TE Vfgh Beschluss 2015/9/17 G309/2015

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Veröffentlicht am 17.09.2015
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litd
VfGG §18, §19 Abs3 Z2 litc
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 18 heute
  2. VfGG § 18 gültig ab 01.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  3. VfGG § 18 gültig von 01.01.2015 bis 31.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  4. VfGG § 18 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 18 gültig von 05.07.1953 bis 28.02.2013

Leitsatz

Zurückweisung eines Parteiantrags wegen nicht behobenen Mangels formeller Erfordernisse

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung

Mit seinem selbst verfassten (Partei-)Antrag gemäß Art140 Abs1 Z1 litd B-VG begehrt der Antragsteller aus Anlass seiner gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 22. Mai 2015, Z188 BE 82/14z-53, erhobenen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof die Aufhebung des §21 Abs2 StGB als verfassungswidrig.

Mit Verfügung vom 1. Juli 2015 – zugestellt am 7. Juli 2015 – forderte der Verfassungsgerichtshof den Antragsteller gemäß §18 VfGG unter Hinweis auf die Säumnisfolgen auf, innerhalb von zwei Wochen seinen Antrag durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt einzubringen oder allenfalls einen Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe unter Vorlage eines Vermögensbekenntnisses zu stellen sowie den oben genannten Beschluss des Landesgerichtes für Strafsachen Wien und die dagegen (durch seinen in der Unterbringungssache bestellten Verfahrenshelfer) erhobene Beschwerde in Form einer Ausfertigung, Abschrift oder Kopie anzuschließen.

Innerhalb dieser Frist langte zwar ein Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe (samt Vermögensbekenntnis) ein; diesem war aber weder der Beschluss des Landesgerichtes für Strafsachen Wien noch das dagegen erhobene Rechtsmittel angeschlossen (seine bereits im [Partei-]Antrag aufgestellte Behauptung, deren Nichtvorlage "sei [s]einer Haftsituation geschuldet", geht ins Leere, da ihm nach der Aktenlage beide Schriftsätze durch seinen Verfahrenshelfer in Kopie übermittelt wurden).

Da der Antragsteller sohin dem Mängelbehebungsauftrag innerhalb der gesetzten Frist nur zum Teil nachgekommen ist, ist der Antrag gemäß §19 Abs3 Z2 litc VfGG wegen nicht behobenen Mangels formeller Erfordernisse ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung zurückzuweisen.

Schlagworte

VfGH / Parteiantrag, VfGH / Formerfordernisse, VfGH / Mängelbehebung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2015:G309.2015

Zuletzt aktualisiert am

15.10.2015
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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