TE Vwgh Erkenntnis 2013/12/11 2013/08/0167

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Veröffentlicht am 11.12.2013
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein;
40/01 Verwaltungsverfahren;
62 Arbeitsmarktverwaltung;
66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz;
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze;

Norm

AlVG 1977 §12 Abs1 Z2 idF 2007/I/104;
ASVG §11 Abs2;
ASVG §49 Abs3 Z7;
AVG §38;
VwRallg;
  1. ASVG § 11 heute
  2. ASVG § 11 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2025
  3. ASVG § 11 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  4. ASVG § 11 gültig von 01.03.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  5. ASVG § 11 gültig von 01.01.2016 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  6. ASVG § 11 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2015
  7. ASVG § 11 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  8. ASVG § 11 gültig von 01.07.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2014
  9. ASVG § 11 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2011
  10. ASVG § 11 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  11. ASVG § 11 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  12. ASVG § 11 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  13. ASVG § 11 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 417/1996
  1. ASVG § 49 heute
  2. ASVG § 49 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. ASVG § 49 gültig von 01.01.2025 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2024
  4. ASVG § 49 gültig von 01.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/2024
  5. ASVG § 49 gültig von 01.05.2024 bis 30.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 46/2024
  6. ASVG § 49 gültig von 01.01.2024 bis 30.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2023
  7. ASVG § 49 gültig von 01.01.2024 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2023
  8. ASVG § 49 gültig von 01.01.2024 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  9. ASVG § 49 gültig von 23.12.2023 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2023
  10. ASVG § 49 gültig von 01.01.2023 bis 22.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 236/2022
  11. ASVG § 49 gültig von 01.07.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  12. ASVG § 49 gültig von 01.07.2022 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2022
  13. ASVG § 49 gültig von 01.01.2022 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 238/2021
  14. ASVG § 49 gültig von 31.12.2021 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 238/2021
  15. ASVG § 49 gültig von 01.07.2021 bis 30.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2021
  16. ASVG § 49 gültig von 01.01.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2021
  17. ASVG § 49 gültig von 01.07.2020 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2020
  18. ASVG § 49 gültig von 05.04.2020 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2020
  19. ASVG § 49 gültig von 01.01.2020 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  20. ASVG § 49 gültig von 17.05.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2018
  21. ASVG § 49 gültig von 01.01.2018 bis 16.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2017
  22. ASVG § 49 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  23. ASVG § 49 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  24. ASVG § 49 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  25. ASVG § 49 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  26. ASVG § 49 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2009
  27. ASVG § 49 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  28. ASVG § 49 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2009
  29. ASVG § 49 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  30. ASVG § 49 gültig von 01.01.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  31. ASVG § 49 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  32. ASVG § 49 gültig von 10.07.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 45/2007
  33. ASVG § 49 gültig von 01.07.2007 bis 09.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2007
  34. ASVG § 49 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2006
  35. ASVG § 49 gültig von 01.09.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2002
  36. ASVG § 49 gültig von 01.07.2002 bis 31.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  37. ASVG § 49 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2002
  38. ASVG § 49 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2001
  39. ASVG § 49 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  40. ASVG § 49 gültig von 06.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2001
  41. ASVG § 49 gültig von 01.01.1998 bis 05.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  42. ASVG § 49 gültig von 01.08.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 411/1996

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und die Hofräte Dr. Strohmayer und Dr. Lehofer als Richter, im Beisein des Schriftführers Mag. Berthou, über die Beschwerde der Mag. CC in Wien, vertreten durch Mag. Dr. Peter Döller, Rechtsanwalt in 1040 Wien, Brucknerstraße 4/5, gegen den auf Grund eines Beschlusses des Ausschusses für Leistungsangelegenheiten ausgefertigten Bescheid der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice Wien vom 10. Juli 2013, Zl. 2013-0566-9-000937, betreffend Einstellung des Arbeitslosengeldbezuges, zu Recht erkannt:

Spruch

Der angefochtene Bescheid wird wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben.

Der Bund hat der Beschwerdeführerin Aufwendungen in der Höhe von EUR 1.346,40 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Mit dem im Instanzenzug ergangenen angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde ausgesprochen, dass der Arbeitslosengeldbezug der Beschwerdeführerin ab dem 1. Februar 2013 gemäß § 24 Abs. 1 iVm §§ 7 und 12 AlVG mangels Arbeitslosigkeit eingestellt werde.Mit dem im Instanzenzug ergangenen angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde ausgesprochen, dass der Arbeitslosengeldbezug der Beschwerdeführerin ab dem 1. Februar 2013 gemäß Paragraph 24, Absatz eins, in Verbindung mit , Paragraphen 7, und 12 AlVG mangels Arbeitslosigkeit eingestellt werde.

Die Beschwerdeführerin sei vom 1. Mai 2009 bis zum 31. Dezember 2012 in einem arbeitslosenversicherungspflichtigen Dienstverhältnis bei der L. GmbH gestanden. Das Dienstverhältnis habe durch Dienstgeberkündigung geendet. Am 11. Jänner 2013 haben sie einen Antrag auf Zuerkennung von Arbeitslosengeld gestellt. Im Zuge des von ihr beim Kreisgericht Korneuburg als Arbeits- und Sozialgericht geführten Kündigungsanfechtungsverfahrens habe sie sich mit der L. GmbH außergerichtlich verglichen. Die Zahlung von sechs Bruttomonatsgehältern an sie sei als "freiwillige Abfertigung" bezeichnet worden. Im Anschluss an das am 31. Dezember 2012 beendete Dienstverhältnis habe sie somit von ihrem ehemaligen Dienstgeber bis zum 30. Juni 2013 Entgeltzahlungen bezogen, die der Arbeitslosenversicherungspflicht unterlägen und von ihrem ehemaligen Arbeitgeber als Kündigungsentschädigung bezeichnet worden seien. Die Wiener Gebietskrankenkasse habe den "Zeitraum 1.1. bis 30.6.2013 als arbeitslosenversicherungspflichtiges Dienstverhältnis versichert".

Anspruch auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung hätten nur Personen, die alle Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere das Vorliegen von Arbeitslosigkeit erfüllen würden. Eine Person, die in einem arbeitslosenversicherungspflichtigen Dienstverhältnis stehe, gelte nicht als arbeitslos. Seit dem 1. Jänner 2009 sei auch nicht als arbeitslos anzusehen, wer der Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung unterliege. Die Wiener Gebietskrankenkasse habe die von der Beschwerdeführerin vertretene Rechtsansicht, es handle sich um eine Abgangsentschädigung bzw. eine freiwillige Abfertigung, nicht geteilt. Sie sei vom Weiterbestehen des Dienstverhältnisses ausgegangen und habe eine entsprechende sozialversicherungsrechtliche Qualifikation vorgenommen. In Anbetracht dessen, dass die Beschwerdeführerin ihre Kündigung gerichtlich angefochten habe, bestehe kein Rechtsgrund für die Zahlung einer freiwilligen Abfertigung.

Gegen diesen Bescheid richtet sich die Beschwerde, über die der Verwaltungsgerichtshof nach Vorlage der Verwaltungsakten und Erstattung einer Gegenschrift durch die belangte Behörde in einem gemäß § 12 Abs. 1 Z 2 VwGG gebildeten Senat erwogen hat:Gegen diesen Bescheid richtet sich die Beschwerde, über die der Verwaltungsgerichtshof nach Vorlage der Verwaltungsakten und Erstattung einer Gegenschrift durch die belangte Behörde in einem gemäß Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer 2, VwGG gebildeten Senat erwogen hat:

1.1. Die Beschwerde wendet sich gegen die Ansicht, dass das Ausmaß der der Beschwerdeführerin zuerkannten Abschlagzahlung den Bezug von Arbeitslosengeld verhindere. Das Dienstverhältnis sei nicht verlängert worden. Der Beschwerdeführerin sei als Gegenleistung für die Zurückziehung ihrer Anfechtungsklage eine freiwillige Abfindungszahlung ("freiwillige Abfertigung") bezahlt worden. Die Zahlung sei eine Abgangsentschädigung iSd § 49 Abs. 3 Z 7 ASVG. Sie führte nicht zur Verlängerung der Pflichtversicherung gemäß § 11 Abs. 2 ASVG. Die Höhe der Leistung sei nicht entscheidend. 1.1. Die Beschwerde wendet sich gegen die Ansicht, dass das Ausmaß der der Beschwerdeführerin zuerkannten Abschlagzahlung den Bezug von Arbeitslosengeld verhindere. Das Dienstverhältnis sei nicht verlängert worden. Der Beschwerdeführerin sei als Gegenleistung für die Zurückziehung ihrer Anfechtungsklage eine freiwillige Abfindungszahlung ("freiwillige Abfertigung") bezahlt worden. Die Zahlung sei eine Abgangsentschädigung iSd Paragraph 49, Absatz 3, Ziffer 7, ASVG. Sie führte nicht zur Verlängerung der Pflichtversicherung gemäß Paragraph 11, Absatz 2, ASVG. Die Höhe der Leistung sei nicht entscheidend.

1.2. Nach § 12 Abs. 1 Z 2 AlVG idF der Novelle BGBl. I Nr. 104/2007 schließt eine Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung Arbeitslosigkeit aus (vgl. die hg. Erkenntnisse vom 6. Juli 2011, Zl. 2011/08/0048, vom 6. Juni 2012, Zl. 2010/08/0038, und vom 14. März 2013, Zl. 2012/08/0053; vgl. auch die Ruhenstatbestände des § 16 Abs. 1 lit. k und l AlVG). 1.2. Nach Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer 2, AlVG in der Fassung , der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 104 aus 2007, schließt eine Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung Arbeitslosigkeit aus vergleiche , die hg. Erkenntnisse vom 6. Juli 2011, Zl. 2011/08/0048, vom 6. Juni 2012, Zl. 2010/08/0038, und vom 14. März 2013, Zl. 2012/08/0053; vergleiche , auch die Ruhenstatbestände des Paragraph 16, Absatz eins, Litera k, und l AlVG).

Die Behörden des Arbeitsmarktservice sind in der Frage des Vorliegens einer Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung an einen rechtskräftigen Bescheid des Sozialversicherungsträgers gebunden. Eine weiter reichende Bindung, insbesondere an die beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger tatsächlich geführten Versicherten-Daten kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Die regionale Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice bzw. die belangte Behörde hatte in Ermangelung eines rechtskräftigen Bescheides über das Bestehen der Pflichtversicherung diese Frage als Vorfrage iSd § 38 AVG selbst zu beurteilen (vgl. das hg. Erkenntnis vom 20. Dezember 2000, Zl. 98/08/0269).Die Behörden des Arbeitsmarktservice sind in der Frage des Vorliegens einer Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung an einen rechtskräftigen Bescheid des Sozialversicherungsträgers gebunden. Eine weiter reichende Bindung, insbesondere an die beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger tatsächlich geführten Versicherten-Daten kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Die regionale Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice bzw. die belangte Behörde hatte in Ermangelung eines rechtskräftigen Bescheides über das Bestehen der Pflichtversicherung diese Frage als Vorfrage iSd Paragraph 38, AVG selbst zu beurteilen vergleiche , das hg. Erkenntnis vom 20. Dezember 2000, Zl. 98/08/0269).

Wie der Verwaltungsgerichtshof in dem auch von der Beschwerde zitierten hg. Erkenntnis vom 11. Juli 2012, Zl. 2009/08/0117, ausgesprochen hat, ist eine "freiwillige Abfertigung", die ein Dienstgeber im Gegenzug zur Zurückziehung einer Kündigungsanfechtungsklage gezahlt hat, eine Abgangsentschädigung iSd § 49 Abs. 3 Z. 7 ASVG. Diese Leistung führt nicht zu einer Verlängerung der Pflichtversicherung gemäß § 11 Abs. 2 ASVG.Wie der Verwaltungsgerichtshof in dem auch von der Beschwerde zitierten hg. Erkenntnis vom 11. Juli 2012, Zl. 2009/08/0117, ausgesprochen hat, ist eine "freiwillige Abfertigung", die ein Dienstgeber im Gegenzug zur Zurückziehung einer Kündigungsanfechtungsklage gezahlt hat, eine Abgangsentschädigung iSd Paragraph 49, Absatz 3, Ziffer 7, ASVG. Diese Leistung führt nicht zu einer Verlängerung der Pflichtversicherung gemäß Paragraph 11, Absatz 2, ASVG.

Die belangte Behörde hat das Bestehen einer Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung insbesondere für die verfahrensgegenständliche Zeit ab 1. Februar 2013 zu Unrecht auf die Zahlung der genannten "freiwilligen Abfertigung" gestützt. Eine Einstellung des Arbeitslosengeldes kann daraus nicht abgeleitet werden.

Der angefochtene Bescheid war gemäß § 42 Abs. 2 Z 1 VwGG wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufzuheben.Der angefochtene Bescheid war gemäß Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufzuheben.

Die Zuerkennung von Aufwandersatz beruht auf den §§ 47 ff VwGG iVm der Verordnung BGBl. II Nr. 455/2008.Die Zuerkennung von Aufwandersatz beruht auf den Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit , der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 455 aus 2008,.

Wien, am 11. Dezember 2013

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtswirkungen von Bescheiden Rechtskraft VwRallg9/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013080167.X00

Im RIS seit

23.01.2014

Zuletzt aktualisiert am

30.04.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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