TE OGH 1988/5/5 11Os55/88

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Veröffentlicht am 05.05.1988
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 5.Mai 1988 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Piska als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Walenta, Dr. Felzmann, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter, in der Strafsache gegen Dr. Felix S*** und Dr. Michael F*** wegen des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach dem § 302 Abs. 1 StGB und anderer strafbarer Handlungen (AZ 23 c Vr 11.035/87 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien) über die Beschwerde ("Rekurs") des Dr. Bernhard E*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 29.Februar 1988, AZ 23 Bs 82/88, nach Anhörung der Generalprokuratur nichtöffentlich denDer Oberste Gerichtshof hat am 5.Mai 1988 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Piska als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Walenta, Dr. Felzmann, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter, in der Strafsache gegen Dr. Felix S*** und Dr. Michael F*** wegen des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach dem Paragraph 302, Absatz eins, StGB und anderer strafbarer Handlungen (AZ 23 c römisch fünf r 11.035/87 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien) über die Beschwerde ("Rekurs") des Dr. Bernhard E*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 29.Februar 1988, AZ 23 Bs 82/88, nach Anhörung der Generalprokuratur nichtöffentlich den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Mit dem angefochtenen Beschluß wies das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Dr. Bernhard E*** gegen den Beschluß der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 20. Jänner 1988 zurück, mit welchem der (Subsidiar-)Antrag des Beschwerdeführers auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr.Felix S*** und Dr. Michael F*** wegen der Vergehen der Nötigung nach dem § 105 StGB, der falschen Beweisaussage vor Gericht nach dem § 288 Abs. 1 StGB, der Verleumdung nach dem § 297 Abs. 1 StGB und des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach dem § 302 Abs. 1 StGB abgewiesen worden war (§ 49 Abs. 2 Z 2 StPO).Mit dem angefochtenen Beschluß wies das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Dr. Bernhard E*** gegen den Beschluß der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 20. Jänner 1988 zurück, mit welchem der (Subsidiar-)Antrag des Beschwerdeführers auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr.Felix S*** und Dr. Michael F*** wegen der Vergehen der Nötigung nach dem Paragraph 105, StGB, der falschen Beweisaussage vor Gericht nach dem Paragraph 288, Absatz eins, StGB, der Verleumdung nach dem Paragraph 297, Absatz eins, StGB und des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach dem Paragraph 302, Absatz eins, StGB abgewiesen worden war (Paragraph 49, Absatz 2, Ziffer 2, StPO).

Rechtliche Beurteilung

Die von Dr. Bernhard E*** gegen diese Entscheidung eingebrachte, als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde war als unzulässig zurückzuweisen, weil gegen Beschlüsse der Gerichtshöfe zweiter Instanz als Beschwerdegerichte in Strafsachen vorliegend ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof in den Prozeßgesetzen nicht vorgesehen ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:0110OS00055.88.0505.000

Dokumentnummer

JJT_19880505_OGH0002_0110OS00055_8800000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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