Entscheidungen zu § 40 Abs. 1 BWG

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

8 Dokumente

Entscheidungen 1-8 von 8

TE OGH 2010/7/28 9Ob75/09h

Begründung: Die Kläger schlossen am 4. 10. 2005 mit dem Vermögensberater K***** M***** einen Vermögensverwaltungsvertrag und leisteten in der Folge auf dessen Konto bei der Beklagten verschiedene zur Veranlagung bestimmte Zahlungen. Tatsächlich wurden diese Gelder von M***** nicht gewinnbringend veranlagt, sondern zur Befriedigung eigener Luxusbedürfnisse verwendet. Er wurde deshalb - und wegen 99 weiterer Geschädigter - wegen des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betrugs nach... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.07.2010

TE OGH 2010/7/22 8Ob166/09h

Begründung: Die Kläger begehren den Ersatz des Kapitalverlusts, den sie aus mit einem rechtskräftig verurteilten Betrüger abgeschlossenen Vermögensverwaltungsverträgen erlitten haben. Die Erstklägerin nahm im Zeitraum 1999 bis 2006 und der Zweitkläger von 2003 bis ebenfalls 2006 mehrere Zahlungen an den Vermögensberater vor. Ihre Ansprüche gegenüber der Beklagten stützen die Kläger auf die Verletzung von Sorgfaltspflichten nach §§ 39 ff BWG sowie auf vertragliche Schutz- und Sorgfal... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 22.07.2010

TE OGH 2008/7/10 8Ob84/08y

Entscheidungsgründe: Die Firma Dr. Z***** GmbH (in der Folge: „Gesellschaft") war außerbücherliche Eigentümerin eines Grundstücks in Salzburg mit dem darauf errichteten Haus, F*****gasse *****. Selbstständig vertretungsbefugter Geschäftsführer dieser Gesellschaft war Mag. Christoph Z*****. Dieser und sein Vater waren als Steuerberater für die Erst- und Zweitkläger tätig. Mit Kaufvertrag vom 20. 12. 1999 verkaufte die Gesellschaft die Liegenschaft „F*****gasse *****" an die drei Klä... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.07.2008

TE OGH 2007/11/7 6Ob222/07a

Kopf: Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Pimmer als Vorsitzenden und durch die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Schenk sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Schramm, Dr. Gitschthaler und Univ.-Prof. Dr. Kodek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei R***** reg.Gen.m.b.H., *****, vertreten durch Czernich Hofstädter Guggenberger & Partner Rechtsanwälte in Innsbruck, gegen... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 07.11.2007

RS OGH 2007/11/7 6Ob222/07a

Norm: BWG §40 Abs1 Z1
Rechtssatz: Anonyme Wertpapierdepots sind seit 1. 8. 1996 gemäß § 40 Abs 1 Z1 BWG idF BGBl Nr. 446/1996 nicht mehr zulässig (so schon ausführlich 7 Ob 186/01f = SZ 74/182). Entscheidungstexte 6 Ob 222/07a Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 222/07a European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:200... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.11.2007

RS OGH 2007/11/7 6Ob222/07a

Norm: BWG §40 Abs1 Z1
Rechtssatz: Anonyme Wertpapierdepots sind seit 1. 8. 1996 gemäß § 40 Abs 1 Z1 BWG idF BGBl Nr. 446/1996 nicht mehr zulässig (so schon ausführlich 7 Ob 186/01f = SZ 74/182). Entscheidungstexte 6 Ob 222/07a Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 222/07a European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:200... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.11.2007

TE OGH 2007/9/28 9Ob108/06g

Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist die Nichte der am 11. 5. 1909 geborenen Ida A*****, welche am 14. 2. 2005 verstorben ist. Diese unterhielt bei der E***** Bank ***** (im folgenden kurz: E*****), der Rechtsvorgängerin der Beklagten, ein Sparbuch mit der Nummer 43500-01517. Zwischen Ida A***** und der Klägerin bestand eine enge vertrauensvolle Beziehung. Insbesondere half diese Ida A***** bei der Abwicklung ihrer Bankgeschäfte und war daher auch auf deren Girokonto zeichnungsbe... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.09.2007

RS OGH 2007/9/28 9Ob108/06g, 8Ob84/08y, 8Ob145/09w, 8Ob166/09h, 9Ob75/09h, 4Ob170/11w, 2Ob103/15h, 8

Norm: BWG §32 Abs4 Z2BWG §40 Abs1
Rechtssatz: Der Schutzzweck des § 32 Abs 4 Z 2 BWG bzw § 40 Abs 1 BWG ist in der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu sehen, nicht aber darin, zivilrechtliche Schranken zu Gunsten des einen oder anderen Anspruchswerbers auf ein Sparkonto aufzustellen. Die Regelung versteht sich daher nicht als Übertragungsverbot. Entscheidungstexte 9 Ob ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.09.2007

Entscheidungen 1-8 von 8

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