RS Uvs 2011/9/22 42.17-13/2011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.09.2011
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Index

Verwaltungsverfahren

Norm

FSG §24 Abs3
FSG §26 Abs3
  1. FSG § 24 heute
  2. FSG § 24 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. FSG § 24 gültig von 01.09.2021 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  4. FSG § 24 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  5. FSG § 24 gültig von 19.01.2013 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  6. FSG § 24 gültig von 30.07.2011 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  7. FSG § 24 gültig von 01.09.2009 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  8. FSG § 24 gültig von 11.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2008
  9. FSG § 24 gültig von 01.03.2006 bis 10.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  10. FSG § 24 gültig von 01.07.2005 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  11. FSG § 24 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 129/2002
  12. FSG § 24 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  13. FSG § 24 gültig von 01.11.1997 bis 30.09.2002
  1. FSG § 26 heute
  2. FSG § 26 gültig ab 01.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2026
  3. FSG § 26 gültig von 24.04.2026 bis 31.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  4. FSG § 26 gültig von 01.09.2021 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  5. FSG § 26 gültig von 28.07.2021 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  6. FSG § 26 gültig von 01.09.2017 bis 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2017
  7. FSG § 26 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  8. FSG § 26 gültig von 30.07.2011 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  9. FSG § 26 gültig von 01.01.2011 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2010
  10. FSG § 26 gültig von 01.09.2009 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  11. FSG § 26 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  12. FSG § 26 gültig von 01.10.2002 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  13. FSG § 26 gültig von 22.07.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/1998
  14. FSG § 26 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  15. FSG § 26 gültig von 01.11.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  16. FSG § 26 gültig von 01.11.1997 bis 31.10.1997

Rechtssatz

Gemäß § 24 Abs 3 FSG ist die Vorschreibung einer Nachschulung eine begleitende Maßnahme, die entweder im Bescheid, in dem die Entziehung oder Einschränkung der Lenkberechtigung ausgesprochen wird, oder in einem gesonderten Bescheid zugleich mit dem Entziehungsbescheid zu erfolgen hat. Die begleitende Maßnahme bewirkt, dass die Entziehungsdauer nicht vor ihrer Befolgung endet. Auch wenn die nachträgliche Anordnung einer begleitenden Maßnahme nach der höchstgerichtlichen Judikatur grundsätzlich zulässig ist, darf diese Anordnung jedenfalls nicht so spät erfolgen, dass daraus eine Verschlechterung der Rechtsstellung des Lenkerberechtigten gegenüber jener bei gleichzeitiger Anordnung einer begleitenden Maßnahme resultiert (VwGH 28.11.1996, 94/11/0289). Gemäß § 26 Abs 3 FSG hat die Entziehungsdauer bei der zweiten Begehung einer in § 7 Abs 3 Z 4 genannten Übertretung (Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet um mehr als 40 km/h) innerhalb von zwei Jahren ab der ersten Begehung sechs Wochen zu betragen; in diesem Fall ist gemäß § 24 Abs 3 Z 2 FSG eine Nachschulung zwingend vorgesehen. Jedoch wurde im Gegenstande der Führerschein nach Ablauf von sechs Wochen wieder ausgefolgt und die Nachschulung erst danach angeordnet, als die Berufungswerberin wieder im Besitz der Lenkberechtigung war. Anordnungen begleitender Maßnahmen, bis zu deren Befolgung die Entziehungszeit dauert, können nach dem (behördlich herbeigeführten) Ablauf der Entziehungszeit im Gesetz keine Deckung finden (VwGH 09.02.1999, 98/11/0137).Gemäß Paragraph 24, Absatz 3, FSG ist die Vorschreibung einer Nachschulung eine begleitende Maßnahme, die entweder im Bescheid, in dem die Entziehung oder Einschränkung der Lenkberechtigung ausgesprochen wird, oder in einem gesonderten Bescheid zugleich mit dem Entziehungsbescheid zu erfolgen hat. Die begleitende Maßnahme bewirkt, dass die Entziehungsdauer nicht vor ihrer Befolgung endet. Auch wenn die nachträgliche Anordnung einer begleitenden Maßnahme nach der höchstgerichtlichen Judikatur grundsätzlich zulässig ist, darf diese Anordnung jedenfalls nicht so spät erfolgen, dass daraus eine Verschlechterung der Rechtsstellung des Lenkerberechtigten gegenüber jener bei gleichzeitiger Anordnung einer begleitenden Maßnahme resultiert (VwGH 28.11.1996, 94/11/0289). Gemäß Paragraph 26, Absatz 3, FSG hat die Entziehungsdauer bei der zweiten Begehung einer in Paragraph 7, Absatz 3, Ziffer 4, genannten Übertretung (Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet um mehr als 40 km/h) innerhalb von zwei Jahren ab der ersten Begehung sechs Wochen zu betragen; in diesem Fall ist gemäß Paragraph 24, Absatz 3, Ziffer 2, FSG eine Nachschulung zwingend vorgesehen. Jedoch wurde im Gegenstande der Führerschein nach Ablauf von sechs Wochen wieder ausgefolgt und die Nachschulung erst danach angeordnet, als die Berufungswerberin wieder im Besitz der Lenkberechtigung war. Anordnungen begleitender Maßnahmen, bis zu deren Befolgung die Entziehungszeit dauert, können nach dem (behördlich herbeigeführten) Ablauf der Entziehungszeit im Gesetz keine Deckung finden (VwGH 09.02.1999, 98/11/0137).

Schlagworte

Lenkberechtigung; Entziehung; Entziehungsdauer; begleitende Maßnahme; Nachschulung; Anordnung; Ablauf

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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