§ 30 StrabVO Haltestellen

Straßenbahnverordnung 1999

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 19.09.2018 bis 31.12.9999
  1. (1)Absatz eins,Haltestellen sind
    1. 1.Ziffer einsdurch Zeichen als solche kenntlich zu machen; bei Haltestellen in Hoch- oder Tieflage sind die Zugänge zu kennzeichnen,
    2. 2.Ziffer 2mit dem Namen der Haltestelle zu bezeichnen und mit Fahrplänen und Linienübersichten der diese Haltestelle anfahrenden Linien auszustatten und
    3. 3.Ziffer 3als Doppelhaltestelle zu kennzeichnen, wenn an einem Bahnsteig zwei Züge hintereinander halten und abgefertigt werden können.
  2. (2)Absatz 2,Haltestellen sollen Bahnsteige aufweisen sowie Wetterschutz und Sitzmöglichkeiten bieten.
  3. (3)Absatz 3,Bahnsteige sowie deren Zu- und Abgänge müssen eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,502,5 m aufweisen; geringfügige Unterschreitungen durch Unterzüge, Beleuchtungskörper, Leiteinrichtungen oder ähnliche Einbauten sind zulässig.
  4. (4)Absatz 4,Zu- und Abgänge in Haltestellen müssen sicher und bequem sein. Haltestellen ebenerdiger Strecken müssen ohne Stufen zugänglich sein. Haltestellen in Hoch- oder Tieflage müssen auch über Aufzüge oder Rampen erreichbar sein.
  5. (5)Absatz 5,Soweit es die betrieblichen Verhältnisse erfordern, sind Haltestellen mit
    1. 1.Ziffer einsEinrichtungen zur Information und Abfertigung der Fahrgäste,
    2. 2.Ziffer 2Anlagen zur Überwachung des Fahrgastwechsels,
    3. 3.Ziffer 3Notrufeinrichtungen,
    4. 4.Ziffer 4Feuerlöscheinrichtungen und Löschwasserversorgung und
    5. 5.Ziffer 5Mitteln und Einrichtungen zur Ersten Hilfe
    auszurüsten.
  6. (6)Absatz 6,Bei Fahrbetrieb ohne Fahrzeugführer sind in Haltestellen besondere Einrichtungen vorzusehen, die einer Gefährdung von Personen durch fahrende Züge entgegenwirken.
  7. (7)Absatz 7,Die Breite der Bahnsteige ist nach dem Verkehrsaufkommen unter Berücksichtigung der Stärke und Verflechtung der Fahrgastströme zu bemessen. Längs der Bahnsteigkante mußmuss eine nutzbare Breite von mindestens 2,0 m, bei Bahnsteigen im Verkehrsraum öffentlicher Straßen von mindestens 1,5 m vorhanden sein. Die Querneigung des Bahnsteigs ist so auszuführen, dass sie mit mindestens 2 von Hundert zur Bahnsteigkante hin ansteigt.
  8. (8)Absatz 8,Der waagrechte Abstand zwischen Bahnsteigkante und Fahrzeugfußboden oder Trittstufen mußmuss möglichst klein sein; er darf im ungünstigsten Fall in der Türmitte 0,25 m nicht überschreiten.
  9. (9)Absatz 9,Die Höhen von Bahnsteigen, Fahrzeugfußböden und Fahrzeugtrittstufen sind so aufeinander abzustimmen, daßdass die Fahrgäste bequem ein- und aussteigen können. Der Bahnsteig soll nicht höher liegen als der Fahrzeugfußboden in seiner tiefsten Lage; die Bahnsteigoberfläche mußmuss rutschhemmend sein.
  10. (10)Absatz 10,Bahnsteigkanten müssen deutlich erkennbar sein. An sonstigen Bahnsteiggrenzen ist der Gefahr des Abstürzens von Personen vorzubeugen.
  11. (11)Absatz 11,Beträgt in einer Haltestelle der zu überwindende Höhenunterschied mehr als 8,0 m, ist eine Fahrtreppe oder eine andere mechanische Förderhilfe vorzusehen.
  12. (12)Absatz 12,Zwischen Einbauten und Lichtraumumgrenzung mußmuss im Bereich von Haltestellen ein Abstand von mindestens 0,75 m vorhanden sein. Verkaufsstände, Werbeanlagen und sonstige Anlagen dürfen den Betrieb und Verkehr nicht beeinträchtigen und insbesondere eine schnelle Verteilung der Fahrgäste auf den Bahnsteigen nicht behindern.

Stand vor dem 18.09.2018

In Kraft vom 01.07.2004 bis 18.09.2018
  1. (1)Absatz eins,Haltestellen sind
    1. 1.Ziffer einsdurch Zeichen als solche kenntlich zu machen; bei Haltestellen in Hoch- oder Tieflage sind die Zugänge zu kennzeichnen,
    2. 2.Ziffer 2mit dem Namen der Haltestelle zu bezeichnen und mit Fahrplänen und Linienübersichten der diese Haltestelle anfahrenden Linien auszustatten und
    3. 3.Ziffer 3als Doppelhaltestelle zu kennzeichnen, wenn an einem Bahnsteig zwei Züge hintereinander halten und abgefertigt werden können.
  2. (2)Absatz 2,Haltestellen sollen Bahnsteige aufweisen sowie Wetterschutz und Sitzmöglichkeiten bieten.
  3. (3)Absatz 3,Bahnsteige sowie deren Zu- und Abgänge müssen eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,502,5 m aufweisen; geringfügige Unterschreitungen durch Unterzüge, Beleuchtungskörper, Leiteinrichtungen oder ähnliche Einbauten sind zulässig.
  4. (4)Absatz 4,Zu- und Abgänge in Haltestellen müssen sicher und bequem sein. Haltestellen ebenerdiger Strecken müssen ohne Stufen zugänglich sein. Haltestellen in Hoch- oder Tieflage müssen auch über Aufzüge oder Rampen erreichbar sein.
  5. (5)Absatz 5,Soweit es die betrieblichen Verhältnisse erfordern, sind Haltestellen mit
    1. 1.Ziffer einsEinrichtungen zur Information und Abfertigung der Fahrgäste,
    2. 2.Ziffer 2Anlagen zur Überwachung des Fahrgastwechsels,
    3. 3.Ziffer 3Notrufeinrichtungen,
    4. 4.Ziffer 4Feuerlöscheinrichtungen und Löschwasserversorgung und
    5. 5.Ziffer 5Mitteln und Einrichtungen zur Ersten Hilfe
    auszurüsten.
  6. (6)Absatz 6,Bei Fahrbetrieb ohne Fahrzeugführer sind in Haltestellen besondere Einrichtungen vorzusehen, die einer Gefährdung von Personen durch fahrende Züge entgegenwirken.
  7. (7)Absatz 7,Die Breite der Bahnsteige ist nach dem Verkehrsaufkommen unter Berücksichtigung der Stärke und Verflechtung der Fahrgastströme zu bemessen. Längs der Bahnsteigkante mußmuss eine nutzbare Breite von mindestens 2,0 m, bei Bahnsteigen im Verkehrsraum öffentlicher Straßen von mindestens 1,5 m vorhanden sein. Die Querneigung des Bahnsteigs ist so auszuführen, dass sie mit mindestens 2 von Hundert zur Bahnsteigkante hin ansteigt.
  8. (8)Absatz 8,Der waagrechte Abstand zwischen Bahnsteigkante und Fahrzeugfußboden oder Trittstufen mußmuss möglichst klein sein; er darf im ungünstigsten Fall in der Türmitte 0,25 m nicht überschreiten.
  9. (9)Absatz 9,Die Höhen von Bahnsteigen, Fahrzeugfußböden und Fahrzeugtrittstufen sind so aufeinander abzustimmen, daßdass die Fahrgäste bequem ein- und aussteigen können. Der Bahnsteig soll nicht höher liegen als der Fahrzeugfußboden in seiner tiefsten Lage; die Bahnsteigoberfläche mußmuss rutschhemmend sein.
  10. (10)Absatz 10,Bahnsteigkanten müssen deutlich erkennbar sein. An sonstigen Bahnsteiggrenzen ist der Gefahr des Abstürzens von Personen vorzubeugen.
  11. (11)Absatz 11,Beträgt in einer Haltestelle der zu überwindende Höhenunterschied mehr als 8,0 m, ist eine Fahrtreppe oder eine andere mechanische Förderhilfe vorzusehen.
  12. (12)Absatz 12,Zwischen Einbauten und Lichtraumumgrenzung mußmuss im Bereich von Haltestellen ein Abstand von mindestens 0,75 m vorhanden sein. Verkaufsstände, Werbeanlagen und sonstige Anlagen dürfen den Betrieb und Verkehr nicht beeinträchtigen und insbesondere eine schnelle Verteilung der Fahrgäste auf den Bahnsteigen nicht behindern.

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