RS Lvwg 2014/9/11 KLVwG-2287/4/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.09.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

11.09.2014

Index

90/02 Führerscheingesetz

Norm

FSG §37 Abs2
  1. FSG § 37 heute
  2. FSG § 37 gültig ab 01.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2026
  3. FSG § 37 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  4. FSG § 37 gültig von 01.07.2013 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. FSG § 37 gültig von 19.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  6. FSG § 37 gültig von 01.03.2006 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  7. FSG § 37 gültig von 01.07.2005 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  8. FSG § 37 gültig von 02.04.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  9. FSG § 37 gültig von 01.10.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  10. FSG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  11. FSG § 37 gültig von 14.08.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2001
  12. FSG § 37 gültig von 24.07.1999 bis 13.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  13. FSG § 37 gültig von 06.01.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  14. FSG § 37 gültig von 01.11.1997 bis 05.01.1998

Rechtssatz

Wer sein Kraftfahrzeug auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr lenkt, obwohl er nicht im Besitz  einer von der Behörde erteilten gültigen Lenkberechtigung gewesen ist und wenn er bereits sieben einschlägige Vorstrafen aufweist, so kann von der Bestimmung des § 37 Abs 2 2. Satz FSG Gebrauch gemacht werden und neben der Geldstrafe auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden.Wer sein Kraftfahrzeug auf einer Straße mit öffentlichem Verkehr lenkt, obwohl er nicht im Besitz  einer von der Behörde erteilten gültigen Lenkberechtigung gewesen ist und wenn er bereits sieben einschlägige Vorstrafen aufweist, so kann von der Bestimmung des Paragraph 37, Absatz 2, 2. Satz FSG Gebrauch gemacht werden und neben der Geldstrafe auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden.

Die Verhängung einer Freiheitsstrafe ist in diesem Fall aber nur zulässig, wenn es ihrer bedarf, um den Täter von weiteren Verwaltungsübertretungen der gleichen Art abzuhalten (vgl. VwGH v. 26.03.2005, 2001/02/0037; 16.11.2007, 2007/02/0234; 30.11.2007, 2007/02/0267).Die Verhängung einer Freiheitsstrafe ist in diesem Fall aber nur zulässig, wenn es ihrer bedarf, um den Täter von weiteren Verwaltungsübertretungen der gleichen Art abzuhalten vergleiche VwGH v. 26.03.2005, 2001/02/0037; 16.11.2007, 2007/02/0234; 30.11.2007, 2007/02/0267).

Schlagworte

Freiheitsstrafe, Geldstrafe, Lenkberechtigung, einschlägige Vorstrafen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGKA:2014:KLVwG.2287.4.2014

Zuletzt aktualisiert am

06.03.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Kärnten LVwg Kärnten, http://www.lvwg.ktn.gv.at
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