§ 102 EO Superädifikate

Exekutionsordnung

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 01.03.2008 bis 31.12.9999

(1) Bei Liegenschafteneinem Superädifikat, für das bei Gericht keine Urkunde über den Erwerb des Eigentums durch Hinterlegung aufgenommen wurde, hat der Gläubiger das Eigentum oder den Besitz des Verpflichteten zu behaupten und durch Urkunden glaubhaft zu machen. Fehlt die in ein öffentliches Buch nicht eingetragen sindurkundliche Bescheinigung, so haben der Exekutionsbewilligung Erhebungen des Vollstreckungsorgans und eine Einvernahme des Verpflichteten über die Frage des Eigentums oder des Besitzes voranzugehen. Nach Bewilligung der Exekution hat das Gericht, welchesExekutionsgericht von Amts wegen unverzüglich die Zwangsverwaltung bewilligt, wenn es nicht selbst Executionsgericht ist, das Executionsgericht vonpfandweise Beschreibung des Superädifikats (§§ 90 ff) zu Gunsten der Bewilligung der Zwangsverwaltung zu verständigen und um den Vollzug zu ersuchenvollstreckbaren Forderung des betreibenden Gläubigers anzuordnen.

(2) Das Executionsgericht hat, sobald es eine Zwangsverwaltung bewilligt oder um den Vollzug einer bewilligten Zwangsverwaltung ersucht wird, in Gemäßheit der §§. 99 und 100 vorzugehen. Die bewilligte Zwangsverwaltung ist in dem Protokolleim Protokoll über eine vorausgegangene pfandweise Beschreibungdie Vornahme der Liegenschaft (§§. 90 ff.)pfandweisen Beschreibung anzumerken.

(3) Nach ÜbergabeSobald die Bewilligung der Liegenschaft an den VerwalterZwangsverwaltung angemerkt wurde, kann die bewilligte Zwangsverwaltung gegen jeden späteren Erwerber der Liegenschaftdes Superädifikats durchgeführt werden.

Stand vor dem 29.02.2008

In Kraft vom 01.08.1989 bis 29.02.2008

(1) Bei Liegenschafteneinem Superädifikat, für das bei Gericht keine Urkunde über den Erwerb des Eigentums durch Hinterlegung aufgenommen wurde, hat der Gläubiger das Eigentum oder den Besitz des Verpflichteten zu behaupten und durch Urkunden glaubhaft zu machen. Fehlt die in ein öffentliches Buch nicht eingetragen sindurkundliche Bescheinigung, so haben der Exekutionsbewilligung Erhebungen des Vollstreckungsorgans und eine Einvernahme des Verpflichteten über die Frage des Eigentums oder des Besitzes voranzugehen. Nach Bewilligung der Exekution hat das Gericht, welchesExekutionsgericht von Amts wegen unverzüglich die Zwangsverwaltung bewilligt, wenn es nicht selbst Executionsgericht ist, das Executionsgericht vonpfandweise Beschreibung des Superädifikats (§§ 90 ff) zu Gunsten der Bewilligung der Zwangsverwaltung zu verständigen und um den Vollzug zu ersuchenvollstreckbaren Forderung des betreibenden Gläubigers anzuordnen.

(2) Das Executionsgericht hat, sobald es eine Zwangsverwaltung bewilligt oder um den Vollzug einer bewilligten Zwangsverwaltung ersucht wird, in Gemäßheit der §§. 99 und 100 vorzugehen. Die bewilligte Zwangsverwaltung ist in dem Protokolleim Protokoll über eine vorausgegangene pfandweise Beschreibungdie Vornahme der Liegenschaft (§§. 90 ff.)pfandweisen Beschreibung anzumerken.

(3) Nach ÜbergabeSobald die Bewilligung der Liegenschaft an den VerwalterZwangsverwaltung angemerkt wurde, kann die bewilligte Zwangsverwaltung gegen jeden späteren Erwerber der Liegenschaftdes Superädifikats durchgeführt werden.

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