Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: Vorverfahren 1. Der Beschwerdeführer, ein iranischer Staatsangehöriger, stellte erstmals am 08.11.2018 einen Antrag auf internationalen Schutz. Als Fluchtgrund gab er an, dass er von der Familie seiner Exfrau verfolgt werde, weil diese durch die Scheidung „in ihrer Ehre verletzt“ worden sei. Im Fall einer Rückkehr in den Iran fürchte er, deswegen getötet zu werden. 2. Mit Bescheid vom 23.04.2019 wies das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (im ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am 25.04.2016 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Der Beschwerdeführer wurde am 25.04.2016 durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes einvernommen und gab zu seinem Fluchtgrund an, dass sein Vater als Leibwächter für ein Mitglied des afghanischen Parlaments gearbeitet habe. Der Vate... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin brachte am 18.05.2018, vertreten durch ihre Mutter XXXX , beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl einen Antrag auf internationalen Schutz im Sinne des § 2 Abs. 1 Z. 13 AsylG ein. Sie gab an, dass sie den Namen XXXX führt, Staatsangehörige der Russischen Föderation ist und am 06.05.2018 geboren wurde. Die Mutter brachte vor, dass Sie die BF keine eigenen Fluchtgründe bzw. Rückkehrbefürchtungen habe und der Antrag sich... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin (im Folgenden: BF) ist Staatsangehörige der Russischen Föderation, gehört der tschetschenischen Volksgruppe an, ist Muslimin, reiste erstmals im Dezember 2012 illegal ins Bundesgebiet ein und stellte hier am 05.12.2012 einen Antrag auf internationalen Schutz. In einer Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 05.12.2012 sowie einer Einvernahme beim Bundesasylamt am 19.02.2012 begründete ... mehr lesen...