RS OGH 2021/7/29 13Os136/07k, 13Os113/07b, 13Os11/09f, 11Os21/10p (11Os58/10d), 12Os12/15d, 12Os119/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.12.2007
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Norm

StPO §285a Z2
StPO §285d Abs1 Z1
StPO §316
StPO §317 Abs2
StPO §330 Abs2
StPO §344
StPO §345 Abs1 Z6
  1. StPO § 285d heute
  2. StPO § 285d gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 285d gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 344 heute
  2. StPO § 344 gültig ab 01.01.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  3. StPO § 344 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Eine Fragenrüge, welche nicht darlegt, aus welchem Grund es entgegen dem Gesetzeswortlaut (§§ 317 Abs 2, 330 Abs 2 StPO) nicht zulässig gewesen sein soll, nur eine Hauptfrage nach schweren Raub ohne uneigentliche Zusatzfrage (§ 316 StPO) nach unqualifiziertem Raub zu stellen, orientiert sich nicht am Verfahrensrecht und kann bereits bei der nicht öffentlichen Beratung sofort zurückgewiesen werden.Eine Fragenrüge, welche nicht darlegt, aus welchem Grund es entgegen dem Gesetzeswortlaut (Paragraphen 317, Absatz 2, 330, Absatz 2, StPO) nicht zulässig gewesen sein soll, nur eine Hauptfrage nach schweren Raub ohne uneigentliche Zusatzfrage (Paragraph 316, StPO) nach unqualifiziertem Raub zu stellen, orientiert sich nicht am Verfahrensrecht und kann bereits bei der nicht öffentlichen Beratung sofort zurückgewiesen werden.

Entscheidungstexte

  • RS0122944">13 Os 136/07k
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 13 Os 136/07k
  • RS0122944">13 Os 113/07b
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 13 Os 113/07b
    Auch; Beisatz: Lässt die Fragenrüge nicht erkennen, weshalb der Schwurgerichtshof durch die Aufnahme qualifizierender Umstände (im Sinn des § 201 Abs 2 erster Satz StGB) in die Hauptfrage nach Vergewaltigung das ihm durch § 317 Abs 2 StGB eingeräumte Ermessen in einer nicht dem Gesetz entsprechenden Weise gehandhabt und solcherart eine der in den §§ 312 bis 317 StPO enthaltenen Vorschriften verletzt haben sollte, entzieht sie sich einer inhaltlichen Auseinandersetzung. (T1)
  • RS0122944">13 Os 11/09f
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 13 Os 11/09f
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • RS0122944">11 Os 21/10p
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 11 Os 21/10p
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • RS0122944">12 Os 12/15d
    Entscheidungstext OGH 05.03.2015 12 Os 12/15d
    Auch
  • 12 Os 119/18v
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 12 Os 119/18v
    Auch
  • RS0122944">12 Os 64/21k
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 12 Os 64/21k
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122944

Im RIS seit

04.01.2008

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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