Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge: der BF), ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation, stellte nach illegaler Einreise in das Bundesgebiet am 13.11.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz, zu welchem er am selben Tag durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt wurde, wobei er seinen russischen Reisepass vorlegte. Er gab an, der Volksgruppe der Tschetschenen sowie der Religionsgemei... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer (in Folge: „BF“), ein männlicher Staatsangehöriger Syriens, stellte am 14.06.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. 2. Am 16.06.2022 fand vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes die Erstbefragung des BF statt. Dabei gab er zu seinen Fluchtgründen befragt an, dass er wegen des Krieges sein Heimatland verlassen habe; außerdem habe er Schulden. 3. Am 28.04.20... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 04.10.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der nach Rücküberstellung aus der Schweiz erfolgten Erstbefragung durch ein Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 18.07.2023 gab er an, dass er aus der Provinz Laghman stamme. Im Herkunftsstaat würden seine Eltern sowie drei Schwestern und zwei Brüder le... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 14.05.2023 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde am folgenden Tag vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt. Im Rahmen seiner Erstbefragung brachte er vor, Staatsangehöriger von Afghanistan zu sein und aus der Provinz Kabul zu stammen. Er habe sein Herkunftsland im März 2023 verlassen und wäre über den... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 16.09.2023 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Bei der am selben Tag erfolgten Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab der Beschwerdeführer an, dass er der Volksgruppe der Paschtunen und dem muslimischen Glauben angehöre sowie minderjährig sei. Er stamme aus der Provinz ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge „BF“), ein Staatsangehöriger der Russischen Föderation, stellte am 23.07.2023 ebenso wie seine Mutter und seine 4 Geschwister einen Antrag auf internationalen Schutz. 2. Im Rahmen der am selben Tag erfolgten niederschriftlichen Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes gab der BF an, in XXXX in Afghanistan geboren worden und ledig zu sein. Seine Mutter... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer reiste illegal nach Österreich ein und stellte hier am 08.05.2024 den gegenständlichen Antrag auf internationalen Schutz. Am selben Tag (08.05.2024) fand unter Beiziehung eines Dolmetschers für die Sprache Farsi die Erstbefragung des Beschwerdeführers vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes statt. Dabei gab der Beschwerdeführer zu seinen Fluchtgründen an: „Es hat vor ca. einem Ja... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF), ein afghanischer Staatsangehöriger, reiste mit seinen Familienangehörigen zu einem unbekannten Zeitpunkt illegal in das Bundesgebiet ein wo er und seine Familienangehörigen am 14.07.2014 einen Antrag auf internationalen Schutz stellte. Am gleichen Tag fand die Erstbefragung vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes statt. 2. Am 04.11.2014 fand jeweils eine niedersc... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 0. Diese Entscheidung dient der Umsetzung des VwGH-Erkenntnis vom XXXX mit welchem dieser die erhobene Revision gegen das hg Erkenntnis BVwG vom XXXX , i) soweit sie sich gegen die Versagung der Zuerkennung des Status eines Asylberechtigten wandte, zurückwies, und ii) im Übrigen das soeben zitierte hg Erkenntnis aufhob. 0. Diese Entscheidung dient der Umsetzung des VwGH-Erkenntnis vom römisch 40 mit welchem di... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, reiste am 29.09.2022 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Er gab bei der Erstbefragung am folgenden Tag an, dass der paschtunischen Volksgruppe angehöre und aus Nangarhar stamme. Der Beschwerdeführer habe im Herkunftsstaat neun Jahre lang die Grundschule besucht und sei A... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 30.06.2023 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am selben Tag erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er der paschtunischen Volksgruppe angehören und aus Nangarhar stamme. Er habe im Herkunftsstaat zwölf Jahre die Grundschule besucht und keinen Beruf ausgeübt. Im Herkunftsstaat würden die Eltern, sieben B... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte nach illegaler Einreise am 25.08.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz und wurde am 26.08.2022 vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt. Dabei gab er an, aus der Provinz Kabul zu stammen und der tadschikischen Volksgruppe anzugehören. Er habe sechs Jahre die Grundschule besucht. Im Herkunftsstaat würden seine Elt... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, reiste am 01.07.2023 illegal in das österreichische Bundesgebiet ein und stellte am selben Tag einen Antrag auf internationalen Schutz. Am folgenden Tag wurde er vor einem Organ des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt. Im Rahmen seiner Erstbefragung brachte er vor, Staatsangehöriger von Afghanistan zu sein, dem islamischen Glauben sunnitis... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 20.10.2023 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Er begab sich am 22.10.2023 nach Deutschland, von wo aus er am 13.11.2023 nach Österreich rücküberstellt wurde. Bei der am 13.11.2023 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er der tadschikischen Volksgruppe angehöre und Moslem sei. Er habe seinen Wohnsitz in Kunduz... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführerin, eine somalische Staatsangehörige, stellte am 18.12.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am selben Tag erfolgte eine Erstbefragung vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes. Am 12.10.2023 fand eine niederschriftliche Einvernahme der Beschwerdeführerin vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl statt. 3. Mit im
Spruch: angefochtenen Bescheid des Bundesamtes für Fremdenwese... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 10.09.20223 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der nach illegaler Weiterreise nach Deutschland und Rücküberstellung am 29.04.2023 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er im Herkunftsstaat eine zwölfjährige Schulausbildung absolviert habe und nach einer militärischen Ausbildung Soldat gewesen sei. Er habe... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 16.09.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am 18.09.2022 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er der tadschikischen Volksgruppe angehöre und Moslem sei. Er habe seinen Wohnsitz in Nangarhar gehabt und es seien dort seine Eltern und acht Geschwister aufhältig. Der Beschwerdeführer habe sich nach de... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 09.09.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der nach illegaler Weiterreise und Rücküberstellung aus Belgien am 22.11.2023 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er ein aus Nangarhar stammender Angehöriger der paschtunischen Volksgruppe sei. Er habe im Herkunftsstaat neun Jahre die Grundschule besucht und... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 26.08.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am 27.08.2022 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er ein aus Nangarhar stammender Angehöriger der paschtunischen Volksgruppe sei. Er habe im Herkunftsstaat zehn Jahre die Grundschule besucht und als Angestellter gearbeitet. Im Herkunftsstaat würden seine... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 19.09.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am 21.09.2022 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass er Angehöriger der paschtunischen Volksgruppe sei und aus der Provinz Nangarhar stamme. Im Herkunftsstaat würden seine Gattin und zwei Kinder sowie seine Eltern und Geschwister im Herkunftsgebiet leben. E... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte am 26.10.2022 nach illegaler Einreise einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am 27.10.2022 erfolgten Erstbefragung gab er an, dass seine Volksgruppenzugehörigkeit unbekannt wäre und er Moslem sei. Er habe seinen Wohnsitz in Mazar-e Sharif gehabt und es seien dort seine Eltern, fünf Brüder und zwei Schwestern aufhältig. Der Beschwerde... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1.1. Der Erstbeschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan und Angehöriger der Volksgruppe der Pashai stellte nach illegaler Einreise am 03.08.2023 einen Antrag auf internationalen Schutz. Bei der am selben Tag erfolgten Erstbefragung gab er an, dass seine Eltern, drei Brüdern und vier Schwestern in der Provinz Laghman in Afghanistan leben würden. Der Beschwerdeführer habe den Herkunftsstaat vor etwa 23 ... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Beschwerdeführer, ein Staatsangehöriger von Afghanistan, stellte nach illegaler Einreise am 16.10.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz. Der Beschwerdeführer verließ in der Folge das österreichische Bundesgebiet und begab sich in die Schweiz, wo er am 28.10.2022 ebenfalls einen Asylantrag stellte. Er wurde, nachdem er am 15.06.2023 von der Schweiz nach Österreich rücküberstellt wurde, am 16.06.2023... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Der Erstbeschwerdeführer (in der Folge: BF1) ist der Sohn der Zweitbeschwerdeführerin (in der Folge: BF2) und der Vater der minderjährigen Drittbeschwerdeführerin (in der Folge: BF3). Die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Syrien. In Bezug auf den Erstbeschwerdeführer und die minderjährige Drittbeschwerdeführerin liegt ein Familienverfahren gemäß § 34 AsylG 2005 vor; aufgrund der Gleichgelagertheit der... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführer:innen gelangten unter Umgehung der Einreisevorschriften nach Österreich und stellten am 14.10.2022 einen Antrag auf internationalen Schutz. Am 15.10.2022 wurden der Erstbeschwerdeführer und die Fünftbeschwerdeführerin von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes erstbefragt. 2. Am 29.02.2024 erfolgte die niederschriftliche Einvernahme des Erstbeschwerdeführers und der Fünftbeschwerdefüh... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Am 23.10.2024 stellte der Vater der beschwerdeführenden Partei einen Antrag auf internationalen Schutz für seine Tochter. Die am 05.05.2025 bei der belangten Behörde eingebrachte Säumnisbeschwerde wurde am 19.09.2025 dem Bundesverwaltungsgericht vorgelegt. Das Bundesverwaltungsgericht führte am 25.02.2026 eine öffentliche, mündliche Verhandlung durch, zu der die belangte Behörde unentschuldigt nicht erschienen i... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Am 23.10.2024 stellte der Vater der beschwerdeführenden Partei einen Antrag auf internationalen Schutz für seine Tochter. Die am 05.05.2025 bei der belangten Behörde eingebrachte Säumnisbeschwerde wurde am 19.09.2025 dem Bundesverwaltungsgericht vorgelegt. Das Bundesverwaltungsgericht führte am 25.02.2026 eine öffentliche, mündliche Verhandlung durch, zu der die belangte Behörde unentschuldigt nicht erschienen i... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1.1. Der Erst- und die Zweitbeschwerdeführerin sind ein Ehepaar und die Eltern des im Zeitpunkt der Antragsstellung minderjährigen Drittbeschwerdeführers, des minderjährigen Viertbeschwerdeführers und der minderjährigen Fünftbeschwerdeführerin. Alle fünf Beschwerdeführer sind syrische Staatsangehörige arabischer Volksgruppenzugehörigkeit und stellten nach unrechtmäßiger Einreise in das österreichische Bundesge... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Bei den beschwerdeführenden Parteien (in weiterer Folge kurz als „bP“ bzw. entsprechend der Reihenfolge ihrer Nennung im
Spruch: jeweils als „bP1“ - „bP7“ bezeichnet) handelt es sich um einen gemeinsamen Familienverband. Bei bP1 handelt es sich um den Vater, bei bP6 um die Mutter der bP2 – bP5 sowie der bP7. Die bP 1 – bP6 stellten nach gemeinsamer illegaler Einreise ins Bundesgebiet am 13.10.2022 die gegenstän... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: 1. Die Beschwerdeführer reisten gemeinsam unrechtmäßig in das Bundesgebiet ein und stellten der BF1 und die BF2 für sich und ihre minderjährigen Kinder (BF4 bis BF6) sowie der BF3 eigenständig am 27.10.2023 einen Antrag auf internationalen Schutz. Befragt nach den Fluchtgründen führten der BF1, die BF2, der BF3 und der BF4 vor Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes im Zuge einer Erstbefragung am selben... mehr lesen...