Entscheidungen zu § 8 Abs. 6 FZG

Verwaltungsgerichtshof

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Entscheidungen 1-5 von 5

RS Vwgh Erkenntnis 1989/11/28 88/08/0301

Stammrechtssatz Große Fahrlässigkeit nach § 8 Abs 6 EFZG ist anzunehmen, wenn eine auffallende und ungewöhnliche Verletzung einer Sorgfaltspflicht vorliegt und der Eintritt eines Schaden als wahrscheinlich und nicht als möglich bloß voraussehbar war (Hinweis auf E 7.12.1983, 82/08/0092, VwSlg 11251 A/1983). Im RIS seit 11.07.2001 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 28.11.1989

RS Vwgh Erkenntnis 1988/11/10 88/08/0236

Rechtssatz: Eine Feststellung, dass die Gefahrenstelle an der Maschine nicht entsprechend den Erfordernissen der AAV abgesichert war, würde für sich allein noch nicht den Schluss auf das Vorliegen grober Fahrlässigkeit zulassen. Um von grober Fahrlässigkeit sprechen zu können, müsste der Eintritt des Schadens (des Unfalles) auf Grund der fehlenden Absicherung vielmehr als wahrscheinlich vorauszusehen gewesen sein. Dies wäre etwa dann der Fall, wenn eine Unfallverhütungsvorschrif... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 10.11.1988

RS Vwgh Erkenntnis 1988/11/10 88/08/0236

Rechtssatz: Große Fahrlässigkeit nach § 8 Abs 6 EFZG ist anzunehmen, wenn eine auffallende und ungewöhnliche Verletzung einer Sorgfaltspflicht vorliegt und der Eintritt eines Schaden als wahrscheinlich und nicht als möglich bloß voraussehbar war (Hinweis auf E 7.12.1983, 82/08/0092, VwSlg 11251 A/1983). Im RIS seit 01.12.2006 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 10.11.1988

RS Vwgh Erkenntnis 1988/11/10 88/08/0236

Rechtssatz: Der Bf wendet mit Recht ein, dass die Behörde nicht geprüft habe, ob der Unfall, weil die Schutzvorrichtung vor der Reinigung der Walzen auf jeden Fall hätte abgenommen werden müssen, nicht auch dann eingetreten wäre, wenn die Schutzvorrichtung der Maschinen so gestaltet gewesen wäre, dass sie ohne Hilfsmittel nicht abnehmbar gewesen wäre. Eine Auseinandersetzung mit dieser die adäquate Kausalität der zur Last gelegten Schutzgesetzverletzung betreffenden Frage wäre d... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 10.11.1988

RS Vwgh Erkenntnis 1988/11/10 88/08/0236

Rechtssatz: Das Zuwiderhandeln gegen Unfallverhütungsvorschriften für sich allein muss nicht in jedem Fall grobe Fahrlässigkeit begründen (vgl. u. a. Arb 9835 und 10.087, ergangen zu § 334 ASVG). Im RIS seit 01.12.2006 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 10.11.1988

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