Entscheidungen zu § 31 KO

Verwaltungsgerichtshof

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Entscheidungen 31-36 von 36

TE Vwgh Erkenntnis 1990/4/3 89/14/0267

Der Ehegatte der Beschwerdeführerin, ein selbständig tätiger Arzt, verstarb am 29. August 1982 ohne Hinterlassung einer letztwilligen Anordnung. Sowohl die Beschwerdeführerin als auch ihre beiden minderjährigen Kinder gaben zu je einem Drittel des Nachlasses bedingte Erbserklärungen ab, die mit Beschluß des Verlassenschaftsgerichtes vom 10. November 1982 angenommen wurden. In dem von einem öffentlichen Notar am 20. Oktober 1983 erstellten Protokoll zur Durchführung der Verlassenschaft... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 03.04.1990

RS Vwgh 1990/4/3 89/14/0267

Index: 20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)23/01 Konkursordnung32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
Norm: ABGB §813;ABGB §815;BAO §19 Abs1;KO; Beachte Besprechung in:ÖStZB 1990, 468;
Rechtssatz: Wird eine Gläubigerkonvokation nicht durchgeführt, so hat dies gem § 815 ABGB zur Folge, daß der Erbe die Gläubiger des Erblassers nach der gesetzlichen Ordnung, somit nach den Vorschr... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 03.04.1990

TE Vwgh Erkenntnis 1989/5/30 89/14/0043

Der Beschwerdeführer war Geschäftsführer einer GmbH, über deren Vermögen am 28. Jänner 1985 der Konkurs eröffnet wurde; dieser wurde nach Verteilung des Massevermögens am 23. Oktober 1986 aufgehoben. Es blieben Abgaben von fast S 2 Mio unberichtigt. Für einen Teilbetrag hievon im Ausmaß von rund 1,32 Mio S (Umsatzsteuer für 1981, 1983 und Jänner bis August sowie November 1984, Lohnsteuer, Dienstgeberbeitrag und Zuschlag hiezu jeweils für 1983 sowie Jänner bis September 1984 sowie Säu... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 30.05.1989

RS Vwgh 1989/5/30 89/14/0043

Index: Abgabenverfahren23/01 Konkursordnung24/01 Strafgesetzbuch
Norm: KO §27KO §28KO §30KO §31StGB §156StGB §158StGB §159
Rechtssatz: Weder das Anfechtungsrecht im Konkurs, noch die strafrechtlichen Vorschriften über die Krida und die Begünstigung eines Gläubigers kennen eine Privilegierung jüngerer Verbindlichkeiten idS, dass die Begleichung älterer Verbindlichkeiten vor jüngeren anfechtbar und strafbar wäre. ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 30.05.1989

RS Vwgh 1987/10/13 85/11/0203

Index: 23/01 Konkursordnung
Norm: KO §31;KO §66;KO §67;
Rechtssatz: Die rechnerische Überschuldung ist nicht gleichbedeutend der Zahlungsunfähigkeit, sondern stellt lediglich ein Indiz für diese dar. European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:VWGH:1987:1985110203.X05 Im RIS seit 11.01.2006 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.10.1987

RS Vwgh 1987/10/13 85/11/0203

Index: 23/01 Konkursordnung62 Arbeitsmarktverwaltung68/02 Sonstiges Sozialrecht
Norm: IESG §1 Abs3 Z1;KO §31;KO §66;
Rechtssatz: Der Freispruch vom Vorwurf des Vergehens nach § 159 Abs 1 Z 1 und § 161 Abs 1 StGB bedeutet keine Bindung an ein Nichtbestehen der Zahlungsunfähigkeit und ein Nichtwissen oder - wissen müssen des Freigesprochenen in einem Verfahren nach § 1 Abs 3 Z 1 IESG iVm § 31 Abs 1 Z 1 und § 32 Abs ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.10.1987

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