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Die Methoden der quantitativen Analyse von Textilfasergemischen stützen sich auf zwei Verfahren, nämlich auf das Verfahren der manuellen Trennung und das der chemischen Trennung der Fasern.
Dem manuellen Verfahren sollte nach Möglichkeit der Vorzug gegeben werden, da es im allgemeinen zu genaueren Ergebnissen führt als das chemische VerfahrenAnl. Das manuelle Verfahren läßt sich auf alle Textilerzeugnisse, bei denen die das betreffende Erzeugnis bildenden Fasern keine untrennbare Mischung darstellen, anwenden, z.B7 TKV seit 09.11.2014 weggefallen. auf die aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzten Garne, bei denen die einzelnen Bestandteile aus einer einzelnen Faserart gebildet werden, sowie auf Gewebe, bei denen die Kette aus einer anderen Faser als der Schuß besteht, oder auf Wirkwaren, die aus verschiedenartigen Garnen zusammengesetzt sind.
In der Regel stützt sich das Verfahren der quantitativen chemischen Analyse von Textillasergemischen auf die selektive Lösbarkeit der Einzelbestandteile der Mischung. Für dieses Verfahren ergeben sich vier mögliche Varianten:
Wenn eine Wahl getroffen werden kann, ist es empfehlenswert, eine der drei ersten Varianten anzuwenden.
Der mit der Analyse beschäftigte Sachverständige muß jedoch darauf achten, daß bei der chemischen Analyse Methoden gewählt werden, die Lösungsmittel vorschreiben, die nur eine bestimmte Faser bzw. bestimmte Fasern auflösen, die andere bzw. anderen dagegen nicht auflösen.
Als Beispiele sind in Anlage 9 (Anm.: Anlage nicht darstellbar) in einer Tabelle eine Anzahl ternärer Gemische aufgeführt sowie Analysenmethoden für binäre Gemische, die grundsätzlich auch für die Analyse dieser ternären Gemische verwendet werden können.Als Beispiele sind in Anlage 9 Anmerkung, Anlage nicht darstellbar) in einer Tabelle eine Anzahl ternärer Gemische aufgeführt sowie Analysenmethoden für binäre Gemische, die grundsätzlich auch für die Analyse dieser ternären Gemische verwendet werden können.
Um die Fehlermöglichkeiten auf ein Mindestmaß zu verringern, wird empfohlen, die chemische Analyse in allen Fällen, in denen dies möglich ist, nach mindestens zwei der vier vorgenannten Varianten durchzuführen.
Die während der Herstellung der Textilerzeugnisse benutzten Fasergemische und in geringerem Maße auch die Fasergemische in den Fertigtextilien können bisweilen als natürliche Beimengungen oder zur Erleichterung des Verarbeitungsvorgangs Fette, Wachse oder Hilfsstoffe bzw. wasserlösliche Stoffe enthalten. Diese nicht zur Faser gehörenden Stoffe müssen vor der Analyse ausgesondert werden. Aus diesem Grund wird außerdem eine Vorbehandlungsmethode zur Entfernung von Ölen, Fetten, Wachsen und wasserlöslichen Stoffen angegeben.
Textilien können ferner Harze oder andere Stoffe enthalten, die ihnen bestimmte Eigenschaften verleihen sollen. Diese Stoffe, zu denen in Ausnahmefällen auch Farbstoffe gehören, können die Einwirkung des Reagenz auf die löslichen Bestandteile beeinträchtigen und außerdem durch das Reagenz teilweise oder vollständig beseitigt werden. Diese Zusatzstoffe können daher Fehler hervorrufen und müssen vor der Analyse der Probe entfernt werden. Sollte dies unmöglich sein, so sind die in Anlage 9 (Anm.: Anlage nicht darstellbar) beschriebenen Methoden der quantitativen chemischen Analyse nicht mehr anwendbar.Textilien können ferner Harze oder andere Stoffe enthalten, die ihnen bestimmte Eigenschaften verleihen sollen. Diese Stoffe, zu denen in Ausnahmefällen auch Farbstoffe gehören, können die Einwirkung des Reagenz auf die löslichen Bestandteile beeinträchtigen und außerdem durch das Reagenz teilweise oder vollständig beseitigt werden. Diese Zusatzstoffe können daher Fehler hervorrufen und müssen vor der Analyse der Probe entfernt werden. Sollte dies unmöglich sein, so sind die in Anlage 9 Anmerkung, Anlage nicht darstellbar) beschriebenen Methoden der quantitativen chemischen Analyse nicht mehr anwendbar.
Farbstoffe in gefärbten Fasern werden als integrierender Bestandteil der Faser angesehen und nicht entfernt.
Bei diesen Analysen wird von der Trockenmasse ausgegangen, weshalb ein Verfahren zur Bestimmung der Trockenmasse angegeben wird.
Bei der Ergebnisdarstellung werden zur Trockenmasse der einzelnen Fasern die in Anlage 3 angegebenen Feuchtigkeitszuschläge zugerechnet.
Die in der Mischung enthaltenen Fasern sind vor der Analyse zu identifizieren. Bei bestimmten chemischen Methoden kann der unlösliche Bestandteil von Gemischen teilweise in dem Reagenz aufgelöst werden, das zur Auflösung des löslichen Bestandteils bzw. der löslichen Bestandteile verwendet wird. Nach Möglichkeit wurden die Reagenzien so gewählt, daß sie nur einen geringen oder überhaupt keinen Einfluß auf die unlöslichen Fasern haben. Ist bei der Analyse mit einem Massenverlust zu rechnen, so müssen die Ergebnisse entsprechend korrigiert werden. Korrekturfaktoren hierfür sind angegeben. Diese wurden in mehreren Laboratorien dadurch bestimmt, daß durch Vorbehandlung gereinigte Fasern mit dem entsprechenden Reagenz unter Befolgung der Analysenmethode behandelt wurden. Sie gelten nur für normale Fasern. Weitere Korrekturfaktoren können erforderlich sein, wenn die Fasern vor oder während der Verarbeitung nicht intakt geblieben sind. Wenn die vierte Variante angewandt werden muß, bei der eine Textilfaser der aufeinanderfolgenden Einwirkung von zwei Lösungsmitteln ausgesetzt ist, so ist es notwendig, die etwaigen Massenverluste auf Grund dieser doppelten Behandlung durch Korrekturfaktoren zu berücksichtigen.
Sowohl beim manuellen Trennungsverfahren als auch beim chemischen Trennungsverfahren müssen mindestens Doppelbestimmungen durchgeführt werden.
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1) Die Werte für d sind in den entsprechenden Textteilen der Anlage 6 angegeben.
2) d3 ist zuvor nach Möglichkeit experimentell zu bestimmen.
Die Methoden der quantitativen Analyse von Textilfasergemischen stützen sich auf zwei Verfahren, nämlich auf das Verfahren der manuellen Trennung und das der chemischen Trennung der Fasern.
Dem manuellen Verfahren sollte nach Möglichkeit der Vorzug gegeben werden, da es im allgemeinen zu genaueren Ergebnissen führt als das chemische VerfahrenAnl. Das manuelle Verfahren läßt sich auf alle Textilerzeugnisse, bei denen die das betreffende Erzeugnis bildenden Fasern keine untrennbare Mischung darstellen, anwenden, z.B7 TKV seit 09.11.2014 weggefallen. auf die aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzten Garne, bei denen die einzelnen Bestandteile aus einer einzelnen Faserart gebildet werden, sowie auf Gewebe, bei denen die Kette aus einer anderen Faser als der Schuß besteht, oder auf Wirkwaren, die aus verschiedenartigen Garnen zusammengesetzt sind.
In der Regel stützt sich das Verfahren der quantitativen chemischen Analyse von Textillasergemischen auf die selektive Lösbarkeit der Einzelbestandteile der Mischung. Für dieses Verfahren ergeben sich vier mögliche Varianten:
Wenn eine Wahl getroffen werden kann, ist es empfehlenswert, eine der drei ersten Varianten anzuwenden.
Der mit der Analyse beschäftigte Sachverständige muß jedoch darauf achten, daß bei der chemischen Analyse Methoden gewählt werden, die Lösungsmittel vorschreiben, die nur eine bestimmte Faser bzw. bestimmte Fasern auflösen, die andere bzw. anderen dagegen nicht auflösen.
Als Beispiele sind in Anlage 9 (Anm.: Anlage nicht darstellbar) in einer Tabelle eine Anzahl ternärer Gemische aufgeführt sowie Analysenmethoden für binäre Gemische, die grundsätzlich auch für die Analyse dieser ternären Gemische verwendet werden können.Als Beispiele sind in Anlage 9 Anmerkung, Anlage nicht darstellbar) in einer Tabelle eine Anzahl ternärer Gemische aufgeführt sowie Analysenmethoden für binäre Gemische, die grundsätzlich auch für die Analyse dieser ternären Gemische verwendet werden können.
Um die Fehlermöglichkeiten auf ein Mindestmaß zu verringern, wird empfohlen, die chemische Analyse in allen Fällen, in denen dies möglich ist, nach mindestens zwei der vier vorgenannten Varianten durchzuführen.
Die während der Herstellung der Textilerzeugnisse benutzten Fasergemische und in geringerem Maße auch die Fasergemische in den Fertigtextilien können bisweilen als natürliche Beimengungen oder zur Erleichterung des Verarbeitungsvorgangs Fette, Wachse oder Hilfsstoffe bzw. wasserlösliche Stoffe enthalten. Diese nicht zur Faser gehörenden Stoffe müssen vor der Analyse ausgesondert werden. Aus diesem Grund wird außerdem eine Vorbehandlungsmethode zur Entfernung von Ölen, Fetten, Wachsen und wasserlöslichen Stoffen angegeben.
Textilien können ferner Harze oder andere Stoffe enthalten, die ihnen bestimmte Eigenschaften verleihen sollen. Diese Stoffe, zu denen in Ausnahmefällen auch Farbstoffe gehören, können die Einwirkung des Reagenz auf die löslichen Bestandteile beeinträchtigen und außerdem durch das Reagenz teilweise oder vollständig beseitigt werden. Diese Zusatzstoffe können daher Fehler hervorrufen und müssen vor der Analyse der Probe entfernt werden. Sollte dies unmöglich sein, so sind die in Anlage 9 (Anm.: Anlage nicht darstellbar) beschriebenen Methoden der quantitativen chemischen Analyse nicht mehr anwendbar.Textilien können ferner Harze oder andere Stoffe enthalten, die ihnen bestimmte Eigenschaften verleihen sollen. Diese Stoffe, zu denen in Ausnahmefällen auch Farbstoffe gehören, können die Einwirkung des Reagenz auf die löslichen Bestandteile beeinträchtigen und außerdem durch das Reagenz teilweise oder vollständig beseitigt werden. Diese Zusatzstoffe können daher Fehler hervorrufen und müssen vor der Analyse der Probe entfernt werden. Sollte dies unmöglich sein, so sind die in Anlage 9 Anmerkung, Anlage nicht darstellbar) beschriebenen Methoden der quantitativen chemischen Analyse nicht mehr anwendbar.
Farbstoffe in gefärbten Fasern werden als integrierender Bestandteil der Faser angesehen und nicht entfernt.
Bei diesen Analysen wird von der Trockenmasse ausgegangen, weshalb ein Verfahren zur Bestimmung der Trockenmasse angegeben wird.
Bei der Ergebnisdarstellung werden zur Trockenmasse der einzelnen Fasern die in Anlage 3 angegebenen Feuchtigkeitszuschläge zugerechnet.
Die in der Mischung enthaltenen Fasern sind vor der Analyse zu identifizieren. Bei bestimmten chemischen Methoden kann der unlösliche Bestandteil von Gemischen teilweise in dem Reagenz aufgelöst werden, das zur Auflösung des löslichen Bestandteils bzw. der löslichen Bestandteile verwendet wird. Nach Möglichkeit wurden die Reagenzien so gewählt, daß sie nur einen geringen oder überhaupt keinen Einfluß auf die unlöslichen Fasern haben. Ist bei der Analyse mit einem Massenverlust zu rechnen, so müssen die Ergebnisse entsprechend korrigiert werden. Korrekturfaktoren hierfür sind angegeben. Diese wurden in mehreren Laboratorien dadurch bestimmt, daß durch Vorbehandlung gereinigte Fasern mit dem entsprechenden Reagenz unter Befolgung der Analysenmethode behandelt wurden. Sie gelten nur für normale Fasern. Weitere Korrekturfaktoren können erforderlich sein, wenn die Fasern vor oder während der Verarbeitung nicht intakt geblieben sind. Wenn die vierte Variante angewandt werden muß, bei der eine Textilfaser der aufeinanderfolgenden Einwirkung von zwei Lösungsmitteln ausgesetzt ist, so ist es notwendig, die etwaigen Massenverluste auf Grund dieser doppelten Behandlung durch Korrekturfaktoren zu berücksichtigen.
Sowohl beim manuellen Trennungsverfahren als auch beim chemischen Trennungsverfahren müssen mindestens Doppelbestimmungen durchgeführt werden.
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1) Die Werte für d sind in den entsprechenden Textteilen der Anlage 6 angegeben.
2) d3 ist zuvor nach Möglichkeit experimentell zu bestimmen.