist des § 16 Abs 8 MRG beginnt dann nicht mit dem Abschluss der Mietzinsvereinbarung, sondern erst mit der Beendigung des Mietverhältnisses. (T2)
  • 5 Ob 70/10w
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 70/10w
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117160

Im RIS seit

14.11.2002

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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