§ 41 BTV

Bautechnikverordnung

Versionenvergleich

Information zum Versionenvergleich

Mit den nachstehenden Auswahlboxen können Sie zwei Versionen wählen und diese miteinander vergleichen. Zusätzlich erlaubt Ihnen dieses Tool eine Hervorhebung der Änderungen vorzunehmen und diese einerseits separat und andererseits in Form eines zusammengeführten Texts anzuzeigen.

Legende:
Ein grün hinterlegter Text zeigt eine neu hinzugekommene Passage im linken Textcontainer an.
Ist eine Textpassage rot hinterlegt, ist diese in der linken Box weggefallen.


Aktuelle Fassung

In Kraft vom 01.01.2017 bis 31.12.9999

(1) Den im § 40 Abs. 1 § 40a Abs. 1 bis 3 festgelegten Anforderungen wird entsprochen, wenn der § 41a und die OIB-Richtlinie 6, Energieeinsparung und Wärmeschutz, Ausgabe Oktober 2011März 2015, eingehalten wirdwerden; der Punkt 4.5 der OIB-Richtlinie 6 ist jedoch nicht anzuwenden; die Berechnung der Energiekennzahlen hat gemäß dem im Internet auf der Homepage des Österreichischen Instituts für Bautechnik (www.oib.or.at) veröffentlichten Leitfaden Energietechnisches Verhalten von Gebäuden (OIB-Leitfaden), Ausgabe Oktober 2011 – Revision Dezember 2011März 2015, auf den in der OIB-Richtlinie 6 verwiesen wird, zu erfolgen.

(2) Abweichend von Punkt 3.1.1 zweiter Satz4.1 erster Absatz der OIB-Richtlinie 6 dürfen andere Nutzungen mit insgesamt nicht mehr als 100 m² konditionierte Netto-Grundfläche jedenfallserfolgt der Wohnnutzung zugeordnet werdenNachweis der Erfüllung der Anforderungswerte HWBRef, PEB und CO2 für das Standortklima. Abweichend von Punkt 4.1 zweiter Absatz der OIB-Richtlinie 6 erfolgt der Nachweis der Erfüllung der Anforderungen ausschließlich unter Heranziehung der Anforderungswerte HWBRef oder LEK, PEB und CO2 (Abs. 3 bis 7).

(3) Abweichend von Punkt 3.24.2.1 der OIB-Richtlinie 6 sind beimbei Neubau von Wohngebäuden ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf den höchstzulässigen jährlichen Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef) in Abhängigkeit von der Geometrie (charakteristische Länge lclc), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), jeweils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

HWBRef in [kWh/(m2²a)]

PEB in [kWh/(m2a)]

CO2 in [kg/(m2a)]

17,4714,00 x (1+2,3283/lc)

180165

2824

(4) Abweichend von Punkt 3.3.14.2.2 der OIB-Richtlinie 6 sind beimbei Neubau von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf die höchstzulässigen Transmissionswärmeverluste nach den Linien Europäischer Kriterien (LEK), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2), hinsichtlich PEB und CO2 pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

LEK

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

2725

230190

3630

Die Anforderungen an PEB und CO2 gelten für Bürogebäude. Für andere Nicht-Wohngebäude gelten analoge Anforderungen in Abhängigkeit von deren Nutzungsprofilen; diese Werte dürfen im Falle notwendiger Raumlufttechnik und Kühltechnik im Ausmaß von 65 kWh/(m²a) bei PEB bzw. 11 kg/(m²a) bei CO2 überschritten werden. Die Anforderungen an PEB und CO2 beziehen sich auf eine Geschosshöhe von 3 m.

(5) Abweichend von Punkt 3.4.14.2.1 der OIB-Richtlinie 6 sind bei einer größerengrößerer Renovierung von Wohngebäuden ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf den höchstzulässigen jährlichen Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef) in Abhängigkeit von der Geometrie (charakteristische Länge lclc), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), jeweils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

HWBRef in [kWh/(m2²a)]

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

28,3421,00 x (1+1,8632,5/lc)

230210

3834

(6) Abweichend von Punkt 3.4.2 der OIB-Richtlinie 6 ist bei einer größeren Renovierung von Wohngebäuden mit Wärmerückgewinnung der höchstzulässige Heizwärmebedarf (HWB) nicht um 8 kWh/(m²a) zu reduzieren.

(7) Abweichend von Punkt 3.5.14.2.2 der OIB-Richtlinie 6 sind bei einer größerengrößerer Renovierung von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 folgende Anforderungen bezogen auf die höchstzulässigen Transmissionswärmeverluste nach den Linien Europäischer Kriterien (LEK), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), hinsichtlich PEB und CO2CO2 pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

LEK

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

3630

300260

4842

Der Abs. 4 zweiter, dritter und vierter Satz ist sinngemäß anzuwenden.

(87) Die Anforderungen an den Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef), den Primärenergiebedarf (PEB) und die Kohlendioxidemissionen (CO2CO2) nach den Abs. 3, 4, 5 und 7 bis 6 beziehen sich auf das Referenzklima gemäß OIB-Leitfaden. Für Standorte mit mehr als 3.600 Heizgradtagen (HGT) ergeben sich die Anforderungen an den Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef), den Primärenergiebedarf (PEB) und die Kohlendioxidemissionen (CO2CO2) in Anwendung folgender Formel (Klimakorrektur), wobei dies für:

AnforderungStandortklima = AnforderungReferenzklima x (3.600+0,33 x (HGTStandort - 3.600)) /3.600

HGT: Heizgradtagezahl 20/12 gemäß ÖNORM B 8110-5

(8) Die Anforderungen nach den Heizwärmebedarf erst ab dem 1. Jänner 2017 gilt:Punkten 4.3 und 5.2 der OIB-Richtlinie 6 sind auch erfüllt

AnforderungStandortklima = AnforderungReferenzklima x

(3.600+0,33 x (HGTStandort - 3.600))
3.600

HGT: Heizgradtagezahl 20/12 gemäß ÖNORM B 8110-5.“

a)

bei Neubau von Wohngebäuden, deren jährliche Kohlendioxidemissionen den Wert von 13 kg/(m²a) konditionierter Brutto-Grundfläche nicht überschreiten;

b)

bei größerer Renovierung von Wohngebäuden, deren jährliche Kohlendioxidemissionen den Wert von 17 kg/(m²a) konditionierter Brutto-Grundfläche nicht überschreiten.

(9) Abweichend von Punkt 44.8 der OIB-Richtlinie 6 wirdgilt der sommerliche Wärmeschutz für Wohngebäude bei Neubau und größerer RenovierungVerwendung von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 keine Anforderung an den Endenergiebedarf gestelltaußen liegenden Jalousien, Raffstoren, Rollläden oder Fensterläden jedenfalls als erfüllt.

(10) Abweichend von Punkt 10.25 der OIB-Richtlinie 6 dürfen bei Neubau oder Renovierung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles sowie bei der Erneuerung eines Bauteiles bei konditionierten Räumen folgende Wärmedurchgangskoeffizienten (Uvon Gebäuden elektrische Direkt-Werte) bei nachstehend genannten, wärmeübertragenden BauteilenWiderstandsheizungen nicht überschrittenals Hauptheizungssystem eingebaut und eingesetzt werden:

Bauteil

U-Wert [W/m²K]

Standard

Kleinfläche1

1

WÄNDE gegen Außenluft

0,30

0,40

2

WÄNDE gegen unbeheizte oder nicht ausgebaute Dachräume

0,25

0,40

3

WÄNDE gegen unbeheizte, frostfrei zu haltende Gebäudeteile (ausgenommen Dachräume) sowie gegen Garagen

0,60

4

WÄNDE erdberührt

0,40

5

WÄNDE (Trennwände) zwischen Wohn- oder Betriebseinheiten

0,90

6

WÄNDE gegen andere Bauwerke an Grundstücks- bzw. Bauplatzgrenzen

0,50

7

WÄNDE (Zwischenwände) innerhalb von Wohn- und Betriebseinheiten

8

TRANSPARENTE BAUTEILE gegen Außenluft2, 3

1,40

9

DACHFLÄCHENFENSTER und sonstige transparente Bauteile horizontal oder in Schrägen gegen Außenluft2

1,70

10

TRANSPARENTE Bauteile vertikal gegen unbeheizte Gebäudeteile4

2,50

11

TÜREN unverglast, gegen Außenluft2

1,70

12

TÜREN unverglast, gegen unbeheizte Gebäudeteile2

2,50

13

TORE Rolltore, Sektionaltor u.dgl. gegen Außenluft

2,50

14

INNENTÜREN

15

DECKEN und DACHSCHRÄGEN jeweils gegen Außenluft und gegen Dachräume (durchlüftet oder ungedämmt)

0,20

0,30

16

DECKEN gegen unbeheizte Gebäudeteile

0,40

17

DECKEN gegen getrennte Wohn- und Betriebseinheiten

0,90

18

DECKEN innerhalb von Wohn- und Betriebseinheiten

19

DECKEN über Außenluft (z.B. über Durchfahrten, Parkdecks

0,20

0,30

20

DECKEN gegen Garagen

0,30

21

BÖDEN erdberührt

0,40

1 Die Anforderungen an kleinflächige Bauteile dürfen angewendet werden, wenn die Summe dieser Bauteilflächen 50m² sowie 10% der konditionierten Hüllfläche nicht überschreiten. Die ÖNORM B 8110-2 (Kondensatfreiheit) ist unbeschadet dessen einzuhalten.

2 Bezogen auf ein Prüfnormmaß von 1,23 m x 1,48 m.

3 Zu den transparenten Bauteilen zählen Fenster, Fenstertüren, verglaste Türen und sonstige transparente Bauteile.

4 Die Konstruktion ist auf ein Prüfnormmaß von 1,23 m x 1,48 m zu beziehen, wobei die Symmetrieebenen an den Rand des Prüfnormmaßes zu legen sind.

Für Dachschrägen mit einer Neigung von mehr als 60° gegenüber der Horizontalen gelten. Ausgenommen sind Gebäude, deren Kohlendioxidemissionen die jeweiligen Anforderungen für Wändenach Abs. 8 lit. a nicht überschreiten.

(11) Abweichend von Punkt 105.2.2 der OIB-Richtlinie 6 gelten für Gebäude und Zubauten mit einer konditionierten Netto-Grundflächemüssen elektrisch betriebene Wärmepumpen eine Gesamtjahresarbeitszahl von weniger als 50 m² nur die Anforderungen nach § 41 Abs. 9zumindest 3 aufweisen.

(12) Abweichend von Punkt 13.1.1 der OIB-Richtlinie 6 gelten fürFür den Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz (Energieausweis) gelten die Anforderungen nach § 4 der Baueingabeverordnung.

*) Fassung LGBl.Nr. 53/2014, 29/2015, 93/2016

Stand vor dem 31.12.2016

In Kraft vom 19.06.2015 bis 31.12.2016

(1) Den im § 40 Abs. 1 § 40a Abs. 1 bis 3 festgelegten Anforderungen wird entsprochen, wenn der § 41a und die OIB-Richtlinie 6, Energieeinsparung und Wärmeschutz, Ausgabe Oktober 2011März 2015, eingehalten wirdwerden; der Punkt 4.5 der OIB-Richtlinie 6 ist jedoch nicht anzuwenden; die Berechnung der Energiekennzahlen hat gemäß dem im Internet auf der Homepage des Österreichischen Instituts für Bautechnik (www.oib.or.at) veröffentlichten Leitfaden Energietechnisches Verhalten von Gebäuden (OIB-Leitfaden), Ausgabe Oktober 2011 – Revision Dezember 2011März 2015, auf den in der OIB-Richtlinie 6 verwiesen wird, zu erfolgen.

(2) Abweichend von Punkt 3.1.1 zweiter Satz4.1 erster Absatz der OIB-Richtlinie 6 dürfen andere Nutzungen mit insgesamt nicht mehr als 100 m² konditionierte Netto-Grundfläche jedenfallserfolgt der Wohnnutzung zugeordnet werdenNachweis der Erfüllung der Anforderungswerte HWBRef, PEB und CO2 für das Standortklima. Abweichend von Punkt 4.1 zweiter Absatz der OIB-Richtlinie 6 erfolgt der Nachweis der Erfüllung der Anforderungen ausschließlich unter Heranziehung der Anforderungswerte HWBRef oder LEK, PEB und CO2 (Abs. 3 bis 7).

(3) Abweichend von Punkt 3.24.2.1 der OIB-Richtlinie 6 sind beimbei Neubau von Wohngebäuden ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf den höchstzulässigen jährlichen Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef) in Abhängigkeit von der Geometrie (charakteristische Länge lclc), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), jeweils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

HWBRef in [kWh/(m2²a)]

PEB in [kWh/(m2a)]

CO2 in [kg/(m2a)]

17,4714,00 x (1+2,3283/lc)

180165

2824

(4) Abweichend von Punkt 3.3.14.2.2 der OIB-Richtlinie 6 sind beimbei Neubau von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf die höchstzulässigen Transmissionswärmeverluste nach den Linien Europäischer Kriterien (LEK), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2), hinsichtlich PEB und CO2 pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

LEK

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

2725

230190

3630

Die Anforderungen an PEB und CO2 gelten für Bürogebäude. Für andere Nicht-Wohngebäude gelten analoge Anforderungen in Abhängigkeit von deren Nutzungsprofilen; diese Werte dürfen im Falle notwendiger Raumlufttechnik und Kühltechnik im Ausmaß von 65 kWh/(m²a) bei PEB bzw. 11 kg/(m²a) bei CO2 überschritten werden. Die Anforderungen an PEB und CO2 beziehen sich auf eine Geschosshöhe von 3 m.

(5) Abweichend von Punkt 3.4.14.2.1 der OIB-Richtlinie 6 sind bei einer größerengrößerer Renovierung von Wohngebäuden ausschließlich folgende Anforderungen bezogen auf den höchstzulässigen jährlichen Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef) in Abhängigkeit von der Geometrie (charakteristische Länge lclc), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), jeweils pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

HWBRef in [kWh/(m2²a)]

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

28,3421,00 x (1+1,8632,5/lc)

230210

3834

(6) Abweichend von Punkt 3.4.2 der OIB-Richtlinie 6 ist bei einer größeren Renovierung von Wohngebäuden mit Wärmerückgewinnung der höchstzulässige Heizwärmebedarf (HWB) nicht um 8 kWh/(m²a) zu reduzieren.

(7) Abweichend von Punkt 3.5.14.2.2 der OIB-Richtlinie 6 sind bei einer größerengrößerer Renovierung von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 folgende Anforderungen bezogen auf die höchstzulässigen Transmissionswärmeverluste nach den Linien Europäischer Kriterien (LEK), auf den höchstzulässigen jährlichen Primärenergiebedarf (PEB) und auf die höchstzulässigen jährlichen Kohlendioxidemissionen (CO2CO2), hinsichtlich PEB und CO2CO2 pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche, einzuhalten:

LEK

PEB in [kWh/(m2²a)]

CO2 in [kg/(m2²a)]

3630

300260

4842

Der Abs. 4 zweiter, dritter und vierter Satz ist sinngemäß anzuwenden.

(87) Die Anforderungen an den Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef), den Primärenergiebedarf (PEB) und die Kohlendioxidemissionen (CO2CO2) nach den Abs. 3, 4, 5 und 7 bis 6 beziehen sich auf das Referenzklima gemäß OIB-Leitfaden. Für Standorte mit mehr als 3.600 Heizgradtagen (HGT) ergeben sich die Anforderungen an den Referenz-Heizwärmebedarf (HWBRef), den Primärenergiebedarf (PEB) und die Kohlendioxidemissionen (CO2CO2) in Anwendung folgender Formel (Klimakorrektur), wobei dies für:

AnforderungStandortklima = AnforderungReferenzklima x (3.600+0,33 x (HGTStandort - 3.600)) /3.600

HGT: Heizgradtagezahl 20/12 gemäß ÖNORM B 8110-5

(8) Die Anforderungen nach den Heizwärmebedarf erst ab dem 1. Jänner 2017 gilt:Punkten 4.3 und 5.2 der OIB-Richtlinie 6 sind auch erfüllt

AnforderungStandortklima = AnforderungReferenzklima x

(3.600+0,33 x (HGTStandort - 3.600))
3.600

HGT: Heizgradtagezahl 20/12 gemäß ÖNORM B 8110-5.“

a)

bei Neubau von Wohngebäuden, deren jährliche Kohlendioxidemissionen den Wert von 13 kg/(m²a) konditionierter Brutto-Grundfläche nicht überschreiten;

b)

bei größerer Renovierung von Wohngebäuden, deren jährliche Kohlendioxidemissionen den Wert von 17 kg/(m²a) konditionierter Brutto-Grundfläche nicht überschreiten.

(9) Abweichend von Punkt 44.8 der OIB-Richtlinie 6 wirdgilt der sommerliche Wärmeschutz für Wohngebäude bei Neubau und größerer RenovierungVerwendung von Nicht-Wohngebäuden der Gebäudekategorien 1 bis 12 keine Anforderung an den Endenergiebedarf gestelltaußen liegenden Jalousien, Raffstoren, Rollläden oder Fensterläden jedenfalls als erfüllt.

(10) Abweichend von Punkt 10.25 der OIB-Richtlinie 6 dürfen bei Neubau oder Renovierung eines Gebäudes oder Gebäudeteiles sowie bei der Erneuerung eines Bauteiles bei konditionierten Räumen folgende Wärmedurchgangskoeffizienten (Uvon Gebäuden elektrische Direkt-Werte) bei nachstehend genannten, wärmeübertragenden BauteilenWiderstandsheizungen nicht überschrittenals Hauptheizungssystem eingebaut und eingesetzt werden:

Bauteil

U-Wert [W/m²K]

Standard

Kleinfläche1

1

WÄNDE gegen Außenluft

0,30

0,40

2

WÄNDE gegen unbeheizte oder nicht ausgebaute Dachräume

0,25

0,40

3

WÄNDE gegen unbeheizte, frostfrei zu haltende Gebäudeteile (ausgenommen Dachräume) sowie gegen Garagen

0,60

4

WÄNDE erdberührt

0,40

5

WÄNDE (Trennwände) zwischen Wohn- oder Betriebseinheiten

0,90

6

WÄNDE gegen andere Bauwerke an Grundstücks- bzw. Bauplatzgrenzen

0,50

7

WÄNDE (Zwischenwände) innerhalb von Wohn- und Betriebseinheiten

8

TRANSPARENTE BAUTEILE gegen Außenluft2, 3

1,40

9

DACHFLÄCHENFENSTER und sonstige transparente Bauteile horizontal oder in Schrägen gegen Außenluft2

1,70

10

TRANSPARENTE Bauteile vertikal gegen unbeheizte Gebäudeteile4

2,50

11

TÜREN unverglast, gegen Außenluft2

1,70

12

TÜREN unverglast, gegen unbeheizte Gebäudeteile2

2,50

13

TORE Rolltore, Sektionaltor u.dgl. gegen Außenluft

2,50

14

INNENTÜREN

15

DECKEN und DACHSCHRÄGEN jeweils gegen Außenluft und gegen Dachräume (durchlüftet oder ungedämmt)

0,20

0,30

16

DECKEN gegen unbeheizte Gebäudeteile

0,40

17

DECKEN gegen getrennte Wohn- und Betriebseinheiten

0,90

18

DECKEN innerhalb von Wohn- und Betriebseinheiten

19

DECKEN über Außenluft (z.B. über Durchfahrten, Parkdecks

0,20

0,30

20

DECKEN gegen Garagen

0,30

21

BÖDEN erdberührt

0,40

1 Die Anforderungen an kleinflächige Bauteile dürfen angewendet werden, wenn die Summe dieser Bauteilflächen 50m² sowie 10% der konditionierten Hüllfläche nicht überschreiten. Die ÖNORM B 8110-2 (Kondensatfreiheit) ist unbeschadet dessen einzuhalten.

2 Bezogen auf ein Prüfnormmaß von 1,23 m x 1,48 m.

3 Zu den transparenten Bauteilen zählen Fenster, Fenstertüren, verglaste Türen und sonstige transparente Bauteile.

4 Die Konstruktion ist auf ein Prüfnormmaß von 1,23 m x 1,48 m zu beziehen, wobei die Symmetrieebenen an den Rand des Prüfnormmaßes zu legen sind.

Für Dachschrägen mit einer Neigung von mehr als 60° gegenüber der Horizontalen gelten. Ausgenommen sind Gebäude, deren Kohlendioxidemissionen die jeweiligen Anforderungen für Wändenach Abs. 8 lit. a nicht überschreiten.

(11) Abweichend von Punkt 105.2.2 der OIB-Richtlinie 6 gelten für Gebäude und Zubauten mit einer konditionierten Netto-Grundflächemüssen elektrisch betriebene Wärmepumpen eine Gesamtjahresarbeitszahl von weniger als 50 m² nur die Anforderungen nach § 41 Abs. 9zumindest 3 aufweisen.

(12) Abweichend von Punkt 13.1.1 der OIB-Richtlinie 6 gelten fürFür den Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz (Energieausweis) gelten die Anforderungen nach § 4 der Baueingabeverordnung.

*) Fassung LGBl.Nr. 53/2014, 29/2015, 93/2016

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten