Art. 1 § 61 LAG Überstundenarbeit

Landarbeitsgesetz 1984

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 16.01.2019 bis 31.12.9999

(1)  Überstundenarbeit liegt vor, wenn

1.

die Grenzen der nach den §§ 56 bis  60 zulässigen wöchentlichen Normalarbeitszeit oder

2.

die Grenzen der nach §§ 56 bis 60 zulässigen glichengliche Normalarbeitszeit überschritten werdenwird, die sich aus einer zulässigender Verteilung derdieser wöchentlichen Normalarbeitszeit auf die einzelnen Arbeitstagegemäß den §§ 56 bis 60 ergibt.

(2) Soweit im folgenden nicht anderes bestimmt wird Am Ende einer Gleitzeitperiode bestehende Zeitguthaben, dürfen

1.

an einem Wochentag höchstens zwei,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens acht,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens zwölf Überstunden geleistet werden. Die in § 61a festgelegten Höchstgrenzen der Wochenarbeitszeit dürfen jedoch nicht überschritten werden.

(3) Besteht eine Arbeitszeiteinteilungdie nach § 57 Abs. 1einer Gleitzeitvereinbarung in die nächste Gleitzeitperiode übertragen werden können, dürfen wsowie am Ende eines Durchrechnungszeitraumes bestehende Zeitguthaben, die gemährend der Zeit der Arbeitsspitzen durch höchstens 13 Wochen innerhalb des Kalenderjahres

1.

an einem Wochentag höchstens drei,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens neun,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens 17

Überstunden geleistet werden. Die in § 61a Abs. 2 festgelegte durchschnittliche Höchstgrenze der Wochenarbeitszeit darf jedoch nicht überschritten werden.

(4) Ist eine Arbeitszeiteinteilung nachß § 5756a Abs. 1 zulletzter Satz in den nässigchsten Durchrechnungszeitraum übertragen werden können, machen aber landwirtschaftliche Betriebe davon keinen Gebrauch,gelten nicht als Überstunden.

(3) Dienstnehmer dürfen währendzur Überstundenarbeit nur dann herangezogen werden, wenn diese nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes zugelassen ist und berücksichtigungswürdige Interessen des Dienstnehmers der Zeit der Arbeitsspitzen durch höchstens 13 Wochen innerhalb des Kalenderjahres

1.

an einem Wochentag höchstens vier,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens zehn,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens 20

Überstunden geleistet werden. Die in § 61a Abs. 2 festgelegte durchschnittliche Höchstgrenze der Wochenarbeitszeit darf jedoch nicht überschritten werden.

(5)Überstundenarbeit nicht entgegenstehen. Die Leistung von Überstunden über die normale Arbeitszeit darf nicht verweigert werden, wenn außergewöhnliche Umstände, wie drohende Wetterschläge und sonstige Elementarereignisse, ferner Gefahren für das Vieh oder drohendes Verderben der Produkte sowie Gefährdung des Waldbestandes eine Verlängerung der Arbeitszeit dringend notwendig machen.

(6) Am Ende einer Gleitzeitperiode bestehende Zeitguthaben, die nach einer Gleitzeitvereinbarung in die nächste Gleitzeitperiode übertragen werden können, gelten nicht als Überstunden.

Stand vor dem 15.01.2019

In Kraft vom 01.08.2007 bis 15.01.2019

(1)  Überstundenarbeit liegt vor, wenn

1.

die Grenzen der nach den §§ 56 bis  60 zulässigen wöchentlichen Normalarbeitszeit oder

2.

die Grenzen der nach §§ 56 bis 60 zulässigen glichengliche Normalarbeitszeit überschritten werdenwird, die sich aus einer zulässigender Verteilung derdieser wöchentlichen Normalarbeitszeit auf die einzelnen Arbeitstagegemäß den §§ 56 bis 60 ergibt.

(2) Soweit im folgenden nicht anderes bestimmt wird Am Ende einer Gleitzeitperiode bestehende Zeitguthaben, dürfen

1.

an einem Wochentag höchstens zwei,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens acht,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens zwölf Überstunden geleistet werden. Die in § 61a festgelegten Höchstgrenzen der Wochenarbeitszeit dürfen jedoch nicht überschritten werden.

(3) Besteht eine Arbeitszeiteinteilungdie nach § 57 Abs. 1einer Gleitzeitvereinbarung in die nächste Gleitzeitperiode übertragen werden können, dürfen wsowie am Ende eines Durchrechnungszeitraumes bestehende Zeitguthaben, die gemährend der Zeit der Arbeitsspitzen durch höchstens 13 Wochen innerhalb des Kalenderjahres

1.

an einem Wochentag höchstens drei,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens neun,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens 17

Überstunden geleistet werden. Die in § 61a Abs. 2 festgelegte durchschnittliche Höchstgrenze der Wochenarbeitszeit darf jedoch nicht überschritten werden.

(4) Ist eine Arbeitszeiteinteilung nachß § 5756a Abs. 1 zulletzter Satz in den nässigchsten Durchrechnungszeitraum übertragen werden können, machen aber landwirtschaftliche Betriebe davon keinen Gebrauch,gelten nicht als Überstunden.

(3) Dienstnehmer dürfen währendzur Überstundenarbeit nur dann herangezogen werden, wenn diese nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes zugelassen ist und berücksichtigungswürdige Interessen des Dienstnehmers der Zeit der Arbeitsspitzen durch höchstens 13 Wochen innerhalb des Kalenderjahres

1.

an einem Wochentag höchstens vier,

2.

an einem sonst arbeitsfreien Werktag höchstens zehn,

3.

insgesamt in einer Arbeitswoche höchstens 20

Überstunden geleistet werden. Die in § 61a Abs. 2 festgelegte durchschnittliche Höchstgrenze der Wochenarbeitszeit darf jedoch nicht überschritten werden.

(5)Überstundenarbeit nicht entgegenstehen. Die Leistung von Überstunden über die normale Arbeitszeit darf nicht verweigert werden, wenn außergewöhnliche Umstände, wie drohende Wetterschläge und sonstige Elementarereignisse, ferner Gefahren für das Vieh oder drohendes Verderben der Produkte sowie Gefährdung des Waldbestandes eine Verlängerung der Arbeitszeit dringend notwendig machen.

(6) Am Ende einer Gleitzeitperiode bestehende Zeitguthaben, die nach einer Gleitzeitvereinbarung in die nächste Gleitzeitperiode übertragen werden können, gelten nicht als Überstunden.

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