Entscheidungen zu § 18 Abs. 8 WG 2001

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

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Entscheidungen 1-11 von 11

TE OGH 2001/4/26 6Ob244/00a

Entscheidungsgründe: Die Beklagte räumte Ende 1994 ihrer Kundin Maria S***** einen Überziehungskredit von 770.000 S ein. Der Überziehungsrahmen auf ihrem Girokonto betrug damit insgesamt 1,5 Mio S, der in der Folge überschritten wurde. Maria S***** wurde daher zu Ostern 1995 von ihrer Kundenbetreuerin Patricia S*****, die von der Beklagten inzwischen entlassen wurde, aufgefordert, eine Besicherung des aushaftenden Debetsaldos beizubringen. Maria S***** wies darauf hin, dass si... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.04.2001

TE OGH 1999/11/23 7Ob281/99w

Begründung: Über Anzeige der Gendarmerie, dass Gertraud N*****, die Tochter des nach einem Schlaganfall im Jahre 1994 geistig verwirrten 83-jährigen Betroffenen diesen vernachlässige, wurde mit Beschluss des Bezirksgerichtes Linz-Land vom 4. 2. 1998 der Sohn E***** N***** zum einstweiligen Sachwalter u.a. zur Sicherstellung und Verwahrung allenfalls vorhandenen Vermögens bestellt. Dieser teilte unter anderem am 4. 3. 1998 mit, dass nach seinen Aufzeichnungen und Mitteilungen ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.11.1999

TE OGH 1997/3/18 1Ob2309/96g

Entscheidungsgründe: Nach dem am 3.8.1990 verstorbenen Josef M***** war ein Verlassenschaftsverfahren anhängig. Die Klägerin als einziges Kind des Verstorbenen konnte von dem vom Abhandlungsgericht als Gerichtskommissär beauftragten Notar erst im Mai 1991 ausfindig gemacht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war ein Verlassenschaftskurator bestellt. Kurz nach Einleitung der Verlassenschaftsabhandlung wurden dem Gerichtskommissär von der Schwägerin des Verstorbenen ein Bargeldbetrag, S... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.03.1997

TE OGH 1994/11/23 1Ob613/94 (1Ob634/94)

Begründung: Die erbl. Schwester hat als Testamentserbin die unbedingte Erbserklärung abgegeben; die pflichtteilsberechtigten Eltern der Erblasserin haben auf ihre Ansprüche verzichtet. Das eidesstättige Vermögensbekenntnis vom 17.2.1993 weist Aktiven von S 340.453,52 und Passiven von S 116.055,87 aus. Vier von der Erbin bei der Todfallsaufnahme als weiterer Nachlaß bezeichnete, jedoch in Verwahrung des Zweitrevisionsrekurswerbers befindliche Sparbücher wurden in das eidesstättige ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.11.1994

TE OGH 1992/1/23 12Os95/91

Gründe: In dem Finanzstrafverfahren gegen Josef M***** ua, (nunmehr) AZ 24 b Vr 3177/88 des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, beantragte die Staatsanwaltschaft am 3.April 1987 beim Untersuchungsrichter die "Anordnung der Sperre des (für ein Überbringersparbuch bestehenden) Kontos Nr. ***** bei der C*****, weil darauf offensichtlich" den (ua wegen des Finanzvergehens nach § 33 Abs. 2 lit. a FinStrG in Voruntersuchung gezogenen) Beschuldigten Alexander Claus F***** und Youssef ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.01.1992

RS OGH 1992/1/23 12Os95/91

Norm: FinStrG §207a KWG 1979 §18 Abs8 StPO §143 Abs1 FinStrG Art. 1 § 207a heute FinStrG Art. 1 § 207a gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025 FinStrG Art. 1 § 207a gültig von 30.12.2014 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.01.1992

RS OGH 1992/1/23 12Os95/91

Norm: KWG 1979 §18 Abs8
Rechtssatz: Die Vorschrift des § 18 Abs 8 KWG betrifft nur Namenssparbücher, nicht aber Überbringersparbücher. Die Vorschrift des Paragraph 18, Absatz 8, KWG betrifft nur Namenssparbücher, nicht aber Überbringersparbücher. Entscheidungstexte 12 Os 95/91 Entscheidungstext OGH 23.01.1992 12 Os 95/91 Veröff: JBl 1993,798 = EvBl 1992/97 S... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.01.1992

TE OGH 1988/6/14 4Ob558/88

Begründung: Der inzwischen (28. Juli 1985) verstorbene Vater des Klägers bestellte zur Sicherung von Forderungen, die den Beklagten aus den mit dem Kläger und seiner Frau am 22. Juli 1985 abgeschlossenen (Unter-)mietvertrag über eine Wohnung im Hause der Beklagten in Pinsdorf 175 entstehen würden, das Sparbuch der S*** V*** 0010-342657 mit dem Losungswort "Miete Sohn" mit einem Einlagenstand von S 50.000,-- als "Zwischenpfand", das nach Bestellung einer Bankgarantie wieder ausge... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.06.1988

RS OGH 2001/4/26 4Ob558/88, 6Ob244/00a

Norm: ABGB §447 KWG 1979 §18 Abs8 ABGB § 447 heute ABGB § 447 gültig ab 01.01.1812
Rechtssatz: Ein Sparbuch ist keine "Barkaution", weil die Kreditunternehmung zwar berechtigt, aber nicht verpflichtet ist, an jeden Vorleger einer Sparurkunde, die auf eine bestimmte Bezeichnung, insbeso... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.06.1988

TE OGH 1985/4/18 7Ob537/85

Entscheidungsgründe: Herta D tätigte im Jahre 1982 bei der beklagten Partei eine Spareinlage über S 200.000,-, über die ein auf ihren Namen lautendes Sparbuch mit dem Losungswort 'Johannes' ausgestellt wurde. Am 2.11.1982 übergab sie das Sparbuch unter Bekanntgabe des Losungswortes dem Kläger. Die beklagte Partei verweigerte die Auszahlung des Sparguthabens an den Kläger, weil auch Herta D Anspruch auf das Guthaben erhebe und zwischen ihr und dem Kläger ein Rechtsstreit über das S... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.04.1985

RS OGH 1999/11/23 7Ob537/85, 4Ob558/88, 1Ob613/94 (1Ob634/94), 1Ob2309/96g, 7Ob281/99w

Norm: KWG 1979 §18 Abs1KWG 1979 §18 Abs8
Rechtssatz: Bei einem auf Namen lautenden Sparbuch trifft die Kreditunternehmung keine unbedingte Zahlungspflicht. Sie kann den Nachweis der materiellen Berechtigung des Präsentators der Sparurkunde verlangen. Entscheidungstexte 7 Ob 537/85 Entscheidungstext OGH 18.04.1985 7 Ob 537/85 Veröff: EvBl 1985/160 S 725 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.04.1985

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